Normalerweise werden sie zu besonderen Veranstaltungen gebucht. Durch die Coronakrise, sind ihnen jedoch die Hände gebunden. Doch das ermuntert sie, andere Wege zu gehen. Sie ergreifen die Herausforderung kurzerhand am Schopf und stehen mit ihrer mobilen Gastronomie nun auf ihrem eigenen Hof, um all ihre Köstlichkeiten weiterhin anbieten zu können.

Die sau-saugut bereitet feinste BBQ-Spezialitäten zu. Frisch aus dem Kamado kommt Beef Brisket, Pastrami, Pulled Pork sowie Backschinken. An  Aktionstagen bieten sie Sau vom Spieß an, die sich munter über dem Feuer dreht.

Alle Gerichte werden frisch hergestellt, sogar das Landbrot und die Burger-Bun’s stammen aus ihrer Manufaktur und werden frisch gebacken.  

Um telefonisch Vorbestellung wird gebeten, spontane Besuche möglich. Geöffnet von 15 – 19 Uhr. Für Vorbestellung bis 20 Uhr. Montag Ruhetag.

Kartenzahlung möglich. Wie beim Drive-in auf’s Gelände fahren und auf der anderen Seite wieder raus. Speisekarte, Aktionen: Internet und Facebook.

Mit eurem/Ihren Besuch helft ihr der sau-saugut, diese schweren Zeiten zu überstehen!

Und für alle, die zu weit weg wohnen: Ihr habt auch die Möglichkeiten, alles in Gläser und vakuumiert zu ordern.

Corona vs. Covid-19 hat uns hart getroffen. Wir und alle, die irgendwie mit Veranstaltungen und Messen zu tun haben, durften durch Sanktionen, gemäß Eindämmung oder Verzögerung der Pandemie, ihren Geschäftsbetrieb zuerst einstellen. Und wir werden auch als letztes unsere Aktivitäten wieder aufnehmen dürfen. 

Wir wissen bis dato nicht, wann nun was passieren wird. Bis zum 31.08. wird erst einmal alles verboten bleiben. Danach sind Großveranstaltungen trotzdem erst einmal in Frage gestellt. Von uns glaubt keiner, dass danach alle zur Normalität zurückkehren werden – wir rechnen noch nicht einmal damit, dass dieses Jahr überhaupt noch etwas laufen wird, geschweige denn in der ersten Halbjahreshälfte 2021.  

Wir müssen daher niemanden erzählen, dass das für uns eine Katastrophe mit dramatischen Auswirkungen ist. Umsatz, den wir in diesem Jahr hätten generieren können, lässt sich im nächsten Jahr nicht aufholen. Die Geldreserven schrumpfen bedrohlich und das täglich! Staatliche Kredite sind zwar schön, verschieben jedoch nur das Problem, denn irgendwann müssen die schließlich zurückgezahlt werden. Wir besitzen nicht wirklich eine Lobby,  müssen daher durchaus befürchten, das im nächsten Jahr viele Landunter anmelden und tausende  Betriebe vor der Insolvenz stehen werden. Auch wir rechnen damit. 

Da kommt uns die Aktion „Night of Light“ gerade recht. Zumindest bekommen wir damit die Gelegenheit ein Zeichen zu setzen. Wir machen auf uns aufmerksam und richten damit den dringenden Appell an die Politik, in der Hoffnung, die Veranstaltungswirtschaft zu retten. Wir brauchen eine Lösung, damit wir aus der Krise finden können!

Mit „Night of Light“ machen wir auf unsere dramatische Lage aufmerksam, indem wir in der Nacht vom 22. auf den 23.06.2020 Event-Locations, Spielstätten sowie ausgewählte Gebäude und Bauwerke rot illuminieren.

Wir werden dabei sein und unseren Geschäftssitz und den davor stehenden Verkaufsstand rot anstrahlen.

Für uns ist Alarmstufe ROT – ein Milliardenmarkt und hunderttausende Arbeitsplätze sind in Gefahr!

#nightoflight2020

Wir werden dieses Jahr wieder für euch auf Achse sein. Corona hin oder her, auch das wird bald der Vergangenheit angehören.
Zur anstehenden Festival- und Veranstaltungssaison daher für euch nun unser Gutschwein im edlen Design und im praktischen Visitenkartenformat. Passt in jeden Geldbeutel.

Sichert euch heute noch euren Gutschwein im Wert von 65,- Euro, zum unschlagbaren (Corona-Durchhalten-)Preis von 55,- Euro!

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Verschenkt ihn als Trostpflaster, zum Geburtstag oder zu Ostern, Nikolaus, Weihnachten, Hochzeit… oder einfach aus Liebe 💕.

Unabhängig davon könnt ihr den Gutschwein nun immer bei uns erwerben.

Krasser Sparfaktor von 10,- Euro!

Euer Vorteil: Auf Veranstaltungen und Festivals nur noch euren Gutschwein vorzeigen, wir kreuzen den Wert einfach ab.

Kein Bargeld mehr mit herumschleppen und schlemmern, bis der Arzt kommt… ähm ggf. auch gerne „Die Ärzte“! 🤪

Unser Gutsch(w)ein könnt ihr überall da einlösen, wo wir sind – bundesweit und ohne Einschränkung! Gültig sind eure Gutschweine für zwei Jahre! 

Bestellen könnt ihr unseren Gutschwein – also Gutschein 😉 ganz unkompliziert per E-Mail: info(at)sau-saugut.de. Ach so, ihr könnt natürlich auch in der Zeit zwischen 10 Uhr und 16 Uhr bei uns anrufen unter: 04403/8109992. Wir schicken euch dann die Zahlungsmodalitäten (Überweisung / Paypal) zu. Einfach 55 Euro an uns überweisen und schon ist der Gutschwein mit Rechnung auf dem Weg zu euch. 

Bestellung

Und hier geht’s übrigens ganz einfach per Paypal. Zack, schon ist euer Gutschwein bei euch. 

Gutschwein noch heute sichern!

Hier drüber könnt ihr einfach und bequem euren ganz persönlichen Gutschwein erwerben. Die Menge ist auf „1“ Gutschein voreingestellt. Die Menge lässt sich beliebig erhöhen.

