Die ganze Welt spricht von Nachhaltigkeit, Umwelt- und Naturschutz, Klimaschutz, Tierwohl…. und dem unsäglichen Leid der Menschheit, wenn wir das Klima nicht in den Griff bekommen. 

Hand aufs Herz, wer hat sich damit schon intensiv auseinander gesetzt und für sich die notwendigen Konsequenzen gezogen? 

Was wir essen ist ein Beitrag zum Klimaschutz

Wissenschaftler berichten, dass die Treibhausgase, die durch unserer Viehhaltung entstehen, für das kippende Klima mit verantwortlich sind. Nach Ansicht der Experten entsteht mehr als die Hälfte aller CO2 Emissionen durch die Haltung von Nutztieren. Um die 15 Prozent der Treibhausgase werden durch Nutztierhaltung produziert. 

Tierschützer beklagen seit Jahren die unhaltbaren Zustände in der Massentierhaltung. 

Erst kürzlich sind Lebensmittelskandale durch die Medien gegangen. Und fast immer betrifft es das Fleisch.

Naheliegende Konsequenz: Zum Veganer oder Vegetarier zu werden!

Aber was ist mit allen anderen, die diesen Weg nicht gehen wollen?  

Also muss ich mir durchaus die Frage gefallen lassen, was ich im Umgang mit Essen tun kann, damit Treibhausgase abnehmen können? Ich kann es mir leicht machen und die Verantwortung einfach abschieben. Soll sich doch die Industrie, die Landwirte, die Regierung usw. darum kümmern! Die sind ja sowieso an allem Schuld. Aber machen wir es uns damit einfach nur leicht?

Wollen wir wirklich so lange warten, bis die ersten Gesetze und Verbote verhängt werden und wir uns dadurch fremdbestimmt fühlen?

Naheliegender ist der Weg zu einer deutlichen Reduzierung des Fleischkonsums aller Verbraucher. Eine Möglichkeit bestünde darin, konsequent auf Biofleisch und Tierwohl zu setzen – mehr Aufwand, höhere Preise! Harte Maßnahmen und nicht für jeden Geldbeutel geeignet, höre ich Sie schon entgegnen. Daher lasse ich meine Aussagen einfach mal im Raum stehen.

Was würden diese Maßnahmen allerdings wirklich für uns bedeuten?

Da Landwirte wirtschaftlich arbeiten müssen, fällt mir dazu gleich ein, dass sich bei einer Reduzierung des Fleischkonsums natürlich die Preise deutlich erhöhen werden. Schließlich bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis. De facto wird jeder ökonomisch denkende Landwirt dazu übergehen, weniger Nutzvieh zu produzieren. Viele werden mehr auf Qualität setzen, damit erhöhte Preise zu rechtfertigen sind und Nutzvieh artgerechter gehalten werden kann. Und der Verbraucher? Er wird sich nicht mehr sein tägliches Fleisch leisten können. 

Zelebrieren wir bald wieder unseren geliebten Sonntagsbraten?

Massig Fleisch zu konsumieren, fördert auch die eigene Bequemlichkeit! Es ist schließlich bequem, wenn man das Stück Fleisch einfach in die Pfanne werfen kann, um es wenig später zu konsumieren. 

Fleischloser zu essen bedeutet, sich mit dem, was man essen möchte, auseinander zu setzen. Machen wir uns nichts vor, aber das Kartoffel schälen ist doch einigen schon zu lästig, geschweige denn sich mal mit der Gemüsevielfalt auseinander zu setzen. Und schon wird die nächste Tiefkühltüte (aus Plastik!) aufgerissen… Ganz zu schweigen von all denen, die keinen blassen Schimmer vom Kochen haben. Berufstätige wissen ein Liedchen davon zu singen, dass nur wenig Zeit übrig bleibt, um Abends nach der Arbeit noch zu kochen. Vielen fehlt auch einfach nur die Kreativität – unsere komplette Esskultur wird damit in Frage gestellt. Wir sind nunmal ein Fleischesser-Land. Unsere klassischen Fleischgerichte müssten allesamt überdacht werden. 

