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Tschüss 2021 – Willkommen 2022

Veröffentlicht: 31. Dezember 2021 in Allgemein
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Draußen ist es so warm, man könnte glatt das Motorrad herausholen. Omikron geht uns derweilen mächtig auf den Geist, vom zurückliegenden Jahr ganz zu schweigen. Und die meisten leben seit Ewigkeiten zurückgezogen und mit Bedacht. Eine unwirkliche Zeit, die wir hoffentlich mit dem Jahreswechsel beizeiten verscheuchen können. 


Wir sind alle Helden – das alte Jahr ist gemeistert, wir haben durchgehalten und uns von Corona, Klimakrise, Flutkatastrophe, Vulkanausbrüchen und anderem Unheil auf dieser Welt nicht entmutigen zu lassen.

Nächstes Jahr nehmen wir uns vor, dass alles noch viel besser werden soll. Wir geben die Hoffnung nicht auf und schauen mit Zuversicht auf 2022! 


Danke, dass ihr uns durch das turbulente Jahr begleitet habt. Kommt gut rein!

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„Heilig ist mir zumute“, Auszug aus dem Buch „Hofgeflüster“ von Angela Roesenberger

Und, freut ihr euch schon auf Heiligabend in trauter Zweisamkeit oder sogar mit der gesamten Familie? Wen davon habt ihr schon seit ewigen Zeiten nicht mehr gesehen? Bestimmt seid ihr schon ganz gespannt auf die vielen Geschichten und Neuigkeiten.

Wenigstens zur Weihnachtszeit finden wir die notwendige Zeit, um umfänglich Familie und Verwandtschaft in ihrer ganzen Vielfalt zu subsumieren. In derlei Gesprächen stellt sich oft heraus, was wir alles über das Jahr hinweg nicht mitbekommen haben. 

Meist verläuft das Weihnachtsfest harmonisch, man hat sich ohne Zweifel eine ganze Menge zu erzählen, schließlich sehen wir uns viel zu selten. 

Die Kinder toben ausgelassen um den Weihnachtsbaum herum, während Oma wieder ihr Geschichten aus dem Dorf erzählt. Mutter und Tochter tauschen sich über Stylingtipps aus und Tante Erna berichtet vom neuesten Tratsch aus ihrer Kochgruppe. Derweilen sitzen Vater und Sohn etwas abseits von allen und diskutieren über Arbeit und ihren neusten Projekten bezüglich Hausbau. Und Opa versucht sich gerade in WhatsApp, klein Vivi hilft ihm dabei und ist Feuer und Flamme, ihm zeigen zu können, wie man Emoji versendet. 

Eingebettet von Jubel, Trubel und Heiterkeit verbringen tolle Menschen jedes Jahr aufs Neue miteinander einen ganz besonderen Abend – den Heiligabend. 

Vom ganzen Reden und dem Getümmel erschöpft, liege ich danach im Bett, um so manche Unterhaltung mit einem Schmunzeln noch einmal geistig Revue passieren zu lassen.

Das sind die Momente, in denen ich pures Glück empfinde. Ich bin glücklich darüber, dass Menschen, die mir viel bedeuten, mich in meinem Leben begleiten. Ihre Nähe und Vertrautheit zu genießen, ist höchst wohltuend. Ich weiß, dass ich bei ihnen immer willkommen bin. Meine Familie nimmt mich so, wie ich bin. Familie steht für Zugehörigkeit, Liebe, Geborgenheit, Nähe und Sicherheit.

Ich freue mich daher wieder auf Weihnachten. Denn Weihnachten ist etwas sehr Besonderes und ebendarum ist es mir heilig. Zu keinem anderen Zeitpunkt verspürt man nämlich diese gewisse Geborgenheit mehr. 

Ich wünsche daher allen ein wundervolles Weihnachtsfest mit besonderen Menschen in friedvoller und einzigartiger Atmosphäre.

Bildrechte und Künstler: Marius van Dokkum

Heute ist der Tag, an dem viele noch einmal in die Stadt fahren, um die restlichen Besorgungen für Weihnachten zu erledigen.

