Wir sind schon sehr früh auf der Bahn, um pünktlich und ohne Stau anzukommen. Die Nacht ist für uns um 3 Uhr beendet – um 4 Uhr sitzen wir bereits im LKW Richtung Erfurt.

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Hach, ist das mal wieder schön! Wir können nicht nur das Krämerbrückenfest empfehlen, sondern auch Erfurt als Stadt. Wunderschön, sag ich euch! Die Stadt hat sich in den Jahren nun so was von herausgeputzt, dass es eine wahre Freude ist darin zu flanieren.

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Erfurt ist die Hauptstadt des Bundeslandes Thüringen. Der theologische Urheber der Reformation, Martin Luther, wurde im Erfurter Dom (ein erhabenes Bauwerk), der auf das 8 Jahrhundert zurückgeht, zum Priester geweiht. Daneben befindet sich gleich die gotische Severikirche. Im Augustinerkloster lebte Martin Luther als Mönch.

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Und auf der Krämerbrücke, die über die Gera gebaut ist, befinden sich mittelalterliche Häuser und Läden. Es gibt viel zu sehen und zu bestaunen – also wenn ihr euch da mal aufhalten solltet, dann ist Erfurt aber ganz sicher euren Besuch wert.

Da gibt es noch eine klassische Backstube mit leckerem Brot, welches noch handgemacht wird.

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Und wir sind wieder beim Krämerbrückenfest mit Sau vom Spieß erfolgreich vertreten. Das Wetter ist wunderbar und die Besucher zahlreich.

Dank DSGVO sind die Bilder auch nun wunderbar unpersönlich…

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Vielen, herzlichen Dank an unsere Gäste! Wir freuen uns, dass ihr so zahlreich bei uns gegessen habt. IMG_3431.JPG

Schön und lustig war es! DANKESCHÖN!

 

 

Nürburgring. Meine Güte, was für ein Aufwand betrieben werden muss, um als Versorger auf den Ring kommen, das könnt ihr euch überhaupt nicht vorstellen. Und was noch so alles daneben ging, davon berichte ich nun.

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Schon vorweg müssen wir mit dem ganzen Team die Hosen runter lassen. Unsere Daten werden vom Veranstalter vorweg benötigt, um polizeilich auf den Prüfstand gestellt zu werden. Nur mit einem offiziellen „Ok“ dürfen wir nämlich auf den Ring. Hierzu muss von uns eine Excel-Tabelle mit Geburtsdatum, genauer Namensangabe, Nationalität, Adresse usw. über jeden geführt werden, die dann an den Veranstalter geschickt werden muss. Dazu benötigen sie Passbilder, Ausweis-Scan und zig Einverständniserklärungen. Zudem müssen alle Fahrzeuge gemeldet werden – auch hierzu müssen wir eine Excel-Tabelle ausfüllen. Bis ich das alles zusammen habe, vergehen einige Tage. Mitarbeiter ohne elektronische  Möglichkeiten sind bei dem ganzen Wust an Formularen aufgeschmissen. Per Post ist das nicht realisierbar, denn wir haben ganze 4 Tage dafür Zeit… Ich bin in Xanten auf einer Veranstaltung, damit zwei Mitarbeiter die Formulare unterschreiben können. Mit IPad scanne ich alles ein und versende es zum Veranstalter.

Unsere Credential Voucher erhalten wir noch rechtzeitig vor Abfahrt, aber nicht alle und auch nicht vollständig. Bei Arnt fehlt der halbe Nachname, obwohl es in den Excel-Tabellen richtig aufgeführt ist. Ich gehe dem hinterher. Er müsse sich nun nur mit Ausweis anmelden, das würde klappen, denn die Daten sind nun richtig angeglichen… so lautet die Aussage der Accreditation. Irgendwie beschleicht mich trotzdem ein ungutes Gefühl. Von zwei weiteren Mitarbeitern erhalten wir ebenfalls keine Credential Voucher. Auch sie müssen mit Ausweis in der Accreditation vor Ort vorsprechen.

Doch die Misere kommt erst noch… angefangen mit unserem Transporter, der über 14 Tage in der Werkstatt steht und trotzdem nicht fertig wird. Unser zweites Lastenfahrzeug verleihen wir kurz vor Rock am Ring noch an Freunde. Als uns der Anruf am Montag erreicht, fällt uns alles aus dem Gesicht: Auto fährt nicht mehr – sie sind liegen geblieben!! Wohl bemerkt ein neuer Pickup – wir haben mit allem gerechnet, aber nicht damit, dass uns der Wagen auch noch im Stich lässt. Wir bekommen es gerade noch so hin, dass der Wagen durch den ADAC abgeholt werden kann. Kurzerhand müssen wir einen Transporter für viel, viel Geld leihen.