Wir essen inzwischen jedoch so viel Fleisch, das wir unsere Fleischproduktion auf Volllast fahren müssen. So schnell können die Viecher gar nicht aufwachsen. Aber wir schlingen in uns hinein, als ob es kein Morgen mehr gäbe. Und was wir in Deutschland nicht mehr produzieren können, dass holen wir uns halt von Übersee. Da ist es doch eh preisgünstiger. Diesen Wahnsinn  muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Und keiner will es gewesen sein… das sind immer nur die da oben oder alle anderen, aber selbst ist man es nie! Jeder pocht egoistisch auf sein tägliches Fleischrecht, wir schmeißen Unmengen an Lebensmitteln weg und keiner denkt wirklich darüber nach, was wir da eigentlich tun und welche Quantität wir täglich in uns hineinschaufeln. 

Das hat nicht wirklich mehr was mit Genuss zu tun. Das ist nur noch unreflektiertes Schlingen, um jeden Preis und um letztendlich unseren Hunger zu stillen. 

Da wird der gehaltlose Burger von MC’es bewertet, als ob man gerade im Sternerestaurant diniert hätte. Geht es eigentlich noch?  

Oder hat der unreflektierte Massenfraß bei einigen gar etwas mit fehlender Intelligenz zu tun? 

Schaut man sich jedoch die Abgewandten à la Veganer dazu an, stellt man schnell fest, das die verträumt und blümchenhaft einen Mist daherfressen, dass es einem wirklich schlecht werden kann. Auch sie meinen, nur das Richtige zu tun. Dabei merken sie nicht, wie krampfhaft versucht wird, sich kategorisch über Fleischfresser zu stellen. In ihrer eingebildeten Art und Weise scheinen sie tatsächlich davon überzeugt zu sein, bessere Menschen zu sein. Aber tonnenweise Sojaprodukte in sich hineindrücken – und damit die Ökobilanz sprengen. Was meint ihr eigentlich, wo das Soja herkommt? Meint ihr im Ernst, dass das mit rosa Schleifchen einfach vom Himmel fällt? Viele Lebensmittel werden nicht als klimafreundlich eingestuft, weil sie von weit her importiert werden müssen.

Merken wir insgesamt eigentlich noch irgend etwas?

Und ist es den Meisten überhaupt klar, dass wir mit unserem Essverhalten unsere Umwelt massiv auf’s Spiel setzen, Tiere quälen, Weltmeere ausbeuten, Monokulturen, Abholzen der Wälder und immer mehr Pestizide und Gentechnik fördern und dazu Energie verbrauchen, die zig Welten aufrecht erhalten würde? Auf einer Fläche, die man für vier Gramm Rindfleisch benötigt, könnte man 100 Gramm pflanzliche Nahrung mit vergleichbarem Eiweiß- und Kaloriengehalt erzeugen! Das muss man sich leider auch mal gefallen lassen. Auch die Tatsache, das eine komplette Umstellung auf eine vegane Lebensweise in den USA durchaus 350 Millionen Menschen zusätzlich ernähren könnte. 

Ich frage mich täglich, was mit der Menschheit los ist oder was passiert sein muss, das sie so sind, wie sie alle sind. Gleichzeitig stelle ich mir auch die Frage, ob es unsere Schuld ist, oder ob man überhaupt von Schuld sprechen kann. Anscheinend leiden wir inzwischen an Überbevölkerung. 2050 erreichen wir eine Weltbevölkerung von voraussichtlich 10 Milliarden Menschen! Wissenschaftler untersuchen daher zurecht, wie künftige Generationen effizienter ernährt werden können. 

So wird es allerdings nicht weitergehen!

Ich will nicht zum eingebildeten Veganer mutieren aber ich möchte ebenso keine Massentierhaltung unterstützen, geschweige denn mir den Bauch mit genmanipulierten und Antibiotika verseuchtem Fleisch voll schlagen.

Ich bin den Fraß und das Leid der Tiere so satt!

