Mit ‘food’ getaggte Beiträge

Wir waren immer skeptisch, ob Street Food für uns überhaupt in Frage kommt. Wir benötigen schließlich einen bestimmten Umsatz, damit sich der Aufwand überhaupt für uns lohnt.

Anfang des Jahres schreibt mich Fabian von Hellfire Concerts mit seinen Food Days wieder an. Er schickt seit Jahren (seit 2016) immer wieder Mails an uns, wirbt um uns und schlägt interessante Street Food-Festivals vor. Bis dato habe ich diese Angebote immer verworfen, doch dieses Mal schaue ich genauer hin.

Seiner Hartnäckigkeit ist es zu verdanken, dass wir letztendlich nun doch zuschlagen. Seine Hard Facts überzeugen mich in diesem Jahr einfach. Nicht zu viele Food-Trucks, immer mit Rahmenprogramm, Bühne, Dopplungen werden ausgeschlossen, Überdachungen und Sitzplätze werden gestellt und die Werbung ist groß angelegt. Da wir eh noch freie Kapazitäten haben, sage ich kurzerhand zu.

Mit den Food Days in Melsungen fängt unsere Kooperation an. Wir sind überrascht über den Zuspruch, den wir da schon im April bekommen. Darüber berichtete ich ja schon in meinem vorletzten Artikel.

Nidderau liegt uns zunächst schwer im Magen. Niedderau ist eine kleine Stadt, gelegen in Hessen, im südlichen Wetterau mit 20.000 Einwohnern. Kommen genügend Gäste? Wir können nicht einschätzen, was da auf uns zukommt. Eigentlich ist es schwer, sich vorzustellen, dass wir in Nidderau genügend Geld verdienen. Unsere Anreise ist weit, der Aufwand groß – bekommen wir das wieder rein?

Bildrechte: Angela Roesenberger, sau-saugut GbR

Doch Fabian hat auch mit Nidderau wieder Recht. Er besitzt offensichtlich ein Feingespür für derartige Veranstaltungen. Die Wetterverhältnisse sind recht gut, es ist warm und die Besucher lassen nicht lange auf sich warten. Sogar am Sonntag, trotz Regenschauer, erreichen wir Umsatz, den wir benötigen, um zufrieden zu sein.

Fabian und sein Team geben wieder alles. Es ist tatsächlich für alles gesorgt. Wir stellen immer mehr fest, dass große Veranstaltungen nicht unbedingt attraktiver sind, als kleinere. Die Besucher sind es scheinbar leid, sich durch Menschenmassen zu drängen. Kleine Feste sind einfach stressfreier – für uns, wie auch für die Besucher. Auch der Kundenkontakt wird dadurch wieder zum Erlebnis. Alles ist direkter, intensiver, übersichtlicher und es macht dadurch einfach noch mehr Spaß.

Bildrechte: Angela Roesenberger

Unser Produkt genießt wieder den Stellenwert, der für uns so wichtig ist und an dem wir immer festgehalten haben. Auf kleineren Veranstaltungen erkennt der Gast einfach, dass wir viel Wert auf Qualität legen. Und mit dem Schwerpunkt auf Essen, geht auch einher, dass der Gast noch intensiver um das Produkt bemüht ist.

Bildrechte: Angela Roesenberger

Klasse anstatt Masse!

Vielen Dank für den regen Zuspruch unserer Gäste in Nidderau! Wir freuen uns auf das nächste Jahr mit euch.

Bildrechte: Angela Roesenberger

Wir kommen ja so gut, wie zu gar nichts, bei unserem gefüllten Terminkalender. Daher freuen wir uns um so mehr auf unseren Besuch von Elli, Jan und Paulina. Ein Besuch im Klinkel’s kommt dazu gerade recht.

Jan und Elli Treutle führen unser Lieblingsrestaurant , das Im Gütchen in Bad Kreuznach, indem wir zig Male versackt sind, als wir noch in Rheinland Pfalz gelebt haben. Seitdem wir nun im Norden wohnen sind wir völlig „ausgehungert“, denn Alternativen sind bis dato hier noch nicht gefunden. Um so mehr sind wir nun auf die Kochkunst vom Klinkel’s gespannt.

Als wir dem sympathischen Betreiberehepaar Christel und Kai Klinkel gegenüberstehen, wissen wir, es wird ein toller Abend. Das Restaurant ist gemütlich und geschmackvoll eingerichtet. Was ich persönlich toll finde, man kann in die offene Küche gucken und zuschauen, wie die Köstlichkeiten entstehen.