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Wir können die Abfahrt dennoch am Mittwoch um 4 Uhr einhalten. Ich und ein Mitarbeiter kommen recht früh, ich glaube so um 9:30 Uhr am Nürburgring an. Zunächst müssen wir ins Accreditation-Office, um uns einzuchecken. Es klappt. Wir fahren aufs Gelände und müssen nun unseren Standplatz zugewiesen bekommen. Dazu suchen wir das nächste Büro auf – wieder werden zig Formulare benötigt… nun heißt es warten. Arnt holt indes unsere Sauen bei der Schlachterei ab und wird voraussichtlich zwei Stunden später eintreffen. Ich gehe ins nächste Büro, um die Mitarbeiter auf dem Mitarbeitercamping anzumelden. Gegen 12 Uhr erreicht mich der Anruf von Arnt, dass er kurz vor dem Nürburgring ist und gleich ins Accreditation-Office gehen wird.

Heute wollen wir grob aufbauen und den Kühlanhänger, der hinter Arnts LKW hängt, unter Strom setzen.

Wir warten immer noch auf unseren Standplatz…

Eine halbe Stunde später dann der nächste Anruf von Arnt – mir platz fast der Kopf als ich von ihm vernehme, dass er in der Accreditation nicht zugelassen wird. Er kommt NICHT auf das Gelände! Sein Geburtsdatum ist falsch und nun muss er 12 Stunden warten, weil er polizeilich nochmals überprüft werden muss. Ich fasse es nicht! Maurice hat kein LKW-Führerschein, die Schweine stehen draussen mit LKW und müssen gekühlt werden. Wer fährt nun den LKW aufs Gelände? Ich passe nicht rein, da ich zu klein bin –  trotzdem, irgendwie muss es klappen. Ich lasse den LKW bis zum Tor fahren und übernehme ihn. Ich schaue unter dem Lenkrad hinweg, der Sitz lässt sich nicht einstellen, inzwischen ist es mörderheiß und ich könnte schreien vor Wut. Irgendwie bekomme ich den Tross aufs Gelände. Maurice ist inzwischen ins Büro gegangen, um darauf aufmerksam zu machen, dass wir nun sofort einen Standplatz mit Strom benötigen. Unser Stromaggregat am Kühlanhänger ist gleich leer… Wenige Minuten später dann die Platzeinweisung. Da ich LKW und Hänger zwar theoretisch fahren kann, aber halt nichts sehe, beschließe ich, Maurice ans Lenkrad zu setzen und ihm Anweisungen zu geben, wie er zu lenken hat. Wir schaffen es, den Kühlanhänger auf den vorgesehenen Platz zu rangieren und ihn an den Strom anzuschließen.

Arnt steht indes vor dem Tor und muss warten, dass wir fertig werden… was für ein Schwachsinn! Wir schmeißen unseren ganzen Plan über Bord. Wir beschließen den LKW abzuladen, damit Arnt Holz holen fährt. Durch die ganzen Sicherheitsbedingungen ist es uns nämlich nicht mehr möglich, unsere Feuerholz anliefern zu lassen – wir müssen es also abholen.

Maurice und ich laden den LKW ab und legen in Windeseile den Boden bei sengender Hitze. Ich könnte immer noch stumm an die Wand kotzen.

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Ein Mitarbeiter, der inzwischen hätte eintreffen müssen, kommt erst gar nicht. Angeblich hat er verschlafen. Wir bekommen eine lapidare sms mit den Worten „Entschuldigung, ich habe verschlafen“. So laden wir beide den LKW ab… Maurice klärt dabei mit der Schwester des fehlenden Mitarbeiters, dass er sich wenigstens dann mit einem späteren Zug Richtung Nürburgring bewegen soll. Mit dem Mitarbeiter selbst können wir vor und nach seiner sms keine telefonische Verbindung mehr herstellen… ich ahne Böses…

Den abgeladenen LKW übergeben wir Arnt am Einlass, damit er mit Maurice Holz holen fährt. Ich bleibe am Standplatz und ordne schon einmal die Sachen, die wir danach wieder aufladen werden. Zwei Stunden später steht der LKW wieder auf dem Platz und wir räumen die Sachen wieder ein, die unter Umständen gestohlen werden könnten. Mittlerweile ist es nach 16 Uhr… vom fehlenden Mitarbeiter weiterhin keine Info… wir sind platt und fahren mit Arnt zur Ferienwohnung. Die Stimmung ist am Boden…

Am nächsten Tag dann die freudige Nachricht von der Accreditation, dass Arnt rein kann. Wir bauen auf.