Was also ist zu tun? Und sind wir überhaupt bereit, etwas zu ändern? Ja sind wir überhaupt noch intelligent genug, um darüber einmal ernsthaft nachzudenken?

Die Wahl eines Mittelweges wäre sinnvoll. Deutlich weniger aber dafür qualitativ hochwertiges Fleisch und viel regionales Gemüse, Hülsenfrüchte, Getreideprodukte und Obst essen! Eier, Milch und Käse würde ich gerne weiterhin essen wollen, aber wenn das nicht mehr machbar wäre, könnte ich durchaus auch darauf verzichten.

Rindfleisch gibt es bei uns privat so gut wie gar nicht. Und beim Schweinefleisch setzen wir auf Qualität und Tierwohl. Wir setzen uns schon seit vielen Jahren mit der Thematik Fleisch auseinander.

Denn wir verdienen unser Geld mit Schweinefleisch. Unsere „Sau vom Spieß“ ist weit über die Landesgrenze hinweg bekannt. Unsere Schweine stammen daher konsequent von Klein- und Nebenerwerbsbauern, die allesamt bei der Aufzucht deutlich auf die Einhaltung des Tierwohles bedacht sind. Und auch wenn es mir keiner glauben will, wir hören vereinzelt von unseren Kunden, dass wir zu teuer seien. Ja, wir sind deutlich teurer, als der Billigfraß vom Discounter. Dafür genießt der Kunde jedoch hochqualitatives, antibiotikafreies Fleisch von Schweinen, die im Sinne von Tierwohl gehalten und geschlachtet werden. Das Fleisch ist daher noch teurer, als das Rindfleisch vom Discounter. Ist uns aber egal, denn wir wollen einwandfreie Qualität und wir verachten Massentierhaltung! Und glauben Sie uns, das ist nicht immer leicht beim Verbraucher durchzusetzen. Denn viele achten überhaupt nicht darauf, was sie gerade essen. Anscheinend ist ihnen das Produkt, so wie wir es zubereiten, wichtig, aber nicht, wo unser Produkt herkommt.

Wir könnten mit Fleisch aus Massentierhaltung mindestens 1/3 mehr verdienen. Doch wir lehnen es, schon allein für uns privat, bewusst ab! Denn wir wollen mit gutem Gewissen unser Produkt anbieten. 

Und ja, wir denken auch darüber nach, wie wir vielleicht irgendwann einmal, wenn es erforderlich würde, komplett auf vegetarische Köstlichkeiten umsatteln könnten. Bis dahin wollen wir einen Mittelweg gehen.

Wir setzen mit unserer „Sau vom Spieß“ sozusagen ein Highlight im Leben eines Fleischessers.

Jeder der unser Fleisch gegessen hat, bestätigt uns, wie gehaltvoll und intensiv es geschmeckt hat. Bei Billigfleisch schmeckt man vom Schwein selbst gar nichts mehr! Was man sich durch Minderqualität im täglichen Leben entgehen lässt, das merkt der Gast bei uns sofort. 

Los, auf in eine neue Zukunft! Raus aus dem Kasten- und Schubladendenken… Lasst uns kreativ werden! Für unsere Kinder, für uns und für eine bessere und saubere Umwelt.

Ich notiere:

#mehr_Masse_als_Klasse, #Bequemlichkeit, #Egoismus, #schnelles_Essen, #unreflektiert, #gehaltlos, #billig, #fehlende Intelligenz, #eingebildet_sein, #Ökobilanz, #Überbevölkerung, #Massenfraß, #Quantität, #Qualität, #Tierwohl, #Biofleisch, #Mittelweg, #Highlights_setzen.

Stichpunkte:

Weniger Essen wegwerfen – intelligenter und passender einkaufen! Auf qualitativ hochwertiges Fleisch setzen! Weniger ist oft mehr!

Wer Rechtschreibfehler findet, kann sie behalten 😁

Ergänzung:

DER SPIEGEL berichtet über gesunkene Rindfleischpreise: Kälber billiger als Kanarienvögel!