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Völlig tiefenentspannt bereitet Kai Klinkel unser 5 Gänge Menü zu und es macht mir richtig Spaß, ihn dabei zu beobachten.

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Nach dem ersten Gang steht für mich und Arnt fest – wir haben endlich ein Restaurant gefunden, in dem wir in Zukunft in familiäre Atmosphäre schlemmern und genießen können. Mmhh… lecker!

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Und weiter geht es – liebevoll zubereitet…

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Der nächsten Gang – ein Traum!

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Wie leeeecker….

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Und als letzten Gang bekommen wir unsere Dessert…

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Am liebsten würden wir wieder von vorne anfangen, so gut hat es uns allen gemundet.

Und unser korrespondierender Wein erst… Herzlichen Dank, liebe Christel Klinkel. 😉

Mensch war das toll! Also wir alle können euch wärmstens empfehlen, liebe Familie Klinkel und das werden wir auch tun. Wir haben uns sauwohl bei euch gefühlt und das Essen erst… Mmhh…. 🙂

Wir danken euch für den wunderschönen Abend.

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Und nun zu euch, lieber Jan, liebe Elli und liebe Paulina – das war sooo  schööön, entspannend und lustig mit euch! Das müssen wir unbedingt wiederholen!

Das Restaurant Klinkel findet ihr am ruhigen Dreiberger Ufer des Zwischenahner Meeres auf der Dreiberger Straße 15, 26160 Bad Zwischenahn.

 

 

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Drei Tage Hamburger Harley Days und freitags parallel dazu das Sommerfest für das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL auszurichten, liegen vor uns.

Was für Eindrücke… eingeleitet werden sie durch das Unwetter mit pechschwarzem Himmel und irgendwelchen sensationsgierigen Meldungen, es handele sich dabei sogar um einen Tornado, siehe Bericht.

Nun heißt es warten, bis sich alles beruhigt hat. Gegen 14 Uhr dann endlich das OK vom Veranstalter. Wir können mit dem Aufbau auf dem Großmarktgelände für die Hamburger Harley Days 2017 beginnen. Das Unwetter ist vorbei und unsere Aufgaben gehen uns routiniert von der Hand – wir liegen gut in der Zeit.

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Am nächsten Tag, um 6 Uhr, ist die Nacht für uns beendet. Um neun wollen wir beim Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL für das Sommerfest am Abend aufbauen und sämtliche Vorbereitungen dazu treffen. Wir liegen auch da gut im Timing. Um acht Uhr schütteln wir zum ersten Mal die Hand von Herrn Freeman, Leiter und Koch des Restaurants der Spiegel-Redaktion. Um zehn Uhr sind wir fertig – unsere beiden Sauen drehen sich bereits auf dem, eigens dafür, neu gebauten Grill.

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Den ganzen Tag hören wir vom Spiegelgelände die anfahrenden Motorräder – ein regelrechtes Brummen und Dröhnen ist zu vernehmen. Der Standort beider Veranstaltungen ist die Erklärung. Denn das Verlagshaus liegt nur wenige Schritte vom Großmarkt, auf dem die Harley Days stattfinden, entfernt.

Im Laufe des Tages besuchen uns viele Spiegel-Mitarbeiter, um ihre Vorfreude auf die Sau vom Spieß, kundzutun. Das gesamte Haus duftet wohl schon danach, berichten sie uns. Derweilen laufen die Vorbereitungen für das Sommerfest in der Großküche des Restaurants auf Hochtouren. Wir schauen öfters mal herein und sind von der angenehmen und freundlichen Arbeitsatmosphäre begeistert.

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Die Harley Days sind im vollen Gange, als gegen 19 Uhr beim Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL der Anschnitt erfolgt. Unsere Sauen sind inzwischen butterzart und saftig und fallen quasi auf den Teller.

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Der Ansturm der Spiegel-Mitarbeiter ist gewaltig – das Ende der Schlange ist für uns kaum zu erkennen. Wir sind jedoch kampferprobt, wir kennen so etwas von Veranstaltungen wie Rock am Ring. Auch da arbeiten wir zügig und schnell, damit unsere Gäste nicht lange warten müssen.

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Keine Ahnung, wie viel Zeit vergeht… Irgendwann schau ich auf und blicke in glückliche Gesichter, die ich nicht zum ersten Mal sehe… ihnen hat es also gut geschmeckt. Sie verlangen wiederholt nach der „Sau vom Spieß“. Die Schlange ist „abgearbeitet“. Nun beginnt auch für uns der gemütliche Teil des Abends. Um ein Uhr räumen wir auf, machen alles sauber und lassen den Abend mit Cuba Libre ausklingen.

