Anderthalb Jahre besteht nun unser BBQ-Hof in Bad Zwischenahn und nun schließen wir die Tore. Seitens der Ämter bekommen wir keine Verlängerung unserer Duldung. Corona würde ja zu Ende gehen. Hört, hört… da wäre ich mir zwar nicht so sicher, aber wir folgen den Anordnungen und schauen mal.

Berge versetzen

Viele konnten uns gar nicht kennen lernen, da uns einfach die finanziellen Mittel für groß angelegten Werbemaßnahmen gefehlt haben. Zudem hätte es keinen Sinn gemacht, da wir von Anfang an wussten, dass wir nur eine begrenzte Zeit unseren BBQ-Hof betreiben dürfen. So fokussierten sich alle Maßnahmen auf die sozialen Medien. Das war eine mordsmäßige Arbeit. Doch wir sind ja bekannt, Berge zu versetzen – daher war es nicht verwunderlich, dass wir in kürzester Zeit in aller Munde waren.

Solidarität

Die Solidarität uns gegenüber ist bis dato grenzenlos. Insbesondere in den harten Zeiten der Pandemie, rutschten wir alle zusammen, jeder half, viele Gäste sind hier gewesen, um uns zu helfen und zu unterstützen. Dieser Zusammenhalt war wirklich beispiellos. Wir sind so dankbar dafür, dass es euch gibt! 💖

Klar, wir sind echt ins kalte Wasser gesprungen. Wir hatten nicht wirklich Ahnung, wie man ein „Restaurant“ oder Biergarten führen muss. Mit viel Geduld, Selbstbewusstsein, dem Willen und unseren Kochkünsten, schafften wir allerdings die Herzen unserer Gäste zu erobern. Trotzdem… unsere Popup-Lösung wäre zu klein, um das zu erwirtschaften, was wir bräuchten. Aber in den schweren Zeiten hat es ausgereicht, um den Kontostand nicht ins uferlose sinken zu lassen.

Hilfe und Unterstützung

Fest steht, wir hatten Hilfe von allen Seiten. Bis zum Landrat selbst, engagierten sich ganz viele um den Erhalt des BBQ-Hofes. Von einem Gastronom bekamen wir sogar Geschirr und das, obwohl wir unmittelbare Konkurrenten wurden. Und von Christian – er kandidiert gerade zur Wahl in Bad Zwischenahn – kamen ausreichend Sitzgarnituren für den Biergarten und Zeltheizung für’s Bierzelt. Dirk, unser Nachbar half uns mit Radlader, die Holzschnitzel auf dem Gelände zu verteilen. Von seiner Ma bekamen wir Pflanzen, um es behaglich werden zu lassen. Jochen, der seinen Blumenladen in Zetel betreibt, verdanken wir den Blumentischschmuck. Und nicht zu vergessen unsere ganzen Zulieferer… Henning, unser Metzger und gute Seele, der uns mit Rat und Tat zur Seite steht, egal zu welcher Uhrzeit und unsere Bäckerei, die eigens für uns Brioche-Buns und vieles mehr backt. Unser Getränkelieferant von der Weindiele, der uns beratend zur Seite stand… und noch so unendlich viele mehr, die immer für uns da waren, wenn wir sie brauchten. Ja sogar das Gestüt Bruné und die Motorraddiele und wer sonst noch alles, baten ihre Hilfe an, als noch nicht klar war, ob wir hier einen Popup-Imbiss betreiben dürfen. Dieser Zusammenhalt war und ist einfach beispiellos. 💖

Und wir sind echt auf dem Zahnfleisch gegangen – bis tief in die Nacht produzierten und kochten wir vor. Die Wege in unserem Gebäudekomplex sind bis dato alles andere als kurz. Täglich sind wir daher gute 20 km hin und her gerannt. Ein Wahnsinn, sag ich euch. Dann von Arnt die Blasen-OP mit Krankenhausaufenthalt und danach dann auch noch der schwere vierfache Beinbruch mit anschließender OP und wieder mit langem Krankenhausaufenthalt und Komplikationen… am liebst hätte ich alles hingeschmissen, doch von allen Seite kam Zuspruch und Unterstützung. Augen zu und durch, dachte ich nur… und wir haben es geschafft. Bis auf vereinzelte Ausnahmen, waren alle Gäste mit uns und unseren Köstlichkeiten zufrieden – die positiven Google-Bewertungen sagen alles. Bis auf einen Mitarbeiter, haben alle echt grandios funktioniert und uns unterstützt, wo es nur geht. Wir haben eine Menge dazu gelernt und massive Erfahrungen sammeln können. Danke, liebe Corona, für diesen Weitblick, den hätten wir nicht bekommen, wenn du nicht gewesen wärst.