Minden. Reenactor kann man zwar kaum aussprechen 😂, aber der Inhalt dessen ist dafür leichtfüßiger. Ne richtig tolle Messe ist das nämlich. Hier findet man alles, was das Herz begehrt.

Wir stehen mit unserer „Sau vom Spieß“ wieder gut. Das Wetter spielt mit, es ist angenehm und trocken. Der Besucherandrang lässt daher nicht lange auf sich warten.

Mit unserem neuen Stand sind wir auch ein echter Hingucker geworden. Nicht nur die „Sau vom Spieß“ über dem lodernden Buchenholzfeuer ist ein Blickfang, sondern nun auch unser Stand im Industrial-Design.

Wir sind zufrieden mit dem Wochenende. Es hat wieder viel Spaß gemacht.

Bleibt gesund und munter. Im nächsten Jahr sehen wir uns wieder, wenn es heißt „Reenactor-Messe Minden 2020“ 😃

Cityfest Cloppenburg. Nicht weit von uns entfernt, angenehm! Keine Hotelkosten, alle Mitarbeiter können bei uns übernachten, schön! Spart uns deutlich Kosten, stört trotzdem unsere Privatsphäre 😄. Egal, Hauptsache so wenig wie möglich Kosten produzieren. Wir sind uns noch nicht sicher, ob das Cityfest in Cloppenburg für uns erfolgreich sein wird.

Unser Standplatz ist gut, wir stehen an der Hauptbühne. Somit kommen viele Besucher an uns vorbei.

Jedes Fest hat seine eigenen Regeln und Tendenzen. Insbesondere trifft das auf das Cityfest in Cloppenburg zu. Schnell wird uns klar, dass es brechend voll wird. Doch die Meisten kommen zum „Saufen“, sie essen weniger.

Schon am Tag wird die Hauptbühne besucht und wenn es mit Regenschirm ist… alles egal 😉

Dank der Schausteller, die haben echt ein gutes Feingefühl für Veranstaltungen, wird uns klar, wann wir Geld verdienen werden. Und so verrückt es auch ist, sie sollen Recht behalten. Donnerstag, der erste Tag verläuft für uns gut. Bis Mitternacht haben wir zu tun. Dann wird es weniger. Freitag verläuft ruhiger, zum Abend machen wir noch einmal unsere Geschäft. Der Samstag verläuft erst ruhig und gegen Nachmittag geht es für alle Versorger rund.

Dafür, dass wir wenig Unkosten hatten, ist diese Veranstaltung für uns ok und ausbaufähig.

Und Cloppenburger sind anders… schlechtes Wetter gibt es für sie nicht! Trotz des Regens wird das Cityfest besucht und es ist immer gegen Abend voll. Die Cloppenburger sind arg treue Wesen, sie bleiben, wenn sie essen, am Stand stehen. Echt putzig, kennen wir so gar nicht. Aber so kommen wir mit dem einen oder anderen ins Gespräch. Auch sehr schön!

Also wir können nur sagen, nächstes Jahr auf jedem Fall auf’s Neue. Die wenigsten haben uns kennen gelernt – viele finden uns wohl erst im nächsten Jahr.

Wir kommen wieder, keine Frage 🙂

Danke!

Bildrechte: @Cityfest Cloppenburg

Papenburg. Das Jahr 2019 steht geschrieben. Wir befinden uns in Papenburg, auf dem Steamfest. Meine Meeresbewohner sind inzwischen gesättigt und leuchten schön.

Das Steamfest auf dem Gut Altenkamp kann beginnen!

Ein wunderbares Gelände, meine Fresse, so möchte ich auch mal wohnen 😉. Unser Stand ist schnell aufgebaut auch unsere Exponate finden schnell zu ihrem Platz.

Schnell noch ein paar Bilder von unserer Köstlichkeit aufstellen…

Im Steamfest Papenburg steckt viel Leidenschaft, das wird ziemlich schnell klar. Unser Dank geht daher an Marco und allen Unterstützenden! Minutiös wurde Licht und Technik verarbeitet, auch die Bühne steht schon, als wir aufbauen. Das Fest findet auch nur alle zwei Jahre statt – es läuft sich somit weniger ab und man kann für neue Ideen sorgen, um sie umzusetzen.