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Vom vermissten Mitarbeiter weiterhin keine Meldung. Wir freunden uns daher damit an, dass er gar nicht erst kommen wird. Damit sind wir nun unterbesetzt – Klasse!

Zum Glück funktioniert alles mit dem Aufbau. Doch Maurice verdreht sich dabei sein Knie und es schwillt in kürzester Zeit mordsmäßig an. Scheiße! Wenn Maurice jetzt auch noch ausfällt… dann Gute Nacht!

Walter, unser Freund, der uns ebenfalls an diesem Wochenende helfen wird, kommt ohne Beanstandung auf das Gelände. Er ist auch früher als geplant da, sodass er uns beim Aufbau noch tatkräftig unterstützt. Sylvi, die auch in den Mittagsstunden ankommt, schicken wir gleich in FeWo, denn wir rechnen mit viel Anreiseverkehr und ihr Auto ist nicht gemeldet, sodass sie nirgendwo am Ring parken darf. Sie wird bei uns in der FeWo schlafen und morgen dann mit uns zum Ring fahren und einchecken. Abends sind wir mit dem Aufbau fertig – der vermisste Mitarbeiter meldet sich weiterhin nicht und taucht auch nicht auf. Wir fahren abgekämpft in unsere Ferienwohnung.

In der Nacht zieht ein Unwetter über uns hinweg. Auf den Campingplätzen am Ring ist wieder einmal Land unter angesagt.

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Zum Glück passiert Niemanden etwas. Wir beten einfach, dass unserem Stand nichts passiert ist.

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Am nächste Tag schüttet es aus Eimern. Sylvi schicken wir bei unserer Ankunft am Ring erst einmal in die Accreditation. Ihr wisst bestimmt schon, was jetzt kommt? Wenige Minuten später die Gewissheit: AUCH SIE KOMMT NICHT REIN und muss nun stundenlang auf Einlass hoffen. Ich schicke sie zurück in die Ferienwohnung und bleibe per E-Mail mit der Accreditation in Verbindung. Wir haben, trotz Regen viel zu tun. Nach weiteren fünf Stunden dann die Freigabe für Sylvi. Endlich kommt auch sie auf das Gelände. Wir sind, bis auf den fehlenden Mitarbeiter, nun vollzählig und die Nacht wird arg lang.

Samstag ist das Wetter traumhaft – doch die nächste Hiobsbotschaft lässt nicht lange auf sich warten. Sylvi geht es schlecht. Sie hat eine Blasenentzündung und die Schmerzen sind groß. Eigentlich braucht sie Antibiotika, doch dazu müssten sie ins nächst gelegene Krankenhaus. Wenn sie jetzt auch noch ausfällt, dann schaffen wir das mit dem Besucherandrang nicht mehr. Sylvi schafft es nach weiteren Stunden, die Ärzte vor Ort, zu überreden. Sie lassen für sie Antibiotika kommen. Indes bekommt sie gegen die Schmerzen von mir Schmerztabletten. Sie schlagen an und sie kann weiterarbeiten. Maurice Knie geht es auch nicht gut, aber er schlägt sich tapfer mit Schmerztabletten durch.

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Mitten im dicksten Trubel steigt unsere Kasse aus… sie  hat wohl durch den nächtlichen Regen doch zu viel Wasser abbekommen. Wir können sie nicht mehr aktivieren. Nun ist Kopfrechnen angesagt.

Eigentlich können wir bis drei Uhr geöffnet lassen. Wir legen also genügend Fleisch auf den Grill. Doch nach den letzten Act auf der Hauptbühne wird, zu unserem Entsetzen,  durch die Security der Platz  geräumt. IMG_3256.jpg

So müssen wir, ob wir wollen oder nicht, um ein Uhr aufhören. Wir sind inzwischen auf dem Nullpunkt – bei den Standplatzkosten, die wir zu tragen haben, müssen wir so lange es geht verkaufen können. Daher sind wir mit dieser Situation ganz und gar nicht einverstanden – aber müssen uns leider fügen. Wir fahren in unsere Ferienwohnung und schlafen ein paar Stunden.

Am nächsten Tag ist das Wetter wieder traumhaft. Doch wir stellen fest, dass die Besucheranzahl zu den Vorjahren weniger geworden ist. Auch in den Medien wird mittlerweile davon gesprochen. 20.000 Besucher weniger, bedeutet für uns auch weniger Umsatz. Mit diesem ganzen Aufwand rechnet sich so eine Großveranstaltung nicht mehr für uns. Wir tragen es es trotzdem mit Fassung und der Tag verläuft endlich mal ohne Vorkommnisse. Nach der letzten Band sind wir völlig durch und froh ins Bett zu kommen. IMG_3278.jpg

Auch der Abbau am nächsten Tag verläuft gut. Die Volcano-Stage ist mittlerweile auch schon fast abgebaut.