Freunde und Gäste

Und die unzähligen Freunde, die wir gewonnen haben… sie sind so unbezahlbar und es tut so unendlich gut! Unsere Motorradfahrer – dieser Zusammenhalt ist einfach nur grandios – manchmal sind die hier mit 20 Harley’s aufgefahren, nur um uns zu unterstützen.

Frank, Melli, Dirk, Stefan, Renate, Holger, Jürgen, Frauke, Birgit, Tecki & Muddi, Stauni, Sebastian, Frank, Annelise, Marco, Dominic, Dajana, Thorsten, Helge, Jochen, Leroy, Linus, Maik, Paul, Conny, Paulo, Hilge, Dirk, Thomas, Lydia, Tatjana, Dennis, Franzi, Anny, Daniel, Ilka, Steffi, Renate, Markus, Chris, Gerdi, Panagiota, Ralf, Gabi, Christopher, Thomas, Nils, Tanja, Robert, Harald, die Ackerschnacker, Thorsten, Bastian, Bärbel, Jesco, Michael, Maren, Kerstin, Jutta, Petra, Monika, Markus, Stefani, Ulf, Uwe, Rolf, Peggy, Axel, Marion und Manfred, … Markus, Kathi… die Namen lassen sich unzählig fortführen. Sie alle sind in der Vielzahl Freunde geworden und einige auch für’s Leben. Unsere Gäste und Stammgäste, sie haben wir arg ins Herz geschlossen und nun müssen wir loslassen. Das fällt uns arg schwer.

Und doch… es macht sich etwas Erleichterung breit – endlich wieder Privatleben auf unserem Hof und nur noch Konzentration auf unsere Veranstaltungen. Vielleicht gelingt es uns nun, doch mal ans Meer zu kommen. Wir hatten überhaupt keine Zeit mehr dafür. Vielleicht komme ich auch endlich mal wieder zu meinen Skulpturen, Handwerk, Kunst und Stand bauen. Und vielleicht komme ich endlich von meinem PC los… bis tief in die Nacht immer das gleiche Bild: ich saß in den letzten Monaten vor dem PC, um das Marketing zu machen. Ehrlich gestanden bin ich echt fertig und nur noch müde… Unser Eheleben ist durchaus dabei ein Stück weit auf der Strecke geblieben… es hält, aber um uns haben wir uns nur noch wenig gekümmert.

Wir schreiben jetzt nicht nur Romane, wir wollen euch einfach mitnehmen auf eine visuelle Zeitreise von Anbeginn des BBQ-Hofes bis heute.

Wir haben so einen Mordsspaß mit euch gehabt….💖

Wir kochten oft viel zu viel und viel zu aufwändig, aber irgendwie wollte wir das Beste vom Besten. Viele wussten gar nichts von unserer Existenz und Etliche waren sich gar nicht bewusst darüber, welche hochwertigen Produkte sie bei uns genießen konnten. Dafür hätten wir viel mehr Werbung machen müssen und es hätte sich noch viel mehr herumsprechen müssen. Ich habe dann kurzerhand aus dem BBQ-Hofimbiss einen BBQ-Hof gemacht, in der Absicht, dass wir nicht mehr mit einem normalen Imbiss verglichen werden. Denn das waren wir zu keinem Zeitpunkt.

Im Schnellverfahren erlernte ich die Foodfotografie auf Lehrgängen, nur um professionelle Bilder von unseren hochwertigen Köstlichkeiten erstellen zu können. Professionelle Camera und Objektive folgten.