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Ein ereignisreicher Tag, mit viel Spaß und interessanten Gesprächen, geht für uns um drei Uhr zu Ende. Zufrieden fallen wir wenig später in unserem Hotel in den Tiefschlaf.

Herr Freeman besucht uns am nächsten Tag auf den Harley Days um uns den gewaltigen Zuspruch der Spiegel-Mitarbeiter zukommen zu lassen. Wir freuen uns darüber wie Bolle und sagen herzlichst VIELEN DANK – es hat uns super viel Spaß bereitet, Sie/euch mit unserer köstlichen „Sau vom Spieß“ zu verwöhnen! Und ein besonderes Dankeschön geht an Dich, lieber Alfred-William Freeman. Dass es Dir gefallen hat, was wir tun und die Sau vom Spieß dir so sehr zusagt, das finden wir in Anbetracht deiner Erfahrung, eine besondere Ehre!

Gerne sind wir wieder für euch da, wenn es heißt: Sau vom Spieß von sau-saugut!

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Konstanz im Dezember, der Weihnachtsmarkt läuft im vollen Gange. 170 Weihnachtshütten sind es in diesem Jahr und eine halbe Million Besucher werden erwartet. Das Wetter seit Beginn des Weihnachtsmarktes ist traumhaft. Kein Regen, fast windstill und moderat kalt, sodass der Glühwein und die Sau vom Spieß umso besser schmecken.

Früh morgens, wenn ich auf dem Weg zum Verkaufsstand bin, sorgen grandiose Sonnenaufgänge für meine gute Laune.

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Hinzu kommt, dass uns ein super eingespieltes Team unterstütz und wir alle das Gefühl haben, dass wir schon seit Ewigkeit zusammenarbeiten. Wir ticken alle gleich und das bemerken unsere Gäste gar fürchterlich an unserer guten Laune 🙂

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Eigentlich sollten wir uns daher freuen, doch die wunderbare Weihnachtsmarktatmosphäre wird durch die Ausschreibung Weihnachtsmarkt Konstanz für 2017 überschattet. Der Vertrag mit dem alten Veranstalter, Herrn Stracke und Söhne läuft aus – es werden für nächstes Jahr die Karten neu gelegt. Viele Marktbeschicker haben daher nun Angst, denn sie wissen nicht, ob es auch für sie weitergehen wird.

Wir sind zuversichtlich, ja hoffen, dass es für uns in Konstanz ein 2017 geben wird, doch momentan stehen auch wir der ganzen Sache etwas skeptisch gegenüber. Was ist, wenn es doch nicht…..

Konstanz ist für uns für gute 5 Wochen eine zweite Heimat geworden. Wir fühlen uns extrem wohl hier. Inzwischen haben wir eine Menge Freunde gewonnen. Auch unsere zahlreichen Stammgäste, die seit vielen Jahren bei uns essen und die sich das ganze Jahr auf uns freuen – nicht auszudenken, dass wir sie nicht wiedersehen werden… oder sie uns im nächsten Jahr nicht mehr aufsuchen können.

Zudem ist die Stadt wunderschön, das Klima fabelhaft und der Bodensee ein regelrechter Traum. Wir wollen hier gar nicht weg – ergo uns einen anderen Weihnachtsmarkt suchen… es ist daher für uns momentan schwer vorstellbar, dies hier alles nicht mehr genießen zu können…

Wer mehr erfahren will, kann dazu den Artikel im Südkurier lesen:

http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/Grosses-Interesse-an-Ausschreibung-fuer-den-Konstanzer-Weihnachtsmarkt-2017;art372448,9014689

oder

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Bad Kreuznach, Restaurant „Im Gütchen“: „Swar schä“, würden die Rheinland Pfälzer jetzt sagen. Und es war schön bei Jan und Elisabeth!

Schon Wochen vorher haben wir uns auf den runden Geburtstag von Jan gefreut und hierzu alle Vorbereitungen getroffen. Nun muss nur noch das Wetter einigermaßen mitspielen, dann kann nichts mehr schief laufen. Der Tag rückte näher und die Wettervoraussagen kündigen Regen und Kälte an… Erst einen Tag vorher dann die Gewissheit, es wird durchwachsen und kalt. Na dannn, dann kanns ja losgehen.