€55,00

Wir haben uns vorgenommen, die Coronakrise schnell hinter uns zu bringen. Wir wollen schließlich mit euch ausgelassen feiern. Bald haben wir es geschafft! Bis dahin haltet durch und bleibt gesund und munter.

Wir bleiben mit euch im Gespräch!

Wir halten euch auf dem Laufenden, wenn es wieder losgeht. Übrigens, jeder der im Besitz eines Gutschweines ist, wir von uns persönlich über alle Veranstaltungen, wo ihr uns finden könnt, informiert.

Ja, wir sitzen nun alle fingertrippelnd auf Lauerstellung und verspüren Langeweile. Wir fühlen uns in unserer Freiheit stark eingeschränkt, das Leben findet ausschließlich in den eigenen vier Wänden statt. Keine Hobbys mehr, die für notwendige Zerstreuung sorgen könnten. Soziale Kontakte auf ein Minimum beschränkt, keine Ausgelassenheit wie früher (wohlgemerkt, noch vor 14 Tagen),  quengelnde Kinder ertragen, kein Bierchen in der Lieblingskneipe, kein Eis auf dem Weg, kein Einkaufsbummel, einfach überhaupt nichts mehr. Nur Stille, warten und hoffen… Ein sehr erdrückendes Gefühl. 

Wahrscheinlich ist das ein tägliches Gefühl jeden Häftlings, nur mit dem Unterschied, dass er in der Häftlingswerkstatt noch arbeiten kann.

Viele von uns sind bereits in Kurzarbeit oder haben inzwischen gar keine Arbeit mehr. Eine neue Beschäftigung ist zurzeit nicht zu finden, denn viele Arbeitgeber haben die Bremse gezogen. Ihnen fehlen erforderliche Aufträge oder sie dürfen oder können gar nicht mehr arbeiten.

Es geht nicht vor und nicht zurück. Die Gedanken kreisen ständig, nur um ein Thema: Was kann ich tun, um mich über Wasser zu halten und wann wird danach sein?

Der Blick in die Zukunft… reine Ungewissheit. Keiner weiß wirklich, was nach der Coronakrise sein wird und wie lange die überhaupt anhält. Geht es dann da weiter, wo wir aufgehört haben, starten wir alle an einem neuen Punkt, sind wir dann verarmt… ja leben wir oder unsere Angehörigen und Freunde dann überhaupt noch?

Kann uns der Staat über eine länge Zeit überhaupt unterstützen und kommt die Unterstützung bei jedem an?

Wie wird es unserem Staat nach der Krise gehen, ist er hochverschuldet oder gar handlungsunfähig? Und wer ist dann da, um zu  helfen… wenn es gerade weltweit hoch her geht und jedes Land von Covid-19 betroffen ist?

Bei 0 anfangen?

Fangen wir alle bei 0 an? Wie sieht die 0 dazu aus, wie fühlt sich das dann für jeden einzelnen von uns an? Stehen wir dann auf dem Level einer Nachkriegszeit?

Bis jetzt haben sich Länder immer gegenseitig irgendwie geholfen. Nur ist jetzt jedes Land von Covid-19 betroffen.

Diese Ungewissheit lässt uns alle nicht mehr los, macht uns mürbe im Kopf. Wir verspüren berechtigte Angst! Angst, selbst schwer zu erkranken, Angst, um unseren sicher geglaubten Arbeitsplatz, unserer Firma, unserem Haus, unseren Träumen und eigentlich über alles, dass wir uns mühevoll aufgebaut haben und unter Umständen verlieren werden. Eins steht fest, Covid-19 wird an uns allen nicht spurlos vorbei gehen und für uns nachhaltig sein.

Und noch etwas steht fest, wir alle sitzen im gleichen Boot! Jedem geht es so, wie es allen geht.

Es bringt daher wenig, uns zu grämen. Wir brauchen uns gegenseitig, um irgendwie aus dieser Katastrophe das Beste zu machen. Was also hält uns davon ab, optimistisch und zuversichtlich zu sein – darauf, dass irgendwann dieser Spuk ein Ende hat. Und sind wir mal ehrlich, uns bleibt auch gar nichts anderes übrig. Pessimistische Gedanken blockieren unnötig und stimmen nur traurig.

Rückbesinnung auf Familie und das Wesentliche

Daher lasst uns die Zeit für uns nutzen. Rückbesinnung auf Familie und verordnete Ruhe genießen, die wir in hektischen Zeiten immer so sehr vermissen. Denkt an das Gute, statt euch gedanklich zu vernichten. Auch Wut hilft momentan nicht weiter. Wir können die Situation annehmen und akzeptieren, wir müssen es nur wollen. Wir schützen uns damit vor Negativität, die uns lediglich kaputt machen würde, falls wir sie nicht mit aller Kraft von uns abhalten können.

Vielleicht ist das nämlich die Chance für einen zweiten Versuch!

Ansonsten bleibt uns nur eins, abwarten und Geduld bewahren. Es trifft jeden, weltweit. Wenn wir im Arsch sind, dann sind wir es alle! Dann fangen wir halt bei 0 wieder an und eins ist gewiss, jeder fängt bei 0 an. Das ist auch eine Chance, eine Möglichkeit, es beim zweiten Versuch besser zu machen.

Eine Vision für das Danach

Lockdown wird dafür sorgen, dass diese Katastrophe eine andere abmildern wird. Nämlich unsere CO2 Belastung. Diese wird deutlich zurückgehen. Forschung wird in Zukunft mehr Aufmerksamkeit geschenkt, finanzielle Mittel werden unsere Forschung deutlich vorantreiben. Das was Greta nicht geschafft hat, wird sich durch den winzigen Virus ein wenig von selbst lösen.