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Um ein Uhr sitzen wir in unseren Wagen und können nach Hause fahren. Um 18 Uhr sind wir zu Hause und total müde. Was für ein Wochenende – der Wahnsinn schlecht hin! Nach der Buchhaltung dann wenigstens die Gewissheit, wir haben sogar ein wenig Gewinn gemacht. 😉

Es stellt sich mittlerweile auch nicht mehr die Frage, ob wir Rock am Ring im nächsten Jahr wieder anfahren werden, denn „Die Ärzte“ sind schon als Headliner angemeldet. Da müssen wir dabei sein 😉 Übrigens konnten wir eine neue Lieblingsband für uns gewinnen. Am Freitag wurde Rock am Ring mit Greta Van Fleet eröffnet. Hammermäßiger Sound! Endlich mal wieder richtiger Classic Rock auf dem Ring! Bei Greta Van Fleet handelt es sich um eine Us-amerikanische Classic-Rock-Band aus Michigan. Die Band wurde im Jahr 2012 gegründet – die Bandmitglieder kommen gerade aus der Highschool, aber sie können schon sooo hervorragend spielen… Viele Besucher auf dem Ring sprechen schon davon, dass diese Band in drei Jahren Headliner sein wird und wir können dem nur zustimmen.

So, ist das auch wieder geschwätzt. Übrigens, der eine Mitarbeiter, der uns versetzt hat, ist nicht erschienen. Tolle Wurst – Herzlichen Glückwunsch! Wir haben es trotzdem geschafft. Bei unserem Pickup ist das Abgasrückführungsventil kaputt gewesen. 1000,00 Euro. Unser Transporter ist halbwegs fertig geworden, Kosten 1500,00 Euro. Unser Mietwagen 800,00 Euro. Was für ein Wahnsinn. Na will jemand unseren Job machen?

 

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Xanten, Köln, Hamburg. Lustig haben wir das nicht gefunden, als wir drei Veranstaltungen zusagen mussten. Es ließ sich aber nicht vermeiden. Wir sind jedes Jahr in Xanten auf dem Siegfriedspektakel und in Köln auf der Role Play Convention vertreten. Leider finden in diesem Jahr beide am gleichen Wochenende statt… Als ich den Anruf vom Chefkoch des Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL entgegennehme, weiß ich, das Wochenende wird hart für uns.

Am Mittwoch stehen wir in Xanten auf dem Gelände, um unseren Stand aufzubauen. Am darauffolgenden Tag unterstützen Arnt und ich unsere Crew auf dem Siegfriedspektakel, denn es ist viel zu tun – viele Besucher sind gekommen.

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Xanten ist echt schön und die Veranstaltung ebenfalls. Wir sind jedes Jahr gerne in Xanten vertreten.

Bei uns hängen sie auf dem Grill und im mobilen Bauernhof hängen die Schweine einfach nur ab.

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Den herrlichen Klängen der Harfe kann man lauschen

 

Am Freitag heißt es für uns, zum Aufbau nach Köln zu eilen.

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Da findet die Role Play Convention auf dem Messegelände statt. Nach getaner Arbeiter, fallen wir im Hotel früh in den Tiefschlaf. Am Samstag ist herrliches Wetter und wir haben richtig viel zu tun. Gottlob unterstützt uns unser Freund Walter, denn zu zweit würden wir den Andrang gar nicht schaffen. Am Sonntag regnet es durchgehend und trotzdem legen wir zu zweit ein passables Ergebnis hin.  Gegen Abend kommt Walter wieder dazu, um uns beim Abbau zu unterstützen, sonst müsste Arnt allein abbauen.

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Ich muss wieder zurück nach Xanten. Unsere liebenswerten Mitarbeiter haben leider keinen Führerschein für den Kühlanhänger und den muss ich irgendwie von Xanten ja wieder nach Hause bekommen. Als ich ankomme, ist soweit alles gepackt, sodass ich nur noch anhängen muss, um die 270 km nach Hause zu düsen. Um 0:30 Uhr zu Hause angekommen, geht es im Eilschritt an die Vorbereitung Hamburg, für unseren Catering-Auftrag „30 Jahre Spiegel TV“. Arnt ist mittlerweile auch eingetroffen, sodass wir schnell umladen und einladen und um 2 Uhr dann ins Bett fallen.

