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Flugplatz Hartenholm, Schleswig Holstein. Eine Legende erwacht zum neuen Höhenflug und beweist gleichzeitig, dass eine Veranstaltung wie „Werner Das Rennen“ besonnen und manierlich verlaufen kann.

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Bildrechte: Angela Roesenberger

Wir sind keine Rocker -wir sehen allenfalls so aus- die über Tische und Bänke gehen, lieber Herr Wrage! Herr Wrage’s Grundstück befindet sich nämlich mitten auf dem Veranstaltungsgelände. Die Veranstalter sind bemüht um Hans Wrage und seinem Hof. Rings herum wird das Gelände aufwändig eingezäunt und nach seinen Worten, muss das gut geklappt haben. Und vier Tage kann man gut und gerne überstehen, davon geht die Welt nicht unter.

Die ist allerdings 1988 durchaus ein klein wenig untergegangen, als 200.000 Besucher zum ersten „Werner Das Rennen“ nach Hartenholm gepilgert sind. Was die Anwohner jedoch heutzutage nicht auf dem Schirm haben, als sie gegen das diesjährige „Werner Das Rennen“ klagen: Wir von damals sind alle älter und gesitteter geworden! Nicht umsonst heißt es nun „Deutschlands größte U50 Party“. So zeigen sich die Besucher an diesem Wochenende von ihrer Schokoladenseite und stellen unter Beweis, dass die Invasion von einst der Vergangenheit angehört.

Die Mucke ist ansprechend. BAB, Otto, Torfrock und Fury in the Slaughterhouse sowie Roger Chapman sind ebenso in die Jahre gekommen, doch genau deswegen passen sie wie Arsch auf Eimer zur großen Party zwischen Geschwindigkeitsrausch und Freiheitsgefühl. Es ist nicht all zu schwer, den Bewohnern von Hartenholm zu beweisen, dass man nach 30 Jahren zahm geworden ist.

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Hauptbühne Kessel Drom. Bildquelle: Angela Roesenberger, sau-saugut GbR

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Und auch Brösel im wirklichen Leben Rötger Feldmann, Comiczeichner „Werner“ und nunmehr 68 Jahre alt, und Holgi Henze mit seinem in die Jahre geratenen 911 Porsche, brauchen an diesem Wochenende ihre Zeit, um in die Gänge zu kommen. Säßen sie auf einer Bank vor dem Altenheim… es würde nicht auffallen. Es klingt hart, aber leider ist das pure Realität. Um so beeindruckender ist es, dass die beiden es noch einmal wagen wollen. Porsche 911 gegen Horex (Red-Porsche-Killer).

Dafür reisen ca. 45.000 Besucher aus Deutschland und dem benachbarten Ausland an, um es auf einem 200 Hektar großen Festivalgelände auf dem Flugplatz Hartenholm vor vier Bühnen und ebenso vielen Rennstrecken krachen zu lassen.

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Von Motocross, Stock-Car-Rennen, Drag Race über Stunt Shows wird alles geboten, was das Herz von einst und heute begehrt.

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Rennstrecke, 1/8 Meile „Werner Das Rennen“. Bildquelle: Angela Roesenberger, sau-saugut GbR

Abends wird nicht mehr, wie vor 30 Jahren, im Graben geschlafen, sondern nun gastiert man gediegen in klimatisierten Caravans und Wohnmobilen aller Art. Mit einem  Kofferraum der gepflegten Familienkutschen oder SUV’s voller Bier, das Eigenheim bezahlt, verheiratet, 2 Kinder und ausgesorgt, lässt es sich unbeschwert feiern.

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Anreise mittels Nobelkarossen. Bildquelle: Angela Roesenberger, sau-saugut GbR

Wie sehr der Comic „Werner“ die Jungendlichen von einst geprägt hat, merkt man heute deutlich an der Umgangssprache. Man spricht von „wir lassen es kesseln“, „hau rein Alder“, „wo ist mein Bölkstoff“, „ich reise mit Schüssel an“, „Paadie Loide“, „warmlöten anna Rennstrecke“ usw.  und es klingt wie Norddeutsch und Comic zusammen.