Corona war ständig da

Dann ständig und immer wieder sind uns Corona, Sanktionen, Lockdown’s dazwischen gekommen. Eigentlich schafften wir es nie, mal so richtig Gas zu geben. Uns haben schlicht und einfach die Gäste gefehlt oder sie sind wegen Verunsicherung weg geblieben.

Klar, die meisten von uns waren verunsichert… keiner wusste über Monate hinweg, wie er sich verhalten soll. Zu… auf… mit Maske… ohne Kontakt… anderthalb Meter Abstand, nur mit Coronatest, ohne… keine Menschenansammlung, neue Mutante, noch schlimmer… rein und raus aus den Kartoffeln. Unsere Regierung war schlichtweg überfordert mit dem Thema.

Bescheidener Sommer und Bedenken

Und dann in diesem Jahr dieser bescheidene Sommer – die paar schönen Tage konnten nichts dazu beisteuern, mehr Gäste zu gewinnen. Motorrad- oder Radfahren war fast nie möglich, immer nur trist und regnerisch. Zur Fussball-WM dann alle zu Hause vor der Flimmerkiste oder vor den Leinwänden, aber halt nicht hier. Dann wurde der Lockdown aufgehoben und alles strömte in ihre Restaurants. Wir merkten das natürlich deutlich. Dann Sommerurlaub… alle wieder weg und auf Tour. Und zum Schluss nun diese bescheuerte Baustelle….

Unbarmherzig hat uns das Thema Corona nicht schlafen lassen und auf Trapp gehalten. Wir wussten zu keinem Zeitpunkt, woran wir sind. Und ehrlich gestanden, sieht es auch heute noch sehr schwammig aus. Wir wissen bis dato nicht, ob wir überhaupt jemals zu einem normalen Leben zurückkehren können. Und ob wir generell noch in der Veranstaltungsbranche ausreichend Geld verdienen werden… keine Ahnung.

Ich wünschte mir so sehr, einfach Geld zu gewinnen, oder einen Fürsprecher zu gewinnen, der uns finanziell oder öffentlich unterstützt, um unsere Träume und unser Können zu fördern… Wir würden es so gerne richtig krachen lassen. Wir haben Ideen ohne Ende… meine Fresse, was würden wir alles verwirklichen…doch das bleibt halt nur ein Traum. Wir sind zu alt für Versuche. Wir haben genau noch eine Chance, wenn das nicht klappt, war’s das.

Und was ist mit den neuen Mutationen, wie gefährlich können die nun wieder für uns werden? Reicht der Impfschutz aus und lassen sich überhaupt genügend impfen? Ein schier endloses Thema und keine wirklich Lösung in Aussicht.

Wir stehen weiterhin mit dem Hintern an der Wand, das steht fest. Und doch… auch wir dürfen mit aller Kraft nicht den Mut verlieren. Tapfer und zuversichtlich bleiben – eine andere Option gibt es nicht. Und was uns echt aufbaut… wir denken immer wieder an die schönen Zeiten mit euch, das beflügelt uns und gibt uns Recht, in dem was wir getan haben. Wir sind gut, das wissen wir. 😃

Eins, das wollen wir euch allerdings von ❤️ einfach mitgeben: Wir haben euch alle unheimlich lieb gewonnen 💖, wir werden niemanden von euch jemals vergessen ❤️ und ihr habt einen Platz in unseren Herzen❤️ , der immer bleiben wird. Wir sind jedem/r einzel/en unendlich dankbar für diese immense Unterstützung 🙏. Wir sind dankbar, dass ihr an uns geglaubt und uns euer uneingeschränktes Vertrauen geschenkt habt.🙏 🙏🙏

✨🤩 – DANKE – 🤩✨

Adieu, good bye und Auf Wiedersehen – ihr werdet uns ganz sicher fehlen!

Buchungen Catering

Angela Roesenberger & Arnt Schnicker-Roesenberger
Westersteder Str. 20
26160 Bad Zwischenahn
E-Mail: info(at)sau-saugut.de
Tel.: 0170/48 70 29 3

Vergesst uns nicht!