Kurz vor sechs Uhr stehen wir wieder auf… meine Augen brennen, aber ich habe keine Zeit für Müdigkeit. Wir müssen erst einmal unsere Schweine in Lohne abholen und dann nach Hamburg weiterfahren. Der Verkehrsbericht hört sich nicht gut an… rund um Bremen Stau ohne Ende und vor Hamburg das gleich. Die Zeit drängt, spätestens um 12 müssen wir irgendwie angekommen sein. Denn unsere Sauen benötigen gute 6 Stunden, um gar zu werden. Um 19 Uhr fängt die Veranstaltung an – schwitz… Wir schaffen es jedoch, die Staus recht gut zu umfahren, sodass wir in der Zeit liegen.

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Vor dem Spiegel bauen wir auf

Der Aufbau klappt gut. Das Wetter ist traumhaft nur nervt der Wind etwas – wir stehen genau an der Ecke des Gebäudes, sodass uns jede Windböe gnadenlos erwischt. Wir bekommen unsere Schweinis trotzdem rechtzeitig aufs Feuer.

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Wir atmen das erste Mal durch. Inzwischen merken wir auch unsere Müdigkeit nicht mehr. Trotzdem verläuft nicht alles reibungslos. Wir müssen unsere Brötchen zu Fuss holen… und dafür mehr als 1 km Fussweg in Kauf nehmen. Das ärgert etwas, denn wir hatten eigentlich damit gerechnet, dass die Brötchen zur Filiale nebenan geliefert werden. Der Wind nimmt an Stärke zu, nichts bleibt liegen und ich fürchte, das Zelt wird auch noch wegwehen. Wir sind übermüdet und dann nervt halt alles. Wir lassen uns jedoch nichts anmerken.

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Um 19 Uhr sind wir bereit, es kann losgehen. Wie schon im letzten Jahr ist der Zuspruch der zahlreichen Gäste gewaltig. Dieses Mal hat Arnt seine Tochter zur Unterstützung mit dazu geholt und das ist gut, denn so verläuft alles nach Plan. Die Gäste müssen nicht lange warten und wir finden auch für den ein oder anderen Plausch Zeit.

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Wir erkennen einige Gäste wieder, nämlich all die, die auch im letzten Jahr zum Sommerfest dabei waren. Hinzu kommen nun eine ganze Reihe von Gästen, die man schon oft gesehen hat, ohne sie persönlich zu kennen, nämlich aus den öffentlichen Medien. Das Gelände wird zudem gut bewacht, einige Security-Mitarbeiter sind bewaffnet. Als der Bürgermeister von Hamburg seine Portion „Sau vom Spieß“ durch den Wachschutz entgegen nimmt, ist für uns deutlich zu spüren, wie er abgeschirmt wird… verständlich, dass der Personenschutz an diesem Abend an erster Stelle steht. Wir fühlen uns irgendwie sicher. Wir haben auf jedem Fall eine Menge Spaß mit unseren Gästen.

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30 Jahre Spiegel TV – Herzlichen Glückwunsch!

Wir halten gut durch, irgendwann schauen wir auf die Uhr und stellen fest, dass es ein Uhr nachts ist. Die Sauen sind gegessen, sodass wir anfangen abzubauen.  Dann noch schnell einen Absacker trinken und dann geht es für uns schnurstracks ins Hotel. Ich glaub… irgendwie um zwei Uhr liegen wir im Bett. Wir schlafen auch schlagartig ein…

Am nächsten Tag laden wir unseren Grill noch schnell ein und fahren dann endlich nach Hause. Hinter uns liegt ein erfolgreiches aber sehr arbeitsintensives Wochenende. Und jetzt werde ich noch schnell was essen und in MEIN Bett entschwinden. Gehabt euch alle wohl, es hat viel, viel Spaß mit euch gemacht.

 

Weilburg, Burg Freienfels. Für die vielen Besucher, die man uns prophezeit hat…  ist die Veranstaltung dann doch eher überschaubar.  Alle Beteiligten sind der Meinung, es sei an diesem Wochenende, obwohl das Wetter gut ist, weniger los.

Erschwerend kommt dazu, dass wir ganz weit weg,  hinter der Bühne stehen.60e1d897-6b06-4b89-85d4-fa9962c3223f.jpg

Wir sind angespannt und skeptisch, ob hier überhaupt was geht.

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Doch die Besucher überzeugen uns vom Gegenteil. Viele wissen bereits, dass wir da sind. Trotz, dass das Gelände recht groß ist und wir so versteckt stehen, werden wir gefunden.

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Uns fällt ein Stein vom Herzen… schließlich haben wir viele Schweine mit. Toll, dass ihr auf die Suche nach uns gegangen seid. So ist die Veranstaltung für uns doch zufriedenstellend verlaufen.

Der Förderverein zur Erhaltung der Burgruine Freienfels e.V. sind grundsätzlich sehr bemüht, diese Veranstaltung, eine der größten und ältesten Mittelalterveranstaltungen in Deutschland und Europa, am Leben zu erhalten.