Bildrechte und Künstler: Marius van Dokkum

Zu Hause angekommen, werden all die Einkäufe emsig eingelagert und Geschenke verpackt und mit allem möglichen Tüddelkram verziert.

Der Tannenbaum bekommt seinen angestammten Platz im Wohnzimmer und der verstaubte Weihnachtsschmuck wird herausgesucht und geputzt.

Der Staubsauger läuft zu seinen letzten Hochtouren auf, zig mal stolpern wir über dessen Stromkabel und Staubwedel und Feudel erfahren ihren gebührenden Auftritt, bis alles blitzsauber ist.

Und auch die ersten Gerichte für Heiligabend  befinden sich bereits in Vorbereitung.

Jetzt bloß kein Stress aufkommen lassen. Die langen Schlangen vor den Kassen mit einem Lächeln einfach ertragen. Was soll’s. Abends fallen wir, wie immer völlig K. o. auf unser Sofa, aber wir werden alles geschafft haben, was wir uns vorgenommen hatten. Ist halt wie immer, vor Weihnachten.

Heute ist ein besonderer Tag. Der Tag vor Heiligabend.✨

Fragen, auf die wir keine Antwort haben. Wir warten. Worauf, fragt ihr euch? Keine Ahnung! Wir befinden uns nach wie vor in der Warteschleife Corona und sich täglich ändernden Inzidenzwerten.

Bildrechte: Angela Roesenberger – future4web –

Wir nehmen Menschen wahr, die auf den Intensivstationen elendig nach Luft ringen, wir vernehmen in allen möglichen Medien die Aktivitäten unserer Ampelkoalition und sehen im Fernsehen, wie verblendete Idioten auf die Straße gehen, um wegen Corona zu randalieren. Indes gehen wir nur noch zum Einkaufen unter Leute und ansonsten leben wir abgeschottet auf unserem Hof.

Weihnachten? Ach, Gottchen … jetzt nicht auch noch so ein Kram. Das kann man zelebrieren, wenn es einem danach ist, aber doch nicht gerade jetzt! Allerdings, wir haben uns durchgerungen für einen Adventskranz und ja es wird wohl auch eine Nordmanntanne mit Ballen werden. Wenigstens in Sachen Umweltschutz können wir nach Weihnachten dann unseren Beitrag leisten. Unsere Tanne wird anschließend in unserem Garten einen gebührenden Platz bekommen. 

Wir sind bereits geboostert (wir hatten Glück wegen vorhergehender Impfung mit Johnson & Johnson), um diesem unsäglichen Leid von der Schippe zu springen. Wer will schon riskieren, auf der Intensivstation, kurz vor dem Intubieren nur noch ein letztes Mal mit seiner Familie sprechen zu können? Und das alles in der weisen Absicht, aus der bevorstehenden langen Reise womöglich nie mehr aufzuwachen. 

Und wir hangeln uns von einer Hoffnung zur nächsten. Es ist nichts verloren, aber schon dieses Warten macht einfach nur mürbe. Wir kämpfen uns derweilen durch unseren Urwald Garten, räumen alle möglichen Dinge auf, backen Weihnachtsplätzchen, rennen mit unseren Hunden im Wald herum und träumen von besseren Zeiten. 

Wenigstens kann ich als virtuelle Assistentin noch arbeiten. Das ist viel wert. Nicht vorrangig wegen Geld, denke ich das. Sondern weil ich immer spannende Aufträge erledigen kann. Ich verspüre also keine Langeweile und entwickle mich immer weiter.  

Bildrechte: Angela Roesenberger -future4web –


Ganz ehrlich, wir sind trotzdem wirklich froh, wenn dieser ganze Spuk endlich vorbei ist. Und es gibt ja bereits einen Lichtblick. Ein Medikament, dass offensichtlich ziemlich gut gegen schlimme Verläufe einer Erkrankung an Corona hilft … auch gegen Omikron.


Euch wünschen wir erst einmal weiterhin eine besinnliche Vorweihnachtszeit. Bleibt gesund und zuversichtlich. 

Wir sind keine trüben Tassen… wir trinken allenfalls Meerwasser aus Tassen. Das macht so schön plietsch.