Als wir das Gelände betreten, sehen wir schon von Weitem das erste historische Karussell.

Papenburg ist für uns ein Heimspiel. Keine horrenden Hotelkosten und jeden Abend im eigenen Bett liegen, das ist echt toll.

Aber zurück zur Leidenschaft. Der Veranstalter hat sich etwas dabei gedacht, er folgt seiner Vision und das Endergebnis ist echt traumhaft. Der idyllisch gelegene Marktplatz lädt zum Verweilen ein und entführt jeden Besucher auf seiner ganz persönlichen Traumreise durch eine kulturelle Bewegung von Moderne, Retro, Steampunk, Wissenschaft, Technik, Fantasy, Jules Verne, Nostalgie, Erfindern, Kunst, zerstreuten und schlangensuchenden (Abraxo wieder 🙄) Professoren und viktorianisch gekleideten Menschen.

Die visuelle Ästhetik spielt dabei die entscheidende Rolle und das ist in Papenburg durch und durch gelungen. Alles wirkt ästhetisch, angeordnet und bezaubernd. Mit dem Gut im Hintergrund und auf diesem schönen Gelände wirkt das magisch entrückt.

Ich will gar nicht so viel erzählen – eins ist klar, hier ist wieder alles stimmig. Die Musik ist super, die Darsteller und Walking-Acts sind einfach grandios und die Atmosphäre ist überwältigend. Es versteht sich von selbst, dass wir in zwei Jahren natürlich wieder mit dabei sind. Also Marco, mach die Verträge für 2021 schon mal fertig 😊 Und von uns erhaltet ihr für das gelungene Spektakel ⭐️⭐️⭐️.

Auf zu einer visuellen Zeitreise zwischen Abenteuer, Romantik und Wissenschaft…

Ich hoffe, euch hat die kleine Zeitreise gefallen. Live könnt ihr das alles in zwei Jahren wieder bestaunen. Ihr müsst unbedingt einmal dabei sein – das ist wirklich etwas sehr Besonderes.

Nachfolgend noch zwei Videos vom Abacus Theater und dem SteamRider von Abraxo. Abraxo habe ich irgendwie nicht gefunden… der sucht sich, neben seinen Schlangen, wohl noch selbst 😂.

Abacus Theater
Abraxo’s SteamRider

Vielen Dank an alle Besucher und Mitwirkenden. Wenn’s nach mir gehen würde… es könnte für alle Zeiten so gerade weitergehen 🙂

Rotenburg an der Fulda. Ich kann es nicht oft genug erwähnen, auch Zeitreisende beklagen es immer wieder – die Zeit rast an uns vorbei, das ist echt nicht mehr normal. Mir ist auch das Schlangenöl ausgegangen, daher auf nach Rotenburg!

Wir haben Anfang September und das Fantasy Festival in Rotenburg an der Fulda, kurz auch Annotopia genannt, öffnet seine Pforten. Wir sind zum ersten Mal dabei und sehr neugierig, was uns erwarten wird.

Nach kurzer Zeit wird uns schon klar, das Annotopia ist mit viel Liebe zum Detail entstanden und organisiert. Ich bin selbst nicht dabei, aber Arnt hält mich die gesamte Zeit per Fernschreiber auf dem Laufenden.

Das Wetter ist gut, manchmal ist es ein wenig bewölkt aber es ist dabei noch schön warm.

Das Gelände im Schlosspark Rotenburg selbst ist wundervoll! Viele große schattenspendende Bäume, Wiesen zum Verweilen, Blümchen zum pflücken – Natur pur halt. Auch Sitzmöglichkeiten sind ausreichend vorhanden. Abends wirkt das Gelände besonders schön, denn alle Wege sind beleuchtet, sodass man nicht, völlig desorientiert, im Dunkeln herumirren muss.