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Wir haben in den vier Tagen keinerlei Probleme, unsere „Sauen… ne Borsti’s vom Spieß“ zu vergrillen.

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Anderthalb Tonnen Fleisch fliegen bei uns quasi über den Ladentisch. 6 Raummeter Buchenholz benötigen wir, um unsere Sauen schön zart, saftig und kross werden zu lassen.

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Hingegen haben Gastronomen, die sich auf heutige Mainstreamprodukte spezialisieren, ihre Absatzprobleme. „Wat de Bur nich kennt, dat frett he nich“. Auch auf diesem Sektor sind sich die Ü50er einig: „Fleisch woll’n wir und kein‘ Firlefanz wie vegetarische Kost, Low Carp und wat noch so allet“.

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Das Wetter bleibt an den drei Tagen stabil, am Donnerstag ist es staubtrocken, nachts dann der ersehnte Regen, um den Staub zu besiegen und an den folgenden drei Tagen weitgehend trocken und nicht zu warm. Perfektes Wetter für alle.

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Früh morgens, nach dem Regen. Bildquelle: Angela Roesenberger, sau-saugut

Der Veranstalter ICS investiert für „Werner Das Rennen“, laut Medien, vermutlich einen zweistelligen Millionenbetrag. Und sie wissen genau, dass sie mit der Neuauflage erst einmal nichts verdienen werden. Laut Holger Hübner (Wacken-Gründer) wollen sie in diesem Jahr erst einmal ausprobieren, was so geht. Sie werden kein Profit machen, sondern sie haben einfach Bock darauf – schön, dass es noch solche Visionäre gibt, sonst wäre alles ziemlich langweilig. Dafür karren sie 1500 LKW-Ladungen Material an und verlegen massig Glasfaserkabel, um die Jungs und Mädels mit Internet zu versorgen.

Ob „Werner Das Rennen“ nun regelmäßig stattfinden wird, hängt wohl nicht nur vom Veranstalter ICS ab, da werden wohl auch die Hartenholmer ein Wörtchen mitreden dürfen. Wir haben alles gegeben, um Hartenholm stehen zu lassen. Nun kommt es darauf an, ob ausreichend Vertrauen entstanden ist. Vertrauen darauf, dass auch die nächsten Jahre friedlich und ohne Vandalismus verlaufen werden.

Auch Brösel und Holgi haben übrigens alles gegeben. Brösel hat mit seinem „Red Porsche Killer“ den ersehnten Sieg gegen Holgi und seinem Porsche 911 T eingefahren.

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Herzlichen Glückwunsch an euch beiden!

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Loide, das war ne fedde Nummer! Wir danken euch! Fump!!! Ein Bier auf die Sieger!

 

Hildesheim, M’era Luna. Sicher, wir sind am Wochenende auf dem Festival, um Geld zu verdienen. M’era ist aber andererseits auch für uns eine Leidenschaft geworden. Die Besucher mit ihren aufwändigen Kostümen, die gute Musik und die entspannte Atmosphäre lockt uns seit Jahren immer wieder zum M’era Luna.

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Dieses Mal fällt mir der Himmel über dem Festival besonders auf. Als wir auf dem Gelände ankommen, um aufzubauen, zieht eine Gewitterfront auf – die Wolkenwand sieht bedrohlich aus. Wir dürfen auch nicht loslegen, sollen erst einmal abwarten, was von oben herunterkommt.

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Daher beschließe ich, das Schauspiel mal fotografisch festzuhalten.

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Für uns macht es keinen Sinn nach einer Stunde warten, loszulegen. Wir sind eh viel zu spät dran, weil wir stundenlang im Stau gestanden haben. Daher beschließen wir für heute Feierabend zu machen.

Der nächste Tag verläuft nach Plan, schnell steht unser Stand und die Vorbereitungen dazu sind gegen Mittag abgeschlossen.

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Der Wind hat alle Gewitterwolken in der Nacht vertrieben und uns weht nun eine steife Brise um die Ohren, sodass wir unser Banner aus Sicherheitsgründen nicht so hoch aufspannen können. Dafür ist es angenehm kühl geworden. Die 30 Grad und mehr sind vertrieben.