Momentan lauschen wir dem Sturm, der um unser Haus fegt. Hoffentlich ist wenigstens nach dem Sturm das ganze Blattzeugs weggeweht. Kein Bock, den ganzen Mist aufzusammeln.

Und wir überlegen, denken auch manchmal dabei, stieren Löcher in die Wände, verspachteln die wieder, raffen uns auf, gehen mit den Hunden in den Wald, machen uns was zu essen und abends kämpfen wir mit uns, ganz früh ins Bett zu gehen, um den Rest einfach zu verschlafen.

Funktioniert leider nicht, denn der Kopf will nicht stillstehen – er hält uns momentan ganz schön auf Trapp.

Ich nehme gerade zu allen möglichen alten und neuen Geschäftsbeziehungen wieder Kontakt auf. Um wenigsten als selbständige, virtuelle Assistentin Kohle verdienen zu können. Morgen steht ein Telefonat nach Südafrika an. Bin schon sehr gespannt darauf. Kunst und Kultur nach Deutschland bringen, ist das Thema.

Wir sind uns noch nicht darüber im Klaren, ob wir Weihnachtsgänse vom Buchenholzgrill anbieten sollen. Wenigstens ein wenig Geld verdienen…

Die Regierung schweigt sich indes bezüglich Unterstützung aus. Die in Aussicht gestellten Coronahilfen sind wieder mal nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Unsere Kosten können wir damit nicht decken. Wäre trotzdem schon mal ein Schritt, um unsere Belastung nicht sofort eskalieren zu lassen. Total Mist, dass man davon nun wieder abhängig sein muss.

Was wir allerdings beobachten, sind die Fehler aus letztem Jahr. Wieder sind zu wenig Impfdosen da, wieder geht es drunter und drüber wenn es um Impfzentren und Ärzte geht, wieder nur Diskussionen und keine Ergebnisse, wieder verpennt jeder seinen Einsatz und immer noch stehen wir ohne neuen Gesundheitsminister da. Das ist doch alles nur noch lächerlich.

Und Omikron… nichts Konkretes weiß man aktuell. Kotzt mich echt an, der ganze Scheiß.

Mein Mann, Arnt, hat inzwischen einen Brandbrief an unsere designierten Oberhäupter der Regierung geschrieben. Uns reicht es nämlich mächtig!

Seid mir nicht böse… ich habe vorerst den Brief wegen verschiedenster Gründe wieder rausnehmen müssen.

In diesem Sinne… gehe ich jetzt gepflegt an den Bierkasten. Schönen Abend noch…

Ein Veranstalter bietet Veranstaltungen kompakt zum Thema Wasteland, Postapokalypse, Star Wars, Steampunk, Larp usw. an – eben halt das Annotopia – fast jeder kennt es. In diesem Jahr schafften wir sogar drei Veranstaltungen mit Annotopia – ohne Abbruch – und mit wenig Gefahr und niedrigen Inzidenzen bezüglich Corona. Im nächsten Jahr will dieser Veranstalter ein neues Festival aufziehen, alles unter dem Motto Wasteland und Postapokalypse. Mit einer Geschichte über die verborgene Stadt Dystopolis macht er aktuell darauf aufmerksam.

Ich nehme die Geschichte marketingstrategisch für unsere Werbung auf, um auch Gäste und Besuch auf uns aufmerksam zu machen und neugierig zu stimmen.