Die Bilder von Arnt lassen qualitativ zu wünschen übrig 😂

Auch die Vielfalt an Sehenswürdigkeiten überrascht uns. Als Besucher bekommt man eine ganze Menge geboten: Indianer, Wikinger, Germanen, Endzeit, Larp, Fantasy, Steampunk, Western… und natürlich verrückte Wissenschaftler, wie Abraxo zum Beispiel 😉 Ihm merkt man deutlich an, dass er ein wenig zu viel mit seiner Zeitmaschine, dem SteamRider, durch Raum und Zeit gereist ist.

Abraxo sucht auch ständig seine entlaufenen Schlangen… tztztz 😂. Sein Schlangenöl allerdings – oha, aber das müsst ihr euch selbst mal alles ansehen, wenn ihr das nächste Mal mit dabei sein werdet.

Also solche Veranstaltungen bieten einfach viel mehr Attraktion, als Feste, die sich nur auf das Mittelalter bezieht. Wobei, es gibt Ausnahmen – aber dazu muss man als Veranstalter auch die Lust und das Engagement besitzen, um Mittelalterfeste interessant zu gestalten.

Aber zurück zum Annotopia, die Bands auf der Bühne waren wirklich richtig klasse und die Lasershow am Abend – einfach nur grandios. Auch das Gastroangebot ist ausgewogen – nicht zu überladen. Das bringt uns, als Versorger auch den Umsatz in die Kasse, sodass sich solche Veranstaltungen auch in Zukunft für uns lohnen. Und die Besucher werden nicht reizüberflutet mit zig Ständen, die das selbe anbieten. Also von uns gibt es für das Annotopia in Rotenburg an der Fulda ⭐️⭐️⭐️.

Leider sind nicht viele Bilder entstanden, ich bin halt nicht selbst vor Ort und wenn ich Arnt darum bitte, bekomme ich nur verwackelte und unscharfe Bilder 😂. Aber wenn ihr euch dafür interessiert, auf der Seite von Annotopia findet ihr eine ganze Menge davon.

Leider auch nur mäßig das Bild, lieber Arnt! 😂

Also beim nächsten Mal wollen wir auf jedem Fall wieder mit vertreten sein – hast du das vernommen, lieber Abraxo? Oder saust du mit deinem SteamRider schon wieder durch Raum und Zeit? Ach nein… wir sehen uns ja in Papenburg. Ja dann mal bis gleich!

Vom Steamfest in Papenburg erzähle ich euch im nächsten Beitrag mehr. Ich muss jetzt erste einmal meine Meeresbewohnern füttern gehen, damit die für Papenburg gestärkt sind und auch schön leuchten. Da bin ich nämlich selbst vor Ort und es gibt eine Menge zu sehen, das kann ich euch schon einmal versprechen.

Hamburg. Hach, es ist so schön, wiederholt zum Sommerfest beim Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL in Hamburg mit „Sau vom Spieß“ vertreten zu sein.

Für uns ist das pure Leidenschaft!

Als wir ankommen, ist schon für alles gesorgt. Der Strom liegt bereit und Alfred-William Freeman, der Chefkoch vom Spiegel und der ZEIT und die Organisatorin empfangen uns persönlich. Das Wetter ist gut, kaum Wind und purer Sonnenschein.

Unser Aufbau verläuft ohne Probleme. Um ein Uhr liegt die erste Sau auf dem Grill, wenig später gesellt sich die zweite dazu. Gegen 19 Uhr soll die Verköstigung anfangen. Wir haben also jede Menge Zeit.

Miriam, Tochter von Arnt, trifft gegen Nachmittag ein. Sie hilft uns, wenn es um die Ausgabe geht, denn dann ist vor unserem Stand die Sau im wahrsten Sinne los. Wir wollen ja unsere Gäste nicht unnötig warten lassen.

Gewitter ist angesagt… wir tragen es mit Fassung. Als wir gerade denken, dass das Gewitter an uns vorbeiziehen wird, fängt es mächtig an zu regnen.

Trotz des Regens beginnt das Sommerfest 2019 pünktlich. Gottlob stehen wir mit einer Seite des Standes unter dem Dach des Gebäudes, sodass sich unsere Gäste, beim Warten auf ihre Portion, unterstellen können. Und das bewährt sich gut, denn wir bekommen extrem viel zu tun und das über Stunden hinweg.