Unser Standplatz ist klasse, wir stehen mittendrin, unmittelbar hinter der Bühne.

Am Abend sind wir verkaufsfertig. Ein paar neue Gewitterwolken, die uns gottlob nicht treffen, ziehen an uns vorbei.

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Sie sorgen allerdings für eine tolle Abendstimmung.

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Der erste Tag, der Freitag, ist in der Regel immer entspannend, denn das Infield ist zwar teilweise geöffnet, aber die Bühne bleibt unbespielt. Nur der Diskobereich ist geöffnet. So kann man als Besucher gemütlich das Gelände inspizieren, ohne dass es übermäßig voll ist.

Die nächsten zwei Tage sind gut besucht und wir haben alle Hände voll zu tun.

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Wir bekommen überraschend Besucher. Unser Lieblingskoch Willi steht plötzlich vor unserem Stand. Unsere Freude ist groß, schließlich haben wir uns seit einem Jahr nicht mehr gesehen.

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Auch Holger mit Frau besuchen uns… zum Selfie schaffen wir es allerdings nicht. Aber Holger dreht einen kleinen Clip von uns und veröffentlicht es kurzerhand auf Instagram, Dankeschön!

Der Tag verläuft für uns gut und als krönenden Abschluss schenkt uns die Natur einen grandiosen Sonnenuntergang über dem Festival.

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Auch der Sonntag verläuft für uns erwartungsgemäß gut. Es ist allerdings wieder ziemlich warm geworden.

Die Stimmung vor der Bühne ist hervorragend, am Himmel ebenfalls. Da haben sich doch glatt Ballonfahrer das Ticket für das Festival erspart… Muss toll sein, so etwas von oben aus zu betrachten.

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Auch aus unserem Stand heraus ist der Sonnenuntergang grandios. Ich laufe nach vorne, um noch ein paar abschließende Bilder einzufangen.

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Herzlichen Dank, M’era Luna – vielen, lieben Dank an alle Besucher und Gäste – es war wieder richtig schön mit euch!

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Wacken. Es ist heiß, sehr heiß und verdammt staubig, als wir auf dem Festival Gelände in Wacken aufbauen. Untypisch, denn normaler Weise ist es immer schlammig und verregnet. Für das erste Mal Wacken sind die Wetterverhältnisse für uns echt gut. Denn wir lernen Wacken dadurch relativ stressfrei kennen. Mit Schlamm und Wasser ist das eine wahre Herausforderung und keineswegs stresslos.

Wir wollten eigentlich immer nach Wacken, doch dieser knietiefe Schlamm hat uns viele Jahre einfach nur abgeschreckt. Mit unseren schweren Öfen und dem schweren Holz… es müsste alles mit großen Ladern angefahren werden, nebst unserem LKW und Kühlanhänger.

Dass wir dieses Mal nicht um Wacken herum kommen, haben wir Dominik zu verdanken. Uns bleibt nichts anderes übrig, als für das Festival zuzusagen. Ob wir wollen oder nicht – versprochen ist versprochen.

Um es gleich vorweg zu nehmen – Wacken ist der Oberhammer und mit nichts zu vergleichen – boah, das ist wirklich die Krönung an Großveranstaltungen. Alles, aber wirklich alles ist durchgestylt und bis ins Letzte hervorragend organisiert, als wir ankommen. Keine langen Wartezeiten, das Check In klappt hervorragend, schnell steht fest, wo wir aufbauen dürfen. Wir brauchen zwar mit unserem Aufbau ewig, denn alles muss so staubfrei wie möglich gebaut sein und dann bei elenden Temperaturen, da läuft’s eh langsamer. Doch alles funktioniert. Eine wahre Herausforderung für uns und trotzdem fühlt es sich gut an.

Dieses Mal sind wir auch auf die Hygienkontrolle gespannt, sie soll ja sehr hart durchgreifen. Wir sind massiv angespannt… was wohl auf uns zukommen wird? Und hinsichtlich der Veranstaltung – nehmen uns die Besucher wohl wahr, nehmen sie uns an? Wir haben Lampenfieber, wie Stars vor ihrem Auftritt.