So poste ich auf Instagram folgende Geschichte dazu: „Unsere Energiereserven gehen spätestens im nächsten Jahr zu neige. Wir versuchen daher zum Annotopia nach Rotenburg an der Fulda zu kommen. Da soll ein Professor Abraxo zu finden sein, der uns weiterhelfen könnte. Er ist Anführer einer mysteriösen Stadt namens Dystopolis. Wir versuchen mehr darüber zu erfahren. Spätestens im nächsten Jahr brauchen wir eine Lösung. Bis dahin schlagen wir uns in dieser unwirklich gewordenen Welt durch.
✨🤩✨ Das Wetter spielt offensichtlich mit – es wird angenehm warm und durch den dichten Nebel kann man die ☀️ wieder sehen.
☝️Deutschlands größtes Fantasy-Festival @Annotopia , dieses Mal Schlosspark zu Rotenburg an der Fulda 🏰 . Da sollen viele Menschen ein Fest feiern. Unser Energie wird ausreichen, um da hin zu kommen.
🎪 11. & 12. September Fantasy-Festival @official_annotopia & sau-saugut’s BBQ-Dampflok 🚂 mit ✨ kulinarischen Köstlichkeiten ✨
Wir bringen für euch aus einer fast vergessenen Welt mit: Rostbratwurst, Rindskrakauer, edles Beef Brisket mit Zwiebelkonfit, Honig-Senf-Dip und Whisky-Sauce, gesmoktes Köstritzer Bierfleisch mit Schwarzbiersauce, Nackensteak im Brötchen und Cheese-Steaks im Brötchen. Alles stellen wir selbst her, unser Fleisch beziehen wir ausschließlich von unserer Landmetzgerei.
Wir freuen uns riesig auf euch 💖 und hoffen auf feindloses Gebiet.

Tja… und heute stehen wir mitten in dieser unwirklich gewordenen Welt, namens Dystopolis… Was für ein Desaster.

Es wird von Omikron, der neuen Corona-Variante B.1.1.529, berichtet, die noch schlimmer und verheerender sein soll, als alle Varianten zuvor. Es wird also noch grausamer und düsterer… und hoffnungsloser. Die Infektionszahlen steigen schon allein durch die Delta-Variante täglich und in einer enormen Schnelligkeit und so massiv an, wie nie zuvor. Die Intensivstationen sind bereits am Limit, sogar die Luftwaffe muss schon unterstützen mitwirken. Gestern kam die Meldung, dass wir inzwischen über 100.000 Corona-Tote zu verzeichnen haben. Inzwischen ist auch klar, durch 3G oder 2G lässt sich nichts mehr bremsen. Bundesweite Veranstaltungen wurden bereits abgesagt und abgebrochen… viele stehen vor dem Ruin.

Und jetzt müssen wir auch noch eine Mutation befürchten… ein winziger Virus, der sich verändert hat, um besser in uns eindringen zu können. In Südafrika ist er ausfindig gemacht worden. Inzwischen wurden alle Flüge auf ein Mindestmaß begrenzt. Nur noch Deutsche, die aus Südafrika zurückkommen, wird der Rückflug unter Auflagen erlaubt. Die Meldung überschlagen sich, in Belgien ist ein erster nachgewiesener Fall mit diese Variante entdeckt worden. 600 Flugreisende aus Afrika sind gestern in Amsterdam gelandet, Dutzende sind davon auf Covid positiv getestet worden. Es ist noch unklar, ob sie sich mit der neuen Mutation angesteckt haben. Auf Twitter berichtet der Sozialminister Kai Klose, dass höchstwahrscheinlich Omikron bereits in Deutschland angekommen sei. Bei einem Reiserückkehrer aus Südafrika wurden mehrere Omikron typische Mutationen gefunden, die Person wurde häuslich isoliert.

Dieses winzige Etwas ist schlau und höchst lernfähig. Es will nur eins: Vernichtung der Menschheit! Sogar Karl Lauterbach bekundet auf Twitter, es gäbe nichts Schlimmeres, als eine neue Variante in eine laufende Welle hinein…

Nebenher befinden wir uns auch noch mitten in der Klimakatastrophe (ich kann das nicht mehr als Klimakrise bezeichnen, wenn die Erde überall brennt, Überschwemmungen und Stürme unser Land verwüsten und die Polkappen sowie Gebiete mit Permafrostböden abtauen). Überall und jeder kämpft um alles, mit dem Ziel, das wertvollste zu erhalten, was wir besitzen.. auf das wir leben und überleben wollen: Planet Erde!

Merkt ihr es? Zwei wichtige Faktoren… die sich nicht ausschließen, unser Planet ist bedroht und wir sind es mittlerweile durch den Virus auch.

Wir müssen offensichtlich nicht mehr nach Dystopolis suchen… vielmehr düstere Dystopie zur Kenntnis nehmen, die zur bitteren Wirklichkeit geworden ist?