Je länger es dauert, so gravierender werden unsere Einsichten und Konsequenzen werden

Wir werden nicht mehr auf unserem hohen Ross sitzen (können), wir werden die Treppe des Wohlstands nach unten gehen müssen. Alle gemeinsam und weltweit! Wir werden alle aus unserem individuellen Traum ein Stück weit aufwachen! Uns wird unser egoistisches Leben, dass wir geführt haben, ganz deutlich bewusst werden. Wir werden feststellen, dass uns das nicht weitergebracht hat, da alles, was wir für wichtig empfunden haben, auch im nächsten Moment verloren sein kann. Denn nichts Materielle ist sicher und wird es auch nicht in der Zukunft sein. Es gibt keine Beständigkeit und es wird sie auch nie geben! Wer das denkt, wird seine Meinung ändern müssen. Übrig bleibt der Mensch, seine Familie und Freunde – die Gemeinschaft, die Liebe und Solidarität!

Ruck in der Gesellschaft spürbar

Momentan schon ist ein Ruck in der Gesellschaft und auf diesem Planeten wahrnehmbar. Die Gesellschaft definiert sich gerade neu. Wir werden uns, mehr den je, uns als Nation fühlen. Die Flexibilität Arbeitsplatz genießt immer mehr ein ganz anderen Stellenwert. Wir bekommen eine andere Arbeitskultur. Vieles lässt sich elektronisch erledigen, VR-Konferenzen und Vertragsabschlüsse via Blockchain, Home Office und unzählige andere Möglichkeiten, mit Abstand arbeiten zu können, formen und entwickeln sich. Neue Konsummuster werden entstehen. Globale Produktions- und Handelsketten werden abgelöst durch die Wiederentdeckung heimischer Alternativen. Die Gesellschaft bewegt sich weg von Massenkonsum und Wegwerf-Mentalität. Der Coronavirus reinigt Märkte und führt zu einem gesünderen Wirtschaftssystem. Unser Gesundheitsverständnis wird sich ändern. Wir werden viel mehr auf unsere Gesundheit wert legen und unsere gesunde Umwelt schützen sowie Innovation dazu voran treiben. Individuelle Gesundheit wird nicht mehr getrennt von Umwelt und Gesellschaft betrachtet.

Vielleicht werden wir (auf längere Zeit, vielleicht auch für immer) auf Großveranstaltungen verzichten müssen. Dafür werden kleinere Veranstaltung ihren Aufschwung erfahren. Klein, übersichtlich, ohne viel Gedränge – Qualität anstatt Quantität! Menschen werden grundsätzlich vorsichtiger und bewusster leben, denn COVID-19 wird uns noch lange nachhängen und das wird KEINER so schnell vergessen. Jeder von uns wird sein eigenes Traumata dazu entwickeln und lernen, damit umgehen zu müssen.

Nach Covid-19, ist vor einem neuen Virus

Wahrscheinlich werden wir alle irgendwann mit Health-Tracking-Systemen ausgestattet, damit weltweit ein Frühwarnsystem für Krankheiten garantiert werden kann. Denn nach Covid, ist vor einem neuen Virus.

Ich könnte stundenlang Szenarien entwickeln, aber ich belasse es erst einmal dabei. Wichtig ist, es wird immer weitergehen, solange wir uns nicht selbst ausrotten! Und wir brauchen Visionen, um uns voranzutreiben und um den Sinn des Lebens nicht zu verlieren.

Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende

Klar ist auch, es kann auch alles ganz anders werden. Sollten wir zeitnah eine Lösung gegen Covid-19 entwickeln, werden wir wahrscheinlich da weiter machen, wo wir aufgehört haben… ja vielleicht mit ein paar Abstrichen, aber dann wird es heißen: Das war ein Ende mit Schrecken, und kein Schrecken ohne Ende! Ich weiß ehrlich gestanden nicht, was besser wäre, oder ob es überhaupt dazu ein besser oder schlechter geben kann.

Und denken Sie daran: We’ll never walk alone!

Nachtrag: Übrigens, wer meint, das scheint hier alles nur negativer Unfug zu sein, der sollte sich einmal den interessanten Bericht vom renommierten Zukunftsforscher, Matthias Horx anschauen.
In dem Video von Quarks erfahren Sie, über die Länge der Pandemie und dessen neuesten Strategien dazu, einiges mehr.

Nicht nur bei den Börsen ist das momentan Dauerthema. Gottlob hat Deutschland ein gutes finanzielles Polster. Nun heißt es für uns, abwarten. Denn klar ist, ohne staatliche Unterstützung, wird diese Herausforderung für viele im Ruin enden.

Unsere Hausbank wartet gerade auf Neuigkeiten bezüglich Unterstützung durch die KfW-Bank.

Der Frühling macht sich bemerkbar.

Indes arbeiten wir von zu Hause aus. Vieles was liegen geblieben ist, wird nun erledigt. Auch für die Gartenarbeit ist nun reichlich Zeit vorhanden. Wir lesen viel, düsen im Netz umher und unser täglich Brot sind all die Informationen vom RKI, dem Auswärtigen Amt, der Bundesregierung, der WHO und den Nachrichten im Fersehen. Lange Spaziergänge mit den Hunden in unserem Wald, runden unseren Tag ab. Unseren Wald haben wir für uns allein. Auch wenn das Leben regulär verläuft, begegnen wir darin fast nie Jemanden.

Ich sag ja, es kann noch schlimmer kommen.

Momentan bringt uns unsere kaputte Heizung in Wallung. Sie ist heute kaputt gegangen… ausgerechnet jetzt! Sie muss komplett ersetzt werden. Wir mogeln uns nun mit unserem Kamin irgendwie durch. Und der Wasserkocher liefert uns das notwendige heiße Wasser. Duschen muss halt mal für die nächsten Tage ausfallen. Muss gehen, wird gehen. 🤪

9257 Menschen sind nun in Deutschland an Covid-19 erkrankt und Gottlob erst 23 daran gestorben. In binnen 4 Tagen hat sich die Zahl in Deutschland somit verdoppelt und es sollen noch deutlich mehr werden. Ich denke, jetzt weiß jeder, das es ernst ist.

Heute hat sich eine Frau aus Seattle einen Impfstoff gegen Corona injiziert lassen, obwohl die Versuche an Tieren noch nicht abgeschlossen sind. Ihr scheint es gut zu gehen. Das verkürzt unter Umständen deutlich die Zeit für einen Impfstoff gegen Covid-19.