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In diesem Jahr sind alle Teilnehmer eingeladen, um das Jubiläum „25 Jahre Ritterspiele Freienfels“ zu feiern. Leider können wir nicht daran teilnehmen, denn wir müssen am Sonntag zum Maibaumstellen zurück nach Hause – 420 km Autofahrt liegen vor uns.

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Am Dienstag fahren wir, für den letzten Tag Freienfelser Ritterspiele, wieder die 420 km zurück. Hinter uns liegen eine Menge Kilometer Autofahrt, viel Feierei, eine Menge Spaß und ziemlich wenig Schlaf. Wir sind erleichtert, als es ans Abbauen geht. Am Mittwoch reisen wir endgültig nach Hause und schlafen erst einmal richtig gut aus.

Schön war es! Herzlichen Dank an alle!

 

Haarzuilens, Kasteel de Haar. ELFIA (Elf Fantasy Fair) in den Niederlanden, unweit von Utrecht gelegen, ist eine Veranstaltung der Superlative. Was da geboten wird, ist einfach atemberaubend. Und das ist nicht übertrieben. Elfia ist schließlich das größte Fantasy Festival Europas.
Es findet im Frühjahr in Haarzuilens und im Spätsommer in den Schlossgärten von Arcen (bei Venlo) statt.

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Das Kostümfestival hat Tausende kostümierte Besucher und über 180 Acts zu bieten – hier kann man der Fantasie freien Lauf lassen. Aufwendig kostümiert als Filmhelden, Märchenfiguren, Larps, Steampunks, Cosplays , Bodypainter, Gothiks, Hogwarts und was weiß ich noch alles, schreiten sie 2 Tage lang durch den riesigen Park.

Sicherlich besitzen die meisten Besucher ein Faible für Kostüme und Fantasie, doch ebenso wird Elfia von vielen Familien besucht, die an den Tagen einfach in die  faszinierende Welt von Fabelwesen und Co. eintauchen wollen – und nicht nur für Kids ist das pure Attraktion, was da geboten wird.

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Die Ursprünge des Schlosses „Kasteel de Haar“ werden für die Mitte des 12. Jahrhunderts vermutet. Durch kriegerische Auseinandersetzungen brannte das Schloss nieder, aber wurde letztendlich, vermutlich Beginn des 16. Jahrhunderts, wieder neu aufgebaut. Ab 1641 verfällt das Schloss erneut. Der Wiederaufbau erfolgt in der Zeit 1892 und 1912  unter der Leitung der Architekten Cuypers.  Zwischen 2001 und 2010 wird Burg und Parkanlage durch die Unterstützung der Stiftung Kasteel de Haar restauriert. Man glaubt kaum, das die Burg, im weitgehend neugotischem Stil gehalten, über 200 Schlafzimmer und 30 Badezimmer verfügt. Von außen sieht sie irgendwie klein und niedlich aus… wie ein Puppenschloss.
Die Wenigsten wissen jedoch, dass diese Burg nicht nur als Baudenkmal anerkannt ist, sondern auch als Industriedenkmal. Denn in ihr wurde ein Generator zur Erzeugung von elektrischen Strom, ein Lift und eine mit Dampf betriebene Zentralheizung eingebaut. Man höre und staune… was es so alles gibt.

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Teile der Parkanlage sollen an die Gärten von Versailles erinnern. Um den Landschaftspark anzulegen, ist sogar die ursprüngliche Ortschaft Haarzuilens genutzt worden. Die Bewohner mussten weichen und in ein neues, etwa ein Kilometer entferntes  Dorf umsiedeln. Auch dieses Dorf wurde von den Architekten Cuypers entworfen – kleine, verträumte Häuser im ländlich-historischem Stil. Richtig niedlich, das muss man ebenso gesehen haben.

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Wir bieten an dem Wochenende unsere „Sau vom Spieß“ im Brötchen und auf dem Teller  an und ärgern uns fast schon darüber, dass wir bei den Temperaturen dazu warmes  Sauerkraut servieren, anstatt unseren frischen, kühlen Krautsalat.
Das Thermometer zeigt nämlich sage und schreibe 28 Grad an. Damit hatten wir nicht gerechnet.

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Gottlob ist der Park durchzogen mit großen und schattenspendenden Bäumen (6000 große Bäume sollen es sein), sodass Besucher und Kostümträger nicht in der prallen Sonne verweilen müssen. Unter so einem Kostüm bei den Temperaturen schwitzt man nämlich mächtig und es kann darunter für den Träger durchaus sehr unangenehm werden.