Warum erinnert mich das jetzt alles an George Orwell und Aldous Huxley?

Nur unserem guten Timing haben wir es zu verdanken, dass das vergangene Wochenende nach Plan verlaufen ist. Doch ich erzähle mal von Anfang an.

Am Montag letzter Woche, auf dem Heimweg vom Annotopia in Rotenburg an der Fulda wurden wir von einem Gastronom in Fürstenau angerufen, dass unser großer 600 kg schwerer Grill offensichtlich gestohlen wurde. Dieser Gastronomie hatten wir unseren Grill vor einem guten Jahr geliehen, damit dieser seine Eröffnungsfeier damit ausrichten konnte…

Wir starten eine Suchmeldung in Facebook. Die Hilfe und das Teilen unseres Postings ist überwältigend. Wir bekommen viele Hinweise, denen wir nebenher nachgehen.

Wir wollten eigentlich diesen Grill auf einer Veranstaltung in Fürstenau nutzen und ihn dann wieder mit nach Hause nehmen… tja… Da er sich nun offensichtlich in Luft aufgelöst hat, also kurzerhand Plan B: Einen Anhänger leihen und einen baugleichen Grill aufladen. Am Freitag dann anderthalb Stunden Fahrt und in Fürstenau aufbauen. Dann meldet sich Jemand, der uns die Stelle in Fürstenau zeigen will, wo unser Grill zuletzt gesichtet wurde. Ich fahre mit ihm hin.

Hier, mitten auf dem Feld, stand der Grill offensichtlich unbeaufsichtigt und ungeschützt über ein Jahr lang.

Danach fahren wir schnell wieder nach Hause, da viel Arbeit und Vorbereitungen auf uns warten.

Unsere Mitarbeiter und Stand mit Sau vom Spieß in Fürstenau

Zuhause angekommen, die Transporter wieder neu beladen, um am nächsten Tag im Park der Gärten, in Bad Zwischenahn für den „Genuss im Nordwesten“ unsere Sachen und den Stand aufbauen zu können.
Nebenher stellen wir fest, dass unsere Hauskläranlage defekt ist. Wasser sprudelt aus einem Abfluss im Badezimmer. Es gluckert überall, wenn wir den Wasserhahn öffnen. Ich rufe noch schnell einen Installateur an. 1:30 Uhr endlich unser ersehnter Schlaf.

Um 6:30 Uhr am nächsten frühen morgen, kriechen wir gerädert aus dem Bett, die letzten Vorbereitungen erledigen. Um 9:30 Uhr dann Aufbau im Park der Gärten. Arnt fährt nach dem Aufbau zurück nach Hause und ich bleibe mit einem Mitarbeiter gleich vor Ort, denn um 14 Uhr geht es los mit „Genuss im Nordwesten“ – und der Andrang ist von der ersten Minute an groß. Um 16 Uhr werde ich von einer Mitarbeiterin abgelöst.

Zuhause angekommen, kurz durchschnaufen und die letzten Sachen packen, denn am Abend fahren wir mit BBQ-Dampflok für ein Catering zu Anne. Sie feiert ihren dreißigsten Geburtstag und 70 geladene Gäste warten auf uns. Anne hat alles wundervoll geplant, sogar ein Toilettenwagen und ein Getränkewagen stehen parat.

Was für ein Wahnsinn. Es klappt alles wunderbar und Anne sowie ihre Gäste sind sehr zufrieden mit uns und unseren Köstlichkeiten. Um 22:30 Uhr bauen wir ab und fahren nach Hause, um die Sachen abzuladen. Um 0:00 Uhr liegen wir im Bett.

Am nächsten morgen fahren wir mit BBQ-Dampflok 🚂 um 8 Uhr zum Park der Gärten, um sie an unseren Stand zu stellen. Am Sonntag stehen wir selbst vor Ort und bieten Vollprogramm an. Über Müdigkeit denken wir nicht nach… Wir werden von den Gästen schier überrannt. Mit vier Leuten powern wir bis 17 Uhr durch, dann sind wir ausverkauft.