Folgt uns weiterhin in den sozialen Medien. Ab und an werden wir ein Event veranstalten, wo ihr maßgeblich eine Rolle spielen werdet. Denn dann könnt ihr unsere Köstlichkeiten wieder genießen! Geplant sind Guerilla Dinner, WohnmobilDinner und Aktionen zu bestimmten Anlässen.

https://www.facebook.com/sau.saugut

https://www.instagram.com/sau_saugut/

https://www.sau-saugut.de/

Aber es ist wenigstens ein Anfang und ein Lichtblick – endlich mal wieder Festival-Frischluft atmen und ganz viele tolle Eindrücke sammeln und mitnehmen. Zum größten Teil allerdings hatten wir viel Arbeit. Bilder habe ich kaum welche gemacht. Das Geld verdienen stand im Mittelpunkt.

Trotzdem, das diesjährige Annotopia in Bad Mergentheim war wirklich beeindruckend und wundervoll. Zwei Tage lang Steampunk, Mittelalter, Wasteland, Larp, Römer, Elfen, Star-Wars, Wikinger, Cowboys und was weiß ich noch alles. Nichts passte zusammen und genau deswegen war es eine große Einheit. Einfach Fantasy und es war echt mega schön und in unvergleichlicher Atmosphäre am Residenzschloss in Bad Mergentheim.

Wir, als einziger Fleischstand, das war schon echt nett und wir haben es gerockt, bis der Arzt kam.

Und Gott sei es gedankt, befindet sich Bad Mergentheim im Bundesland Baden-Württemberg, dass erst kurzfristig davor beschlossen hatten, die 3-G-Regel als Maßstab für Veranstaltungen und Co. zu nehmen. Nur aus diesem Grund fand diese Veranstaltung in dieser Größe überhaupt statt.

Video dazu: Annotopia Bad Mergentheim.

Und wenn alles klappt, dann können wir auf das Annotopia am 11. und 12. September in Rotenburg an der Fulda hoffen. Schauen wir mal… wir sind skeptisch, denn Rotenburg befindet sich in Hessen und die stehen noch mächtig auf der Bremse, wenn es um Veranstaltungen und Corona geht.

Unser Popup BBQ-Hof muss Ende September die Tore schließen, so wollen es die Ämter. Dann läuft unsere Duldung aus. Wir betrachten das alles mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Mittlerweile liegen einige kleinere Veranstaltungen hinter uns und die Doppelbelastung ist für uns immens. Ich verspüre deutliche Urlaubsgelüste. Wenn gleich wir eh seit vielen Jahren keinen Urlaub mehr hatten, konnten wir zumindest immer wieder einmal eine Auszeit nehmen. Momentan merken wir, dass wir seit anderthalb Jahren durchgehend arbeiten und keinerlei Pause hatten. Nun noch zusätzlich die Veranstaltungen… puh.

Ja unsere treuen Gäste hier auf dem BBQ-Hof, die werden wir ganz sicher vermissen. Auch all die Mühen und Anstrengungen… ach was rede ich, wir werden das alles irgendwann bestimmt vermissen. Momentan sind wir jedoch froh, dass es zu Ende geht.

Allerdings… Delta macht sich breit, die nächste Variante lässt schon auf sich warten. Wir schauen skeptisch in die Zukunft und doch… wir können nichts aber auch rein gar nichts tun. Noch immer nicht, nur die Hoffnung bleibt. Wie wird es für uns alle weitergehen? Wird die Lambda-Variante tatsächlich die Menschheit gefährden?

Ist sie besorgniserregender als alle Varianten zuvor?

Über die Eigenschaften der Lambda-Variante ist bislang recht wenig bekannt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft die Variante bisher als sogenannte Varianten of Interest ein, also als eine Variante, die beobachtet wird. Eine Forschergruppe aus Japan ruft allerdings dazu auf, Lambda als als besorgniserregende Mutante zu bewerten. Lambda erfülle die Kennzeichen für diese Einstufung: eine erhöhte virale Infektiosität und eine Resistenz gegen antivirale Immunität. Zudem würde so deutlicher, dass die Variante eine ernsthafte Gefahr darstelle. Scheinbar gilt diese Variante als potentielle Bedrohung für die menschliche Gesellschaft. Prost Mahlzeit!