Unser lieber Friedrich Merz (CDU) hat sich übrigens angesteckt und befindet sich nun in Quarantäne. Wir wünschen ihm einen guten Verlauf und gute Besserung.

Also tragt es mit Fassung, behaltet Ruhe und wartet ab. Alles andere macht momentan eh kein Sinn. Bleibt Zuhause und haltet sozialen Abstand. Hände waschen nicht vergessen und bleibt gesund!

Lachen hilft übrigens immer.

Hamsterkauf: Sie leiden unter Klopapierscham?
Wir wissen nicht, was Ihnen Ihr Apotheker rät. Wir empfehlen die doppelte Dosis Im*dium akut. Stopft und hilft bei weniger müssen müssen. 😂

Sie planen kurz- oder langfristig eine Festivität für Ihr Unternehmen? Ihnen fehlt die Idee dazu? Sie genießen das Außergewöhnliche? Sie wollen Qualität? Sie wollen, dass alles aus einer Hand kommt?

Dann sind Sie bei uns genau richtig!

„Sau vom Spieß“ ist feinster Genuss mit einzigartiger rauchiger Note! Nicht nur DER SPIEGEL bestätigt das uns seit Jahren. Neugierig? Dann kommen Sie direkt auf uns zu! E-Mail: info(at)sau-saugut.de

ABGESAGT!

Veröffentlicht: 9. März 2020 in Veranstaltungen - Hintergründe
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Wegen COVID-19 werden höchstwahrscheinlich viele Veranstaltungen gecancelt.

Bereit heute ereilt uns die Nachricht, dass der große Mittelaltermarkt in Herzogenriedpark in Mannheim, für das kommenden Wochenende abgesagt ist.

Auf den Seiten der einzelnen Veranstaltungen wird gerade ein Fest nach dem anderen abgesagt.

Weitere werden sicherlich folgen. Erkundigt euch / Sie auf den Internetseiten der Veranstalter, ob Veranstaltungen stattfinden können. Wir halten euch/Sie, soweit es geht, auf dem Laufenden.

Bleibt gesund!

Bisken verzögert aber immer noch im Zeitplan, berichte ich heute von HotSound aus Cloppenburg. Die Neueröffnung liegt nun hinter uns und es war grandios.

Meine Fresse, der Christian und sein Team haben da musikalisch alles aufgefahren, was Rang und Namen hatte. Das war ein Ohrenschmaus mit feinster Akustik.

Und was man da an Technik in den neuen Räumlichkeiten vorfindet, das ist ausnahmslos gut. In der Vielfalt auch nirgends zu finden, als bei ihm. Endlich weiß man als Veranstalter, Musiker und DJ, was aus den Boxen herauskommt. Denn täglich kann man das bei HotSound erleben und hören. Man kann bei HotSound in Cloppenburg auf Tuchfühlung gehen und die Ausstellung rund um PA-Lautsprecher und Lichtequipment testen. Da bleiben keine Wünsche offen. Ein Besuch bei HotSound lohnt sich also allemal.

Und unsere Sauen haben sich auch munter für die zahlreichen Gäste gedreht.

Wir sagen DANKE an alle Gäste und natürlich dem gesamten Team von HotSound! Es hat mächtig Spaß gemacht 👏👏👏

Bleibt gesund und munter! Wir sehen uns spätestens zum Cityfest in Cloppenburg wieder. 🤪

Also wir sind ja nicht wehleidig, übervorsichtig oder gar überängstlich. Aber die neuesten Meldungen in Bezug auf das Coronavirus und dessen Ausbreitung, lässt uns inzwischen aufhorchen.

Ich bin selbst schon seit längerer Zeit sensibilisiert. Fast täglich beobachte ich, was es Neues gibt und wo das Virus überall neu ausbricht. Irgendwie fürchte ich seit längerem, dass das für uns unter Umständen unangenehm werden könnte. Und dann möchte ich darauf irgendwie vorbereitet sein… wenn man das überhaupt dann sein kann.

Dass ich mich anstecken könnte, davor haben ich weniger Angst.

Seit vielen Jahren bin ich eh sehr vorsichtig. Ich fasse keine Klinken, Geländer, Einkaufswagen oder sonstiges an und wenn es mal passiert, dann desinfiziere ich mir sofort meine Hände. Ich führe immer Desinfektion bei mir. Ich habe mir abgewöhnt, ins Gesicht zu fassen oder Schleimhäute zu berühren und das zu jedem Zeitpunkt.

Meine Arbeitskollegen haben sich, als ich noch in der microtech gearbeitet habe, immer darüber lustig gemacht. Jedoch war ich die Einzige, die nie erkältet war. Das war auch gut so, denn ich konnte es und kann es mir auch heute nicht leisten, wegen einer Erkältung flach zu liegen.

Unser Business und dessen Erfolg hängt maßgeblich davon ab, dass wir gesund bleiben. Krankheit kostet uns eine Menge Geld und gefährdet in höchstem Maß unser Business!

Jacques Tillys Mottowagen auf dem Düsseldorfer Karneval

Und nun dieses Coronavirus. Bis dato schien ja noch alles überschaubar zu sein. Doch nun kommt dieses Virus sehr nah. Dass es sich in Italien so rasant ausbreitet, bereitet auch Jens Span, unserem Gesundheitsminister, Sorgen. Er nimmt inzwischen eine „veränderte Lage wahr“. Ist das die abgemilderte und beschwichtigende Aussage von „bei uns wird es nun auch heftig werden“? Das hört sich so an, wie „alternative Fakten“ anstatt „Lügen“. Auch der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, sagt, er rechne fest damit, dass das Coronavirus auch nach Deutschland kommen werde. Es würde nicht explosionsartig zur Sache gehen, dennoch würden bestimmte Areale, Bereiche von Deutschland davon betroffen sein.

Na toll, das hat uns gerade noch gefehlt!

Ganz ehrlich? Ich würde sofort alle Grenzen schließen und keinen mehr aus Italien über die Grenze lassen. Nur dann können wir uns sicher sein, dass es bei uns kontrollierbar bleibt. Ansonsten sehe ich momentan mal ziemlich schwarz. Schon allein, weil man anscheinen noch immer nicht genau die Übertragungswege kennt. Ich kann auch nicht verstehen, warum wir da noch zögern. Eine Wirtschaft wegen eines Virus lahm gelegt zu wissen… unvorstellbare Auswirkungen hätte dies für uns!