Um 18 Uhr, nachdem die Veranstaltung beendet ist, bauen wir das Meiste ab und laden auf. Zuhause angekommen, schnell abladen und weiter nach Fürstenau. Da warten schon unsere Mitarbeiter und helfen uns, den Verkaufsstand und Grill aufzuladen. Anderthalb Stunden Fahrt und wir sind endlich zu Hause. Wir fallen um 0:00 Uhr einfach nur noch ins Bett 🛏.

Am Montag früh, schellt der Wecker um 6:30 Uhr. Anhänger und Transporter laden wir schnell ab und fahren wieder in den Park der Gärten, um den Rest aufzuladen. Danach fährt Arnt den Anhänger zum Verleih und gibt ihn ab. Wir sind beide recht angeschlagen. Wir legen uns eine Stunde hin, um etwas Schlaf nachzuholen und dann geht’s mit den Hunden in den Wald 🌲, die Natur genießen und um abzuschalten.

Nebenher entdecke ich bei meiner Marketingarbeit, dass ein Veranstalter völlig falsche Angaben über uns veröffentlicht hat. Ich kommuniziere mit ihm und ein reger Austausch mit ihm findet statt. Wir recherchieren 🧐herum, ob sich nun diese Veranstaltung überhaupt noch für uns lohnt. In der Kommunikation mit dem Veranstalter stellt sich nämlich heraus, dass wir auf seiner Veranstaltung zudem einen schlechten Standplatz haben werden.


Der Installateur meldet sich für 17 Uhr an. Die Pumpe ist kaputt. Er kommt am Donnerstag wieder, bis dahin müssen wir mit der defekten Kläranlage leben.

Ja, so sehen mitunter unsere Wochenenden aus, wenn’s mal bei uns richtig rund geht. Fazit, alle Veranstaltungen sind erfolgreich verlaufen. Das tut gut und bestätigt unsere Mühe, den Aufwand und unseren wenigen Schlaf😴.

Inzwischen ist Dienstag. Soeben beschließen wir, die Veranstaltung am Wochenende anzugehen… mit einem nicht ganz so dollen Bauchgefühl. Aber wir sind verlässlich, wir sagen keine Veranstaltung kurzfristig ab – das haben wir nie gemacht, wir werden es auch jetzt nicht tun. Wir hoffen einfach, dass unsere Befürchtungen unbegründet sind.

Gerade ereilt uns die Nachricht, dass unser Standplatz für die nächste Veranstaltung geändert wurde, sodass wir besser stehen. Schöööön! 😃

Euch wünschen wir einen schöne Woche und wenig Stress.

Immer noch Winter… weil Corona tobt

Veröffentlicht: 26. April 2021 in Allgemein

Die Öffnungszeiten sind eigentlich nicht neu, denn wir haben Sie im Januar eingeführt. Die ersten Monate sind immer ziemlich öde, für die Gastronomie genauso, wie auch für euch… Keiner will wirklich vor die Haustür, man kuschelt sich lieber ein und genießt die Ruhe. Dieses Jahr um so mehr, denn Corona tobt indes gleich vor der Haustür und den Kram will sich keiner einfangen.

Nun ist der April bald vorbei – es ist immer noch recht kühl, aber nicht mehr winterlich. Trotzdem… nun haben wir auch noch Ausgangssperre, weil der Inzidenzwert nicht sinken will. Also weiter durchhalten und hoffen! Mit dem Impfen geht’s ja schon gut voran. Arnt hat sogar schon eine Einladung zum Impfen bekommen. Und ich halte mich zurück, bin weiterhin vorsichtig, bis es für mich auch losgeht.

Aber Abholung, das ist bei uns möglich. Und wir lassen uns immer wieder etwas Neues für euch einfallen, damit ihr Abwechslung auf dem Teller habt. Nun liegt es nur an euch, ob sich die Mühe auch lohnt. 💋

Bleibt bitte 🙏 am Ball – jedes Restaurant, dass jetzt geöffnet hat, muss Geld verdienen, denn der Gürtel wird immer enger, die Kassen indes immer leerer. Uns fehlt bis dato jegliche Planungssicherheit. Wir wissen noch gar nicht, ob wir diese Durststrecke wirklich überstehen werden.