Ich gehe auf das Thema nicht näher ein, denn wenn ich das an mich rankommen lasse, wird’s mir echt schlecht oder ich nehme mir gleich einen Strick. Corona scheint ein Fass ohne Boden zu sein.

Ob und wie wir da durchkommen, keine Ahnung. Wir handeln momentan so, als ob Corona bald Geschichte wäre. Wer’s glaubt wir selig…

Von unseren letzten Veranstaltungen mal ein paar Bilder für euch… irgendwie muss es ja mal was Positives sein, womit wir uns beschäftigen, oder nicht?

Ein paar Catering-Aufträge hatten wir auch noch…. waren schön 🙂

Dann hoffen wir mal, dass uns das Schweindl ein wenig Glück bringt.

Euch Zuversicht und Gesundheit! Bis bald 🙂 eure sau-saugut.

Für uns war die Nacht, vor zwei Tagen, um fünf beendet.

Wir mussten die Weichen für eine sichere Einfahrt der Dampflok auf unserem BBQ-Bahnhof stellen.

Genau und pünktlich, laut Fahrplan, ist unsere Lok in den Zielbahnhof eingelaufen.

Wir heißen Emma – unsere Dampflock – willkommen und wünschen allen Zuggästen einen wundervollen Aufenthalt auf dem BBQ-Hof in Bad Zwischenahn.

Am gleichen Tag ist Emma bei uns auf Volldampf gefahren und hat uns wundervolle SpareRibs präsentiert.

Mit Emma setzen wir ein Zeichen – damit lassen sich BBQ-Gerichte herstellen, wo andere Grill’s und Smoker schon längst, aufgrund ihrer begrenzten Kapazitäten, schlapp machen müssen. Sogar die Hitze lässt sich elektronisch steuern, sodass eine gleichmäßige Wärme über Stunden garantiert werden kann. Ähm… vorausgesetzt, der Heizer feuert auch immer gut nach… so wie es sich für eine Lok gehört.

Corona muss weichen – volle Fahrt voraus!

Übrigens, uns kann man für Hochzeiten, Familienfeste, Firmenfeiern und alle möglichen Festivitäten buchen! Sprecht uns an, schreibt uns einfach eine E-Mail an info(at)sau-saugut.de mit euren Wünschen!

Sau-saugut’s BBQ-Hof aus 26160 Bad Zwischenahn tanzt in den 1. Mail mit euch!

WohnmobilBBQ-Dinner? Klar geht das auch bei uns. Ergänzend zu unserem Wohnmobil-Dinner Karte bieten wir euch dieses Wochenende auch an: 

Unsere legendären 360 g schweren GIANT- und 540 g schweren TRIPLE-Burger mit Pommes!

SPARE RIBS, 800 g Rack, mit Pommes und Coleslaw!

Neugierig? Ihr wollt euch einen schönen Platz sichern? 

Dann besucht unbedingt unsere Seite: https://www.sau-saugut.de/Wohnmobildinner.html

Geöffnet: Freitag von 17-20 Uhr und am 1. Mai und Sonntag von 12-20 Uhr

Ergänzend dazu: Wohnmobil-Brunch am 1. Mai und am Sonntag ab 10:30 Uhr. Meldet euch schnell über E-Mail noch an, wir haben nur noch eine begrenzte Anzahl von Plätzen zu vergeben! 

Immer noch Winter… weil Corona tobt

Veröffentlicht: 26. April 2021 in Allgemein

Die Öffnungszeiten sind eigentlich nicht neu, denn wir haben Sie im Januar eingeführt. Die ersten Monate sind immer ziemlich öde, für die Gastronomie genauso, wie auch für euch… Keiner will wirklich vor die Haustür, man kuschelt sich lieber ein und genießt die Ruhe. Dieses Jahr um so mehr, denn Corona tobt indes gleich vor der Haustür und den Kram will sich keiner einfangen.

Nun ist der April bald vorbei – es ist immer noch recht kühl, aber nicht mehr winterlich. Trotzdem… nun haben wir auch noch Ausgangssperre, weil der Inzidenzwert nicht sinken will. Also weiter durchhalten und hoffen! Mit dem Impfen geht’s ja schon gut voran. Arnt hat sogar schon eine Einladung zum Impfen bekommen. Und ich halte mich zurück, bin weiterhin vorsichtig, bis es für mich auch losgeht.