Bis jetzt wird nur von Menschen berichtet, die erkrankt oder gestorben sind.

Aber was ist mit Unternehmen, wenn Teile des Landes zum Erliegen kommen? Was ist mit uns, die bundesweit aktiv sind und von Veranstaltung zu Veranstaltung reisen? Worstcase-Szenario für uns wäre, dass zig Veranstaltungen abgesagt werden. Dann können wir kein Geld mehr verdienen. Unsere Kapitaldecke weißt auch nicht den finanziellen Rahmen auf, um uns über mehrere Monate über Wasser halten zu können…

Das schlimme ist, man sitzt wie das olle Kaninchen vor der Schlange und kann rein gar nichts unternehmen oder dagegen tun.

Aktuell steht unser Terminkalender voll und wir hätten eine wundervolle Saison vor uns… Und nun DAS!

Daher, nichts wünschen wir uns momentan mehr, als das wir lediglich am Karnevalsvirus erkranken.

Als uns der Zeitungsartikel von Freunden aus Konstanz vom Südkurier zukommt, müssen wir nur kurz schlucken. Wir müssen nicht wirklich fürchten, nicht mehr auf dem Weihnachtsmarkt Konstanz dabei sein zu können. Denn spätestens, wenn man sich mit uns einmal auseinander setzt, wird klar, das wir anders sind.

Quelle: Südkurier Nr. 8, Samstag, 11. Januar 2020, Autor: Benjamin Brumm

Kontroverse Diskussionen in den Medien zum Thema Nachhaltigkeit und Fleischessen nimmt man inzwischen unzählige wahr. Auch wir beschäftigen uns immer wieder damit.

Für den Weihnachtsmarkt in Konstanz stellt sich uns die Frage, ob wir mit unserem Produkt konkurrenzfähig bleiben können und ob wir weiterhin erwünscht sind.

Quelle: Südkurier Nr. 8, Samstag, 11. Januar 2020, Autor: Benjamin Brumm

Schauen wir uns den Artikel im Innenteil der Zeitung an. Darin heißt es, dass 50 Prozent des Essensangebotes in der Zukunft aus fleischlosen Gerichten bestehen soll. Die Einhaltung der Nachhaltigkeit wird damit begründet, dass vorrangig Produkte, die fair gehandelt, regional vermarktet und aus Bio-Anbau stammen, zugelassen werden sollen.

Da wir nach allen Seiten schauen, fällt mir gleich dazu ein Onlinebericht aus der „Welt+“ ein. Hier wird vom ersten veganen Weihnachtsmarkt der Welt gesprochen. Der Unterton dazu ist deutlich wahrnehmbar.

„Und obwohl der Andrang groß ist, hat hier jeder genug Platz..“ heißt es darin. „Auf dem Duisburger Weihnachtsmarkt stehen die Menschen dicht… gedrängt. Ein paar Hundert Meter weiter bietet sich ein anderes Bild…“ so heißt es weiter.

Das sind für uns Indikatoren, die wir nicht ignorieren können. Dieses Pilotprojekt „Anis & Zauber“ ist zwar vorbildlich, aber man merkt auch deutlich, dass es dafür noch nicht genügend Anhänger gibt.

Daher fühlt sich das Konzept in Konstanz, für die Marktvergabe besser an.

Als Verbraucher wird man nicht fremdbestimmt, denn Fleischesser kommen weiterhin auf ihre Kosten. Nun liegt es wohl an uns, nämlich den Fleischständen, was wir zu bieten haben, um den Anforderungen der Stadt Konstanz zu entsprechen.

Unsere Gäste essen schon immer von kompostierbarem Geschirr

Was wir nie an die große Glocke gehängt haben, ist die Tatsache, dass wir in den ganzen Jahren Konstanzer Weihnachtsmarkt auf kompostierbares Einweggeschirr gesetzt haben. Bei uns hat der Umweltgedanke Nachhaltigkeit und ressourcenschonende Produkte also schon vor vielen Jahren Einzug gehalten. Wir arbeiten ausschließlich mit Palmblattgeschirr und Zuckerrohr-Besteck. Unser hochwertiges Palmblattgeschirr zum Beispiel, wird ohne Zusätze aus dem ganzen Blatt der Arecapalme hergestellt. Auch für das stabile Zuckerrohr Geschirr werden keine eigenen Anbauflächen benötigt, da es aus Bagasse, einem Nebenprodukt der Zuckerproduktion, hergestellt wird. Öko-Einweggeschirr wird ohne fossile Ressourcen wie Erdöl hergestellt. Der Hersteller trägt dafür Sorge, dass er Ihnen absolut hochwertiges, ökologisches Einweggeschirr ohne zusätzliche Beschichtungen und frei von Plastik liefert. Das Öko-Geschirr wird zumeist aus Neben- oder sogar Abfallprodukten hergestellt, die unter anderem verbrannt werden würden. Durch die Weiterverarbeitung zu Bio-Wegwerfgeschirr können so umweltfreundliche, natürliche Rohstoffe genutzt werden, um konventionelle, erdölhaltige Produkte zu ersetzen.

Bildquelle: Logo greenbox.de

Unser nachhaltiges und robustes Bio-Wegwerfgeschirr ist daher vollständig biologisch abbaubar!

Unser Beweggrund

Und bevor ich anfange, unser Produkt zu erklären, möchte ich mal vorweg unseren Beweggrund erklären, warum wir das tun, was wir tun. Wir haben unser Business nur aus einem einzigen Grund gegründet. Weil wir nämlich auf Veranstaltungen jeglicher Art, ständig viel Geld für schlechte Qualität ausgegeben haben und einfallsloses Essen vorfanden. Irgendwann wollten wir es einfach besser machen, weil wir wusste, wir können es besser.