Also munter, gesund und zuversichtlich bleiben. 💖

Nicht systemrelevant – na super!

Veröffentlicht: 12. April 2021 in Allgemein
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Es hat lange gedauert, bis ich „Nicht systemrelevant“ akzeptieren konnte – viel zu oft habe ich mir den Schuh persönlich angezogen. Da macht man als rechtschaffendes Unternehmen Umsatz und zahlt brav seine Steuern und gilt dann als nicht systemrelevant. Zunächst bin ich einfach nur empört und wütend über so eine dämliche Äußerung. 

Doch  mal Hand auf’s Herz, ist das wirklich so dämlich, oder verbirgt sich dahinter tatsächlich ein recht pragmatischer Ansatz? Was heißt denn überhaupt „nicht systemrelevant“? 

Ich erinnere mich zunächst an eine Äußerung meines Vaters, der den zweiten Weltkrieg erlebt hat: „Sichere Berufe findest du nur beim Bäcker, beim Fleischer oder im Supermarkt.“ Hm… was ist da schon sicher? Doch diese Aussage begleitet mich durch mein gesamtes Leben. 

Nie fand seine Einschätzung mehr Aussagekraft, als in dieser Zeit. 

Wir befinden uns schließlich mitten in einer Naturkatastrophe – ein Virus greift uns an und wir kämpfen darum, gesund zu bleiben und zu überleben. Gott Lob zwar kein Krieg, aber in der Wirkung und Gefährlichkeit wohl durchaus vergleichbar. Seit Monaten reduzieren wir das Leben auf das Wesentliche. Und hier verbirgt sich der Kern der Aussage meines Vaters. Das Wesentliche besteht aus Essen, Arbeiten, Wohnen, Schlafen und Gesundheit aufrecht erhalten. 

Systemrelevant sind alle Bereiche, die das Wesentliche abdecken können. Momentan benötigen wir keine Kunst, keine Festivals, Großveranstaltungen, Restaurants und irgend einen anderen Firlefanz. Wir brauchen nur unser täglich Brot, um mal in unserem Bereich zu bleiben. Mit anderen Worten, also tatsächlich nur einen Metzger, einen Bäcker oder einen  Supermarkt. 

Wir werfen also doch lieber nur Blumen anstatt Steine, zum Zeichen der Versöhnung 🙂

Nicht systemrelevant, bedeutet demnach, dass man in dieser Zeit durchaus auf Sperenzchen verzichten kann. Nicht systemrelevant bedeutet daher nicht, dass der eigene Berufszweig und die Unternehmen, abgewertet werden; sondern, dass diese Bereiche halt momentan einfach nicht notwendig sind, um in der Not zu überleben.  ✅ Check – begriffen! 

Übrig bleibt also die Überlegung, wie man in dieser Zeit systemrelevant werden kann. Nicht jeder kann oder will kochen. Wir, die es beherrschen, können jedoch all jenen zuarbeiten, die keine Zeit oder Muse dafür haben. Und aus diesem Grund ist unser BBQ-Hof entstanden. Essen bestellen, abholen und zu Hause genießen, ohne viel Aufwand. Zeit sparen, nicht selbst am Herd stehen müssen und trotzdem lecker essen können. ✅ Check – erledigt!

Geöffnet: Freitag und Samstag von 17 bis 20 Uhr und Sonntag von 12 – 20 Uhr! Vorbestellung unter; 01704870293

Nun heißt es nur noch, Zähne zusammenbeißen und irgendwie durch die Krise kommen. 

Bleibt gesund und zuversichtlich. 💋

Sarkasmus on: Der Lockdown ist eingeleitet, unsere Klamotten liegen bereits unter der Brücke. Auf geht’s in die Armut und das völlig kostenlos! 

Mit euch geht das ganz leicht von der Hand. Danke dass ihr es möglich gemacht habt!  Mit „ihr“ sind alle gemeint, die völlig abstruse Entscheidungen treffen, sowie alle, für die es offensichtlich kein Corona gibt.

Wir stehen bereit zum Brücken-Lockdown!

Sarkasmus off.