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Wir sprechen da aus eigener Erfahrung, denn auch in unserer Familie werden aufwändige Kostüme gebaut. Miriam (www.cosimage.de) ist mit eigenem Kostüm angereist und ich habe alle Hände voll zu tun, um ihr beim ankleiden und auskleiden zu helfen. Miriam ist nicht nur einmal darüber froh, dass ich ihr aus dem Kostüm helfe – so warm wird es darin… Die Kulisse Kasteel de Haar bietet uns an den zwei Tagen die besten Voraussetzungen für tolle Bilder mit Kostüm, hier könnt ihr eine Menge davon sehen.

Abends kühlt es gut ab und der Appetit der Gäste ist groß. Am Samstag endet die Veranstaltung mit einer riesigen Lasershow. Auf meiner kleinen Kamera bekomme ich die Eindrücke nur schwer festgehalten, sodass ich zum größten Teil einfach nur den tanzenden Laserfiguren am Himmel zuschaue.

 

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Ob verkleidet oder nicht; jeder genießt an den zwei Tagen, die unzähligen und aufwendig gestalteten Kostüme zu bestaunen. Während der Kostüm-Parade, die an beiden Tagen stattfindet, präsentieren Besucher ihre kunst- und fantasievollen Kreationen.

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Ganz ehrlich? Man muss Elf Fantasy Fair (ELFIA) einfach erleben. Weitere Informationen und Tickets findet ihr auf www.elfia.com
Adresse vom Kasteel de Haar:
Kasteellaan 1, 3455 RR Haarzuilens (NL)

 

Übrigens kann man auch einen schönen Wochenendurlaub daraus gestalten. Die Unterkünfte, rund um Haarzuliens sind vielfältig und ebenso aussergewöhnlich. Zum Beispiel kann ich diesbezüglich nur die Loosdrechtse Plassen in Breukelen empfehlen. Viele  niedliche Häuser liegen da direkt am Wasser. Aber schaut selbst mal, echt empfehlenswert!

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Ich habe lange überlegt, ob ich darüber berichten soll… ich tue es nun, denn es ist der Situation am Osterwochenende und den Bemühungen des Veranstalters sowie allen  Marktbeschickern und Gästen einfach geschuldet.

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Wir wussten teilweise nicht, ob wir in Wacken oder am Stausee Hohenfelden stehen, so schlammig sind die Bodenverhältnisse an diesem Wochenende. Die Situation ist unzumutbar für alle Besucher, die trotzdem gekommen sind. Die meisten Stände sind mit guten Schuhen erst gar nicht zu erreichen. Mit Gummistiefeln ist man klar im Vorteil. Zudem müssen alle extrem aufpassen, um nicht auf dem Schlamm auszurutschen. Einige zerlegt es trotzdem….

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Das Wetter… es ist von mäßig bescheiden bis zum heulen.  Bis auf den Ostermontag, da ist es dann endlich einmal trocken und sonnig. Der Boden jedoch bleibt aufgeweicht. Die Besucher haben deutlich den Tee auf… wir auch!

Einige Essenstände können gar nicht mehr trockenen Fußes erreicht werden, sodass die meisten sich auf dem asphaltierten Weg tummeln. Hier stehen, neben zwei Tavernen, wir mit Sau vom Spieß und Thüringer Bratwurst und Kartoffelfrank mit seinen Kartoffelecken und Kartoffelpuffern. So ist es nicht verwunderlich, dass die Besucherschlangen vor unseren Ständen lang sind.

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Wir versuchen im Nachhinein zu lächeln, als uns die nölenden Facebook-Kommentare der Besucher erreichen. Danach hätten wir tun können was wir wollen, die Laune der Besucher war bei diesen Zuständen offensichtlich mehr als gekippt. Den einen war wohl die Sau zu teuer, der andere bemängelte an der Thüringer Bratwurst, dass sie nur gebrüht sei… die Meisten bemängelten die Größe der Wikingerboote, das schlechte Wetter und den Matsch.

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Fakt ist, an unserem Stand hat zur Veranstaltung selbst kein Mensch ein Wort darüber verloren. Alle sind zufrieden und meckernde Gäste gab es bei uns überhaupt nicht.

Es handelte sich für alle Beteiligten um eine Erstlingsveranstaltung. Wir wissen daher vorweg nie, was uns erwarten wird. Aus diesem Grunde setzen wir selbst z.B. auf 2/3 ungebrühte und 1/3 gebrühte Bratwürste. Es sind also unsere letzten Bestände, als wir die gebrühten Thüringer und Rindswürste auf den Grill legen und gottlob halten wir damit am letzten Tag bis 17 Uhr durch.