Woher unsere Schweine kommen

Aber zurück zu unserem eigentlichen Produkt. Woher stammen denn nun unsere Schweine? Wir haben nie wirklich Werbung damit gemacht. Das in einem Schlagwort zu verarbeiten, ist uns bis dato echt schwer gefallen. Unser Produkt ist einfach erklärungsbedürftig und nicht nur mit einem Wort zu erklären.

Landschlachterei Hochtaunus

Unsere Schweine stammen für Konstanz ausschließlich aus einer Landschlachterei im Hochtaunus. Warum Hochtaunus? Wir arbeiten mit unserer Landschlachterei seit nunmehr 10 Jahren zusammen. Denn nur unserer langjährigen Geschäftsbeziehung haben wir die hervorragende Qualität des Fleisches zu verdanken.

Keine Massentierhaltung

Warum das so ist, versuchen wir nun einmal auf den Punkt zu bringen. Uns war es immer äußerst wichtig, Schweine zu verarbeiten, die nicht aus der Massentierhaltung stammen. Denn nur solche Schweine lassen sich bei uns auf dem Grill richtig weiter verarbeiten. Zudem möchten wir keine Schweine, die mit allen möglichen Medikamenten versorgt werden, die wir letztendlich mitessen müssen. Unsere Schweine sollen in der Aufzucht gut verpflegt sein, sich auch in Gefangenschaft wohlfühlen können und auch den letzten Schritt ohne Stress über sich ergehen lassen. Warum die Schlachtung ohne Stress erfolgen muss, wird im nächsten Satz klar. Durch Stress wird nämlich ein Stresshormon erzeugt, dass sich im Fleisch niederschlägt. Das sorgt beim Fleisch dafür, dass es zäh und minderwertig wird. Ganz zu schweigen von der Angst, was so ein Tier in diesem Moment erleiden muss.

Wir haben etliche Anbieter durch… jeder beteuerte, unseren Wünschen zu entsprechen. Keiner von Ihnen war verlässlich oder konnte unsere Vorgaben einhalten. Darunter waren wirkliche Windeier, die nur auf puren Profit aus waren.

Eigentlich haben wir es einem puren Zufall zu verdanken, unsere Landschlachterei im Hochtaunus gefunden zu haben. Wir waren auf der Suche nach einem Kühlanhänger, in der unsere Schweine hängend transportiert und gekühlt werden können. Auf dem Weg lernten wir unsere Landschlachterei kennen und sind ins Gespräch gekommen. Bis zu diesem Zeitpunkt war uns nämlich nicht klar, dass unseren Anforderungen sehr wohl entsprochen werden kann.

Was uns bei unserer Landschlachterei überzeugte

Wir waren sofort Feuer und Flamme, als unsere Landschlachterei davon erzählte, dass ihre Schweine:

  • ausschließlich von Klein- und Nebenerwerbsbauern aus dem Umkreis von maximal 60 km stammen,
  • die Transportwege dadurch sehr kurz gehalten werden können,
  • und das sie regelmäßig Kontakt mit ihren Bauern pflegen – sie oft vor Ort sind.
  • Sie 60 Schweine in der Woche schlachten würden (im Jahr sind das gerade mal 3.180 Schweine). Im Vergleich dazu einmal die Statistik Fleischatlas 2016, unterhalb des Absatzes für Großschlachthöfe!

Man spricht in Deutschland von einem kleinen Schlachthof, wenn die 1000 – 1500 Schweine am Tag schlachten. Spätestens dabei wird klar, bei unserer Landschlachterei handelt es sich tatsächlich um eine kleine Landschlachterei.

  • Schlussfolgernd bekommt unsere Landschlachterei ihre Kunden ausschließlich über Qualität, anstatt über Masse.
  • Zudem bekommen wir bei unsere Schlachterei alles aus einer Hand. Vom Kauf der Schweine, über Transport, Schlachtung und Verarbeitung.
  • Unsere Landschlachterei berichtet, dass zum Beispiel für die Schweine ein Ruheraum zur Verfügung steht, damit sie 24 Stunden zur Ruhe kommen können, bevor der letzte Schritt vollzogen wird. Der letztendliche Prozess geht mit allen möglichen Vorsichtsmaßnahmen vonstatten, kein Schwein leidet oder muss Angst haben und vor allem bekommt es davon nichts mit.
Quelle: Fleischatlas 2016. Lassen Sie sich mal diese Unmengen durch den Kopf gehen… mittlerweile ist die Schlagzahl noch einmal eine ganz andere geworden.

Ich muss gestehen, ich hatte mächtig Bammel, mir diesen Prozess anzuschauen zu müssen. Schließlich bin ich 15 Jahre Vegetarier gewesen und die Einhaltung von Tierwohl ist auch heute noch für mich ein wichtiges Thema. Um so überraschter war ich, als ich mir den Schlachtungsprozess anschaute. Natürlich tat es mir leid, aber seit dem Tag weiß ich, dass die Tiere keinerlei Stress haben und gar nicht mitbekommen, was im nächsten Moment mit ihnen geschieht. Keiner jagt da mit Stöcken oder Stromschlägen hinter Schweinen her, um sie zum Schlachtprozess zu treiben und nach dem Prozess hängen da auch keine Schweine halb lebend am Kettenzug. Alle Mitarbeiter gehen respektvoll und mit Gelassenheit und viel Ruhe mit den Tieren um. Ja, auch das muss man einfach mal schreiben… ich will es nicht, aber die Zeit ist reif dafür. Jeder reflektierende Fleischesser muss sich damit leider auseinander setzen, ob er will oder nicht.

Mit einer Schlachterei zusammen zu arbeiten, bedeutet, dass man im Höchstmaß darauf vertrauen muss, was hinter den Kulissen abläuft. Und egal, wann wir vor Ort waren, es war immer das gleiche Bild. Wir sind nicht nur einmal unangemeldet da gewesen. Das hat das Vertrauen unheimlich gestärkt. Aber auch die Tatsache, dass wir etliche Hintergrundinformationen von unserer Landschlachterei erhalten haben, ohne diese hätten wir auf bestimmte Dinge nie geachtet. Dazu kam die gleichbleibende, saubere, gewissenhafte Verarbeitung der Schweine. Das Endprodukt, die „Sau vom Spieß“, bestätigt uns tagtäglich, wie hervorragend unsere Fleischqualität ist.