Aber Abholung, das ist bei uns möglich. Und wir lassen uns immer wieder etwas Neues für euch einfallen, damit ihr Abwechslung auf dem Teller habt. Nun liegt es nur an euch, ob sich die Mühe auch lohnt. 💋

Bleibt bitte 🙏 am Ball – jedes Restaurant, dass jetzt geöffnet hat, muss Geld verdienen, denn der Gürtel wird immer enger, die Kassen indes immer leerer. Uns fehlt bis dato jegliche Planungssicherheit. Wir wissen noch gar nicht, ob wir diese Durststrecke wirklich überstehen werden.

Also munter, gesund und zuversichtlich bleiben. 💖

Nicht systemrelevant – na super!

Veröffentlicht: 12. April 2021 in Allgemein
Schlagwörter:, ,

Es hat lange gedauert, bis ich „Nicht systemrelevant“ akzeptieren konnte – viel zu oft habe ich mir den Schuh persönlich angezogen. Da macht man als rechtschaffendes Unternehmen Umsatz und zahlt brav seine Steuern und gilt dann als nicht systemrelevant. Zunächst bin ich einfach nur empört und wütend über so eine dämliche Äußerung. 

Doch  mal Hand auf’s Herz, ist das wirklich so dämlich, oder verbirgt sich dahinter tatsächlich ein recht pragmatischer Ansatz? Was heißt denn überhaupt „nicht systemrelevant“? 

Ich erinnere mich zunächst an eine Äußerung meines Vaters, der den zweiten Weltkrieg erlebt hat: „Sichere Berufe findest du nur beim Bäcker, beim Fleischer oder im Supermarkt.“ Hm… was ist da schon sicher? Doch diese Aussage begleitet mich durch mein gesamtes Leben. 

Nie fand seine Einschätzung mehr Aussagekraft, als in dieser Zeit. 

Wir befinden uns schließlich mitten in einer Naturkatastrophe – ein Virus greift uns an und wir kämpfen darum, gesund zu bleiben und zu überleben. Gott Lob zwar kein Krieg, aber in der Wirkung und Gefährlichkeit wohl durchaus vergleichbar. Seit Monaten reduzieren wir das Leben auf das Wesentliche. Und hier verbirgt sich der Kern der Aussage meines Vaters. Das Wesentliche besteht aus Essen, Arbeiten, Wohnen, Schlafen und Gesundheit aufrecht erhalten. 

Systemrelevant sind alle Bereiche, die das Wesentliche abdecken können. Momentan benötigen wir keine Kunst, keine Festivals, Großveranstaltungen, Restaurants und irgend einen anderen Firlefanz. Wir brauchen nur unser täglich Brot, um mal in unserem Bereich zu bleiben. Mit anderen Worten, also tatsächlich nur einen Metzger, einen Bäcker oder einen  Supermarkt. 

Wir werfen also doch lieber nur Blumen anstatt Steine, zum Zeichen der Versöhnung 🙂

Nicht systemrelevant, bedeutet demnach, dass man in dieser Zeit durchaus auf Sperenzchen verzichten kann. Nicht systemrelevant bedeutet daher nicht, dass der eigene Berufszweig und die Unternehmen, abgewertet werden; sondern, dass diese Bereiche halt momentan einfach nicht notwendig sind, um in der Not zu überleben.  ✅ Check – begriffen! 

Übrig bleibt also die Überlegung, wie man in dieser Zeit systemrelevant werden kann. Nicht jeder kann oder will kochen. Wir, die es beherrschen, können jedoch all jenen zuarbeiten, die keine Zeit oder Muse dafür haben. Und aus diesem Grund ist unser BBQ-Hof entstanden. Essen bestellen, abholen und zu Hause genießen, ohne viel Aufwand. Zeit sparen, nicht selbst am Herd stehen müssen und trotzdem lecker essen können. ✅ Check – erledigt!