Hier sieht man unsere Anspannung – wir sind gerade durch das Check In durch….

Auch der nächste frühe Morgen verläuft planmäßig. Unsere Säue sind fertig, als die ersten Besucher auf das Festivalgelände strömen. Wir rechnen bei den übermäßigen Temperaturen nicht mit viel Andrang… weit gefehlt. In Wacken, da ticken die Uhren nämlich ganz anders… Wahnsinn, aber ab der ersten Minute verkaufen wir und die Liebe zu unserem Produkt ist groß. Welch eine Freude!

Als die Hygienkontrolle kommt, werden wir in unseren Vorbereitungen bestätigt. Alles richtig gemacht. Zwei sehr kompetente Menschen besuchen uns und wir wissen sofort, mit ihnen werden wir zu jedem Zeitpunkt auf der sicheren Seite sein. Sehr beruhigend, nun können wir richtig durchstarten.

Und das Ganze Drumherum für uns Versorger, einfach nur genial! Vom Veranstalter wird darauf geachtet, dass für uns die Wege vom Campingbereich zum Festival nicht endlos weit entfernt sind. Auch für das Parken unserer Fahrzeuge wird gesorgt. Die Duschen und sanitären Anlagen sind sauber und zu jeder Zeit geöffnet. Früh morgens ab 7 Uhr können wir für kleines Geld frühstücken und das mit O-Saft und richtig lecker. Bei anderen Großveranstaltungen wird uns pomadig gesagt, dass wir unsere Fahrzeuge irgendwo außerhalb parken können und um zum Campingplatz zu kommen braucht es eine Ewigkeit und Frühstücken…. hahaha…. natürlich nicht! In Wacken jedoch wird man als Versorger noch wertgeschätzt und das tut verdammt gut.

Auch unter den Versorgern läuft alles Hand in Hand. Jeder hilft Jedem. Das tut soooo massiv gut!!

Wir stehen im Wackinger Village und die Crew von Panem et Circenses ist ständig um uns bemüht, stehen uns mit Rat und Tat zur Seite und sind immer erreichbar. DANKEEEE!!!


Übrigens, auch bei tiefster Trockenheit findet sich für die Festival-Besucher ein passendes Schlammloch 😉

Bei Hitze wird nichts konsumiert…? Ne, das trifft für Wacken wirklich gar nicht zu. Wir haben in den vier Tagen alle Hände voll zu tun. Für die Hitze haben wir einen Gartenschlauch mitgebracht. Damit gehe ich täglich mehrmals raus, um den Boden feucht und staubfrei zu halten aber auch, um den Metallern eine wohltuende Abkühlung zu spendieren.

Übrigens, die Besucher, allesamt Freaks und Metaller, das sind durchweg höfliche, nette und lustige Menschen. In der ganzen Zeit gibt es keinerlei böse Worte, keinen Streit oder gar Krawalle. Allesamt sind tiefenentspannt und die friedvolle Atmosphäre ist einfach nur angenehm, man kann es nicht anders beschreiben.

Apropos tiefenentspannt…. wusstet ihr, dass jeden frühen Morgen um 9:00 Uhr Metal-Joga angeboten wird? Auch gibt es auf dem Festivalgelände eine Wacken-Seelsorge.

Zudem lebt das gesamte Dorf „Wacken-Festival“. Alle, vom Rewe-Markt bis zum Friseur bieten irgendwas an. Fast vor jedem Haus steht irgendein Stand. Auch eine Menge Schattenplätze werden angeboten sowie viele Sitzplätze, damit man als Metaller mal in Ruhe chillen kann. Schon früh morgens ist es daher voll in Wacken, denn viele Metaller sind früh auf, um zu frühstücken und gemütlich durchs Dorf zu schlendern.


Das Bild ist um 7 Uhr früh morgens entstanden. Eine Stunde später sehen die Straßen schon ganz anders aus, dann ist viel los im Dorf.

Für jeden ist was Passendes