Bildquelle: Angela Roesenberger, sau-saugut GbR. Aufladen an unserem Schlachthof

Das alles ist nicht selbstverständlich.

Das meiste Fleisch stammt leider immer noch aus der Massentierzucht und über die Haltungszustände haben wir bereits viel gelesen, siehe Schweinehochhaus etc., unbetäubte Kastration und vieles mehr. Bei den meisten weiterverarbeitenden Betrieben kann man nicht unangemeldet hinter die Kulisse schauen und auf Beteuerungen, dass alles vorschriftsmäßig verläuft, kann man gut und gerne verzichten. Wir tun es zumindest! Für uns gibt es nur einen Weg, nämlich darauf vertrauen zu können und das zu jedem Zeitpunkt. Auch darauf, dass die Schweine vorweg ein gutes Leben hatten. Wenn ich schon Fleisch essen will, dann bitte nur unter den Voraussetzungen!

Der Weihnachtsmarkt Konstanz ist vom Standort für uns strategisch und ökologisch sinnvoll. Denn wir beziehen unsere Schweine ausschließlich von unserer Landschlachterei aus dem Hochtaunus. Transportwege sollten ja so kurz wie möglich gehalten werden, schließlich fahren wir selbst hin und holen sie jede Woche für Konstanz dort ab. Wir zahlen eine Menge Geld für unsere Schweine, denn die Haltung kostet erheblich mehr, als bei der Massentierhaltung. Bei der Massentierhaltung werden die Schweine gemästet, damit sie schnell ihr Endgewicht erreichen. Bei unseren werden die Schweine länger gehalten, weil sie halt kein Mastfutter bekommen. Längere Haltung kostet mehr Geld. Jeder einzelne Cent mehr ist uns das allerdings wert!

Der Weihnachtsmarkt Konstanz ist deswegen so passend für uns, weil wir dort genügend Besucher vorfinden, die unser Produkt genießen wollen. Kleinere Veranstaltungen können wir nicht bestreiten, denn unsere hohen Vorlaufkosten müssen sich rechnen. Auch der Endverbraucher ist nicht gewillt, für „Sau vom Spieß“ unverhältnismäßig mehr zu bezahlen. Daher kalkulieren wir extrem knapp. Wir müssten normalerweise viel mehr für unser Produkt verlangen, doch das möchten wir unseren Gästen einfach nicht zumuten. Damit tragen wir ein hohes Risiko, denn wenn es nicht läuft, wegen Sturm der Weihnachtsmarkt geschlossen bleibt, dann wirft uns das mächtig zurück.

Ehrlicher kann Fleisch nicht sein

Für Manche mag das brachial aussehen, wenn sich die großen Sauen bei uns über dem Feuer drehen. Doch bei uns sehen die Verbraucher tatsächlich, was sie wenig später essen werden – bei uns entscheidet man sich bewusst und setzt sich damit auseinander. Dem Gast wird bei uns deutlich klar, dass er/sie Fleisch von einem Lebewesen verzehren wird. Ehrlicher kann man doch nicht sein, oder?

Wir verfolgen daher nur eins, Geschmack, Qualität und puren Genuss von einem Produkt, was nicht ehrlicher sein kann.

So muss Schwein vor vielen hundert Jahren am Lagerfeuer geschmeckt haben – halt unverfälscht, ohne irgend einen industriellen Firlefanz oder durch Überlagerung von Gewürzen. Nichts ist vorgegart, vorgekocht oder wird nachgegart. Auch Konvektomaten (Heißluftöfen) werden bei uns nicht eingesetzt.

Bildquelle: Angela Roesenberger, sau-saugut GbR.

Bei uns kann nichts beigemischt werden, wir verkaufen keine herkömmlich Bratwurst, die aus dem Großhandel stammt und mit Sicherheit nur minderer Qualität entspricht. Denn das Fleisch, machen wir uns da nichts vor, kommt ausschließlich aus Massentierhaltung und wird mit allen möglichen Zutaten verlängert, die eigentlich keiner essen will. Das es anders geht, das wissen wir. Wenn wir auf bestimmten Veranstaltungen zusätzlich mit Bratwurst unterwegs sind, dann beziehen wir diese nicht aus dem Großhandel, sondern ausschließlich von unserer Landmetzgerei Meyerjürgens. Und Henning arbeitet nach unseren Vorgaben. Auch da verfolgen wir konsequent unseren Weg.

Wir machen daher keinen megamäßigen Profit, wir sind ehrlich und konsequent. Unsere Kunden kommen ausschließlich aus dem Grund zu uns, weil wir Qualität bieten. Wir sind diszipliniert und hinterfragen uns ständig. Wir wollen keinen Massenfraß… wir verachten ihn sogar! Doch wir wollen uns auch nicht ständig erklären und entschuldigen, weil wir Fleisch verarbeiten. Wir sind ehrliche Socken, die einfach nur in die glücklichen und dankbaren Gesichter ihrer Kunden schauen wollen.

Wir haben vorab für unsere Kunden relevanten Fragen geklärt

Die Welt wird sich nie rein vegetarisch oder vegan ernähren, machen wir uns da nichts vor. Wer das denkt, ist auf dem Holzweg. Viel wichtiger ist es, dass wir uns auspendeln zwischen dem einen und anderen Extrem. Das dazu auch Extreme gelebt werden müssen, versteht sich von selbst. Daher ist es auch wichtig, dass es die fleischlose Bewegung gibt. Und es ist auch gut, wenn die fleischlose Bewegung durchaus Zuwachs bekommt. Das entlastet die Fleischindustrie respektive die Umwelt deutlich. Es ist wichtig, das wir als Verbraucher bewusst, human und ethisch handeln. Dass wir uns bewusst werden, woher unser Nutztiere stammen und unter welchen Haltungsbedingungen sie leben. Dass wir kein Fleisch oder Tiere weit über unsere Ozeane transportieren. Mal ganz davon abgesehen, gilt das auch für alle anderen Lebensmittel. Und wir sollten kritisch sein, welche Qualität wir letztendlich verspeisen. Das alles haben wir für unsere Kunden vorab geklärt, sodass sie sich in diesen Punkten sicher sein können. In der Zukunft muss das zur Verständlichkeit für jeden Metzger, jeder Fleischtheke, jedem Restaurant und jeder Gastronomie werden. Erst wenn mein Metzger mir als Verbraucher bestätigen kann, woher das Fleisch stammt usw., dann kann ich auch darauf vertrauen! Wir müssen dringend einen Mittelweg finden. Dazu gehört auch, dass wir unseren Fleischkonsum drastisch reduzieren und gewillt sind, für ein ausgesuchtes Stück Fleisch auch mehr zu bezahlen. Kein Mensch braucht jeden Tag Fleisch. Aber wir können Highlights setzen, wie den traditionellen Sonntagsbraten oder halt mal die „Sau vom Spieß“.