Wir hätten an den Ostertagen für alle Facebook-Kritiker Kaviar herausgeben können… es wäre trotzdem keinem irgendwas recht gewesen. Dieses Wetter und die Bodenverhältnisse haben jeden seelisch heruntergezogen. Ostereier im Matsch suchen, das ist aber auch einfach nur blöd. Wir mussten das Beste daraus machen und das haben wir mit Fug und Recht getan. Unsere Zahlen bestätigen uns auch, dass wir bei besagten 8 gegrillten Sauen, trotz der widrigen Umstände, viele Gäste kulinarische mit Sau vom Spieß glücklich stimmen konnten.

Aber auch wir fahren mit gemischten Gefühlen nach Hause. Die örtlichen Verhältnisse  haben auch uns zugesetzt.

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Momentan verspüre ich persönlich wenig Lust, diese Veranstaltung nochmals anzufahren… Aber dabei handelt es sich nur um eine Momentaufnahmen, das kann sich sicherlich nochmals ändern. Wenn wir im nächsten Jahr wiederkommen sollten, dann werden wir die Bratwurst von Sau vom Spieß räumlich trennen, sodass die Bratwurstfanatiker direkt bestellen können ohne sich noch mit den Gästen für Sau vom Spieß in die Schlange anstellen zu müssen. Umgekehrt ebenso 😉

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Es tut uns leid, dass einigen von euch diese Veranstaltung so verärgert hat. Im Grunde genommen kann man niemanden die Schuld dafür geben. Auch der Veranstalter hat mit solchen Bodenverhältnissen ganz sicher nicht gerechnet. Und auf den Matsch noch Rindenmulch zu legen, das wäre, neben den zusätzlichen Kosten (Transport, Auf- und Abtragung), zu den Feiertagen kurzfristig gar nicht erst möglich gewesen.

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Noch eins zu der Größe der Wikingerboote. Einige stellten sich wohl vor, dass auf dem Stausee Wikingerschiffe anstatt Ruderboote ihre Kreise ziehen werden. Sorry… aber was soll mit so großen Schiffen so eine Veranstaltung denn dann kosten? Das war einigen Besuchern  doch so schon zu teuer? Diese großen Schiffe zu diesem Stausee zu transportieren und aufs Wasser zu lassen, würde zudem komplett den Rahmen sprengen. Was erwartet ihr denn von so einer kleinen Veranstaltung? Zudem ist das Wasserschutzgebiet, das wäre gar nicht zugelassen worden. Also irgendwie sollte man, trotz aller Widrigkeiten, die Kirche einfach mal im Dorf lassen.

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So, ist das auch geschwätzt.

Es ist eingetütet – unser neues Konzept steht! Unsere Schweine stammen, neben unserer Landschlachterei aus dem Hochtaunuskreis (nur Sauen von Klein- und Nebenerwerbsbauern zu verarbeiten),  künftig aus Aktivstall-Haltung!

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In enger Zusammenarbeit mit unserer Landwirtin Gabriele Mörixmann aus Melle #wirkennendenlandwirt und Schlachthof Brand aus Lohne sowie Fleischerei Kalieber aus Lastrup, ist es uns nun möglich, die Kette „Tierwohl“ bis auf unserem Grill zu garantieren. Hierzu mussten alle verarbeitenden Betriebe das Gleiche forcieren – nämlich im Sinne von Tierwohl zu agieren.

Für uns ist in aller erster Linie die Qualität wichtig und dazu zählt insbesondere der respektvolle Umgang mit dem Lebewesen. Aktivstall-Schweine werden in großen Aktivställen gehalten, in denen ihnen frei zugängliche Bereiche zur Verfügung gestellt werden: Wühlbereiche, Außenklimabereiche, Fressbereiche, Spielbereiche, Ruhezonen, Bällebad, Duschmöglichkeiten, Strohbereiche u.v.m..

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Bildrecht: Landwirtin Gabriele Mörixmann bei ihren Schweinen

Das innovative Stallkonzept stellt einen Mittelweg zwischen konventioneller Schweinemast und Bio-Betrieb dar. Mehr Bewegung, mehr Beschäftigung, mehr Geselligkeit – und das alles unter dem Schlagwort Tierwohlhaltung bzw. ein „mehr an Tierwohl“.

Die Tiere (wir haben uns davon selbst überzeugen dürfen) fühlen sich sichtlich wohler, was sich auf Tiergesundheit und Fleischqualität erheblich auswirkt.

Dadurch erhalten wir einen wertvollen Rohstoff, den wir mit gutem Gewissen weiterverarbeiten. Als Endprodukt  garantieren wir urtypisches, zartes Fleisch und einen hervorragenden Geschmack wie zu Großomas Zeiten.

Hiermit ist uns gelungen, den respektvollen Umgang mit Lebewesen, Einhaltung von Tierwohl, artgerechter Haltung, Herkunftswissen und das schlussendliche Genießen von Fleisch perfekt zu vereinen.

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