Dieses Mal haben wir auch unsere Unterbringung mal richtig durchdacht. Das HinterConti hat uns nicht enttäuscht, wenngleich wir leider nur zum Schlafen und für kurze Nächte darin gastieren können. Die Atmosphäre ist einfach toll… schon frühmorgens brennt der Kamin und das reichhaltige Frühstück bringt uns gleich so richtig in Schwung. Danke für eure Gastfreundschaft – uns hat es gefallen: www.hinterconti.com

Schnell haben wir bei Jan alles aufgebaut, um die Wutze endlich aufs Feuer zu schwingen. (siehe Video von Elisabeth in Facebook)

Wir können uns schön Zeit lassen, alles klappt wie am Schnürchen. Mit jeder Stunde werden unsere Sauen schöner, zarter und… ach.. es ist immer wieder ein Vergnügen, zu beobachten, wie sie köstlicher werden. Der Geruch schon allein, dann die goldbraune Schwarte und das zarte Fleisch erst einmal.

Wir sind pünktlich fertig und Peter vom „Im Gütchen“ hilft uns bei der Ausgabe. (Ein herzliches Dankeschön für deine Hilfe!!) Meine Güte, was für ein Andrang, was für ein Spaß. Wie oft einzelne Gäste wiederkommen… um ein zweites, ja sogar drittes und viertes Mal bei uns zu essen. Die Sauen schmecken köstlich, die Gäste sind ausgelassen und fröhlich und wir haben riesig viel Spaß…. ähm, ja so bis halb fünf morgens…

Danke an alle Gäste! Herzlichen Dank an euch, lieber Jan, Elisabeth und Familie sowie allen tatkräftigen Helfern und Mitarbeiter/innen, naja halt an alle 😉 Das war ein tolle Zeit mit euch.

Die wunderbaren Mittelaltertage in Herne auf Schloss Strünkede liegen hinter uns. Wie immer macht es uns viel Spaß, dabei zu sein. Mitten im Ruhrpott sind die zahlreichen Besucher das gesamte Wochenende in mittelalterliches Flair eingehüllt und regelrecht verzaubert. Jedes Jahr findet dieses Event im „Herbst“ statt – ich klammere den Herbst nicht umsonst ein, denn in diesem Jahr haben wir alles andere als das. Das Wetter ist entgegen allen Erwartungen ein Traum, Temperaturen von 26 Grad zeigt das Thermometer an und blauer Himmel sowie kein Tropfen Regen. So ist es für uns nicht verwunderlich, dass die vielen Gäste und Besucher kommen, um diesen späten Sommer mit uns an diesem Wochenende in vollen Zügen zu genießen. Vielen Dank an euch alle, die bei uns geschlemmt haben – bis nächstes Jahr!

img_4234Abends – die Veranstaltung hat an Freitag gerade angefangen

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Schlosshof am Schloss Strünkede

Zeitgleich zu Herne sind wir an diesem Wochenende auch beim Lollabalooza in Berlin. Tolle Veranstaltung für Festivalbesucher – ich glaub, das Lineup ist auch ganz ansprechend. Wobei wir sehr erstaunt über das Verhalten der Konsumenten sind – bei dickster Hitze wird gegessen und konsumiert und abends, als es dann kühler ist… das Gelände wie leergefegt, obwohl bis Mitternacht Programm geboten wird. Sind wohl alle nach Hause und haben sich ihre Stulle in ihrer Küche geschmiert… Das ist schon untypisch, denn normalerweise müssen Festivalbesucher sogar herausgebeten werden, damit der Tag ein Ende findet. Es war schön, dabei gewesen zu sein, aber ein zweites Mal wird es für uns nicht geben. Also vielen Dank an euch – schön, dass ihr uns gefunden und bei uns gegessen habt!

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Hatten ich eigentlich über das Alstervergnügen berichtet… ich entsinne mich, es handelte sich dann wohl eher um einen Kurzbericht in Facebook. Da FB ja nicht jeder ertragen kann, möchte ich mit ein paar Bildern die eindrucksvolle Atmosphäre in Hamburg an der Binnenalster dokumentieren. Kurz und knapp: es ist wie immer schön gewesen. Ich muss aber auch zugeben, wir verweilen sehr gerne in Hamburg. Die Stadt und die Menschen sind einfach nach unserem Geschmack. Von daher freuen wir uns jährlich auf dieses Event. Das Wetter ist auch in diesem Jahr gut – mal kleine Regenschauer, aber das macht uns Norddeutschen weniger aus 😉