Nach dem Regen ein wunderschöner Sonnenuntergang mit der Elphi im Hintergrund

Es war und bleibt echt schön beim Spiegel!

Bis tief in die Nacht sind wir vor Ort.

Der Rest von zwei großen Sauen!

Nach getaner Arbeit trinken wir gemeinsam mit Alfred und einigen Korrespondenten unseren Absacker. Um 2 Uhr liegen wir im Bett unseres Hotels.

Herzlichen Dank ❤️ an alle! Macht bitte weiter so!

Ohne eure hervorragende Berichterstattung könnten wir die Welt und das Geschehen drumherum nur wage und subjektiv betrachten. Als deutschsprachiges Leitmedium prägt DER SPIEGEL die gesellschaftliche Kommunikation und Öffentlichkeit und das ist sehr wichtig in diesen Zeiten!

Unsere Freiwillige Feuerwehr Torsholt befindet sich gerade mal 3,5 km von uns entfernt. Als wir die Anfrage von ihnen erhalten, ist es für uns klar, wir sind mit „Sau vom Spieß“ dabei! Schließlich sind die Jung und Mädels auch sofort zur Stelle, wenn es brennt. Uns ist es also eine Ehre, das Fest mit „Sau vom Spieß“ und leckeren Salaten sowie Nachspeise auszurichten.

Eigentlich sollen es über 100 Leute werden. Doch kurz vor der Veranstaltung werden wir angerufen – es seien nur noch 65 Leute. Grund, es findet eine andere Veranstaltung zum runden Geburtstag statt und viele wollen dabei sein. Schade, aber wir halten trotzdem daran fest.

Wir werden schon erwartet, als wir auf den Hof rollen. Unser Aufbau verläuft ohne Vorkommnisse, wir haben viel Zeit dafür. Gottlob haben wir das große Zelt mit. Wir überlegen noch, ob wir es überhaupt aufbauen sollen – gegen Abend wissen wir, die Entscheidung ist richtig.

Um 14 Uhr trifft der Boßelverein „KBV Torsholt“ ein. Sie wollen um die Meisterschaft boßeln. In Facebook steht dazu folgendes:


Gestern fand unser diesjähriges Vereinsmeisterwerfen statt. Mit rund 35 Startern konnten wir auf die Strecke gehen und bei bestem Wetter die neuen Vereinsmeister küren! 
Nach der Siegerehrung haben wir den Abend gemeinsam mit der Feuerwehr Torsholt ausklingen lassen – das Highlight an diesem Abend war das leckere Spanferkel von Sau-saugut! Ein großes Dankeschön für das super Essen und den tollen Service!
Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner 🥇 🥈 🥉 🏆
In diesem Sinne, 
Fleu Herut!

Bildrechte: KBV Torsholt

Das können wir euch nur erwidern: FLEU HERUT! Toll war es mit euch, uns hat es sehr viel Spaß bereitet, euch zu bewirten. DANKESCHÖN!

In Norddeutschland wird mitten auf der Straße geboßelt.

Unser Schwein ist schon weit vor 19 Uhr fertig. Doch wir müssen noch etwas durchhalten. Gegen 20 Uhr soll es losgehen. Was jedoch schon viel früher losgeht, ist der Regen. Es schüttet aus Eimern und wir sind heilfroh, dass wir das Zelt stehen haben.

Doch die Feier fällt deswegen nicht ins Wasser. Den Zuspruch, den wir wieder für die leckere Sau erhalten, ist immens. Es verwundert uns daher nicht, dass viele Gäste zwei bis dreimal zuschlagen. Und ich vergesse darüber tatsächlich Bilder zu machen. Egal, Hauptsache, es war schön.

Es hat uns viel Spaß gemacht, euch alle satt zu bekommen! Die „Sau vom Spieß“ grillen wir gerne wieder für euch!

Vielen herzlichen Dank! Bleibt gesund!