Geöffnet: Freitag und Samstag von 17 bis 20 Uhr und Sonntag von 12 – 20 Uhr! Vorbestellung unter; 01704870293

Nun heißt es nur noch, Zähne zusammenbeißen und irgendwie durch die Krise kommen. 

Bleibt gesund und zuversichtlich. 💋

Sarkasmus on: Der Lockdown ist eingeleitet, unsere Klamotten liegen bereits unter der Brücke. Auf geht’s in die Armut und das völlig kostenlos! 

Mit euch geht das ganz leicht von der Hand. Danke dass ihr es möglich gemacht habt!  Mit „ihr“ sind alle gemeint, die völlig abstruse Entscheidungen treffen, sowie alle, für die es offensichtlich kein Corona gibt.

Wir stehen bereit zum Brücken-Lockdown!

Sarkasmus off.

Pizza kann so grandios sein, 🤩insbesondere wenn sie selbst gemacht ist. In unserem Kamado gelingt sie immer, außer wir verpennen es, sie rechtzeitig heraus zu nehmen. 🤣

Geht auch echt leicht und ist allemal besser als so eine billige und fade Tiefkühlpizza. Eigentlich kommt es nur auf den Teig an, denn die Pizza belegen, das ist nun wirklich kein Hexenwerk. Nach dem Rezept kann euch die Pizza nur gelingen.

Rezept für den Teig

Man nehme:

👉25g Honig (regt die Hefe an, zu gären)
👉15g Hefe
👉250 g handwarmes Wasser und vermengen es, bis sich alles aufgelöst hat und lassen es ein paar Minuten stehen, bis die Hefe anfängt zu treiben. 

☝️Tipp: Nie das Salz mit zur Hefe geben… die Hefe mag kein Salz, es zerstört die Hefekulturen! Sie mag übrigens auch keine Metall-Löffel oder das Olivenöl. 

Dann mit den folgenden Zutaten:

👉30 g Olivenöl
👉500 g Mehl Typ 00 (00=hoher Anteil an Klebereiweiß – Gluten)
Typ 00 ist ein spezielle Pizzamehl, alternativ könnt ihr auch das Weizenmehl Typ 405 nehmen, denn es kommt durch seine feine und griffige Art, dem Pizzamehl recht nah. 
👉15 g Salz
in der Teigknetmaschine gründlich durchkneten und 24 Stunden in einer Schüssel abgedeckt kaltstellen. 

☝️Tipp: Noch besser, aus dem Teig Kugeln formen (ca. 250g) und 6 Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen und dann erst  als vorgeformte Kugeln in den Kühlschrank damit. 

Am nächsten Tag den Teig auf einer gut bemehlten Fläche entsprechend in kleine Portionen teilen (wenn nicht schon vorher geschehen) und aus“rollen“ bzw. kneten. Wir kneten bzw. drücken ihn von der Mitte nach außen aus, sodass er eine runde Form bekommt und belegt werden kann. 

☝️Tipp: Denn Köche raten vom Ausrollen ab. Grund, mit dem Roller drückt ihr die Luft aus dem Teig und die Kruste wird dadurch zäher. Durch das Ausdrücken bleibt die Luft am Rand erhalten und die Kruste wird leichter und kross, fluffig. Auch wenn er durch das Ausdrücken unebener erscheint, beim Backen wird er schön gleichmäßig. Zudem kann man dadurch mehr Fingergefühl entwickeln, damit der Teig, insbesondere in der Mitte nicht zu dünn wird. Hierzu gibt es übrigens ein tolles Video.

Belag nach euren Vorstellungen darauf und ab geht’s in den Backofen (ca. 10 – 15 Min.) bei höchster Temperatur, bei  Ober- und Unterhitze auf der untersten Schiene. Im Kamado oder Grill (ca. 8 Min.) auf dem Pizzastein geht das selbstverständlich auch. Ca. 300 Grad solltet ihr erreichen, damit die Pizza gelingt. 

Pizzasoße – auch wichtig!

Denn eine gute Pizza wird nicht zuletzt gerade von der verwendeten Pizzasoße bestimmt. 

Rezept dazu: 

👉2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen
👉eine fein gewürfelte Zwiebel 
👉eine fein geschnittene Knoblauchzehe
👉eine große Dose geschälte / passierte Tomaten oder frische Tomaten dazugeben und köcheln lassen, bis sie nach 30 Minuten reduziert und schön eingedickt ist. (Die übrig gebliebene Soße könnt ihr einfrieren und für’s nächste Mal benutzen)

Zum Schluss mit 
👉Meersalz
👉frisch gemahlenen Pfeffer
👉Oregano abschmecken – fertig!

Damit dann den Boden der Pizza bestreichen, ca. ein EL (nicht zu dick, sonst wässert die Pizza zu sehr durch), Rand allerdings frei lassen, Belag deiner Wahl drauf, ggf. Käse und Mozzarella und ab in den Ofen mit eurer Pizza. 

☝️Tipp: Zunächst die Pizza nur mit der Tomatensoße in den Ofen schieben – wenn die Pizza fast fertig ist, Mozzarella und die anderen Zutaten dazugeben und die Pizza zu Ende backen. (Kartoffeln und Wurst allerdings von Anfang an mit auf die Pizza legen, die brauchen nämlich genauso lang, wie die Pizza insgesamt). Mir persönlich ist das allerdings zu umständlich 😆

🤔 Wusstet ihr, dass die Italiener ihre Pizza Margherita sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe gemacht haben. 

Heike von Pampered Chef & Edelschmaus hat mich gestern auf die Idee gebracht, ein Kartoffelbrot zu backen. Quasi zur Resteverwertung. Ich habe noch Kloßteig übrig, den ich bei diesem Rezept anstatt des Kartoffelpürees verwende.

Außerdem lieben wir dicke Kruste, daher setze ich das Rezept etwas anders um. Ich backe das Brot in einer Brotbackform, aber ohne Deckel.

Zunächst einmal zu dem Rezept von Heike.

330g lauwarmes Wasser
10g Hefe (10 Gramm Trockenhefe)
1 TL Honig (ich verwende Agavendicksaft) miteinander vermengen und stehen lassen. Die Hefe kann ruhig etwas treiben.

300 g Weizenmehl 1050 (ich nutze frisch gemahlenen Weizen)
450 g Weizenmehl 550
315g Kartoffelpüree (ich nutze dafür meinen übrig gebliebenen Kartoffel-Kloßteig)
20 g Salz vermengen.

Nun alles – Mehlmischung und Hefewassermischung mittels Teigmaschine gut verkneten.

Als nächstes den Teig in der Schüssel mit einem Tuch abdecken und in der warmen Wohnung 2-3 Stunden gehen lassen.

Nach dem Gehen auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig leicht durchkneten und formen, bzw. wie ich, in eine eingefettete Backform legen. Oben etwas einschneiden, nicht zu tief, sonst reißt das Brot zu sehr auf.

Dann kommt das Brot in den vorgeheizten Backofen auf 230 Grad, auf mittlere Schiene. Heike hat Brotbackformen mit Deckel dafür verwendet. Vorteil, das Brot reißt nicht so auf und es hält die Feuchtigkeit im Innenraum.

Ich backe es indes ohne Deckel. Dafür stelle ich unten auf dem Boden des Ofens eine Schüssel mit Wasser, das nach und nach beim Backvorgang verdunstet – gleiche Ergebnis, das Brot bleibt schön saftig. In der letzten viertel Stunde achte ich jedoch darauf, dass die Kruste nicht zu dunkel wird und stelle gegebenenfalls die Temperatur auf 190 Grad herunter.

Das Brot lässt sich ebenso draußen im Kamado oder im Holzbackofen backen – dann bekommt das Brot noch zusätzlich eine schöne, rauchige Note.

Wer das Rezept noch mal bei Heike sehen will, dann klickt einfach auf den Link und es geht weiter zu ihr auf Instagram oder auch über http://www.knusprigkeiten.de. Danke Heike, für deine tollen Inspirationen. 💋

Wir haben das Brot… naja, eine viertel Stunde wollten wir… aber beim kurz ist es geblieben, ehrlich gestanden nach 5 Minuten…😃 aufgeschnitten. Yummy, sooo köstlich in ein warmes, dampfendes Brot mit frischer Butter zu beißen. Ein Höchstgenuss!❤️