Wir haben mit unserem Konzept einen Mittelweg gefunden und sind wirklich stolz darauf. Das hat uns viele Nerven gekostet und uns so manche schlaflose Nacht und Enttäuschungen beschert. Aber wir sind mit dem, was daraus geworden ist, wirklich zufrieden.

Bildquelle: Angela Roesenberger, sau-saugut GbR

Unser Buchenholzfeuer

Ach… noch etwas, denn unser Gewerk ist ja wirklich komplex. Wir grillen unsere Schweine bekanntlich über Buchenholzfeuer. Auch dazu stehen wir zu 100 Prozent. Das sind zwar einige Raummeter, die wir zum Weihnachtsmarkt verbrennen. Aber ganz ehrlich, wollen Sie wirklich Grillkohle? Die meisten wissen, welche Unmengen Tropenwälder dazu abgeholzt werden müssen und unter welchen barbarischen Umständen das vollzogen wird. Daher lehnen wir das kategorisch ab! Wir setzen auch nicht auf Gas, das wäre viel, viel zu gefährlich für eine Veranstaltung wie Konstanz und wir erzielen mit Gas auch nicht den Brennwert, den wir benötigen.

Bildquelle: Angela Roesenberger, sau-saugut GbR.

Unser Buchenholz ist Astholz

Wir setzen daher seit Anbeginn auf heimisches Buchenholz, aber aufgepasst, Buchenholz ist nicht gleich Buchenholz. Auch hier verfolgen wir einen Weg, um nicht die sinnlose Abholzung von unseren Wäldern zu unterstützen. Unser Buchenholz ist kein Stammholz, sondern Astholz. Astholz ist ein Abfallprodukt, dass in der Möbelindustrie nicht weiterverarbeitet werden kann!

Unser Holz für Konstanz stammt übrigens aus der Umgebung, nämlich um die Ecke, aus Eigeltingen.

Rauchige Note

Und dem Fleisch tut Buchenholzfeuer sehr gut, denn nur dieser Rauch verleiht unserem Fleisch diese grandiose rauchige Note und es liefert uns zudem einen Heizwert, den wir mit nichts anderem realisieren könnten. Der Rauch beschränkt sich auf ein Minimum von dem, was wir ansonsten in die Luft jagen. Wir sind nicht 365 Tage im Jahr damit aktiv… bei uns beschränkt sich das auf einige Wochenenden im Jahr und halt auf den Weihnachtsmarkt in Konstanz. Es gibt nur wenige von uns, die das in der Form tun. Also an uns kann das Klima nun wirklich nicht scheitern.

Wir sind rund um die Uhr um alles Mögliche bemüht. Wir sind mit allem, was uns zur Verfügung steht, mit Verstand, Herz und Seele dabei. Warum? Weil wir uns bestätigt fühlen, weil wir damit ehrliches Geld verdienen können, weil wir damit zufrieden sind und weil wir damit einen erheblichen anderen Weg gehen, als die meisten herkömmliche Versorger und Gastronomen das momentan noch tun!

Außergewöhnlich und nicht Alltäglich

Wenn Fleisch, dann sollte es etwas sehr Außergewöhnliches sein. Nichts, dass man sich selbst in der Pfanne oder auf dem eigenen Grill herstellen kann, sondern etwas, was nicht alltäglich ist. Und das bieten wir unseren Gästen und all den Veranstaltern, mit denen wir zusammenarbeiten.

Veganer und Vegetarier kommen bei uns auf ihre Kosten

Im Übrigen bieten wir in Konstanz, von Anbeginn, vegane und vegetarische Gerichte an. Neben vegetarischem Rotkohl und Sauerkraut bieten wir unsere Tomatensalza mit Ofenkartoffel an, sie ist z.B. rein vegan. Und unsere Ofenkartoffel mit Kräuterrahm ist rein vegetarisch. Im letzten Jahr waren es 600 kg Kartoffeln, die wir verarbeitet haben 😉 Von Jahr zu Jahr steigt unser Absatz an Ofenkartoffeln. Wir leiden zwar erheblich an Platzmangel, aber wir versuchen alles Mögliche zu tun, sodass wir immer wieder noch neue Produkte dazu nehmen.

Bildquelle: Angela Roesenberger, sau-saugut GbR. Vegetarische Maronen-Suppe

Wenn alles klappt und davon gehen wir ganz stark aus, dann werden wir in diesem Jahr ein Weihnachtsgericht mit vegetarischer Bratensoße, Klößen und Beilage anbieten. Wahrscheinlich kommt auch eine indische, vegane Linsensuppe oder eine vegetarische Maronensuppe dazu. Denn bei uns soll sich schließlich jeder Gast wohlfühlen.

Bildquelle: Angela Roesenberger, sau-saugut GbR. Dafür ist es schon wert, jedes Jahr wieder nach Konstanz zu kommen ❤️

Ist dieser Ausblick nicht einfach nur grandios! Das erleben wir früh morgens, wenn wir alles für den Tag vorbereiten. Ja, wir sind immer sehr früh unterwegs, ab 7 Uhr beginnt für uns die Arbeit auf unserem Stand.

Wir freuen uns jetzt schon wieder darauf, Sie alle auf dem diesjährigen Konstanzer Weihnachtsmarkt begrüßen zu dürfen.

Bildquelle: Angela Roesenberger, sau-saugut GbR. Das Team der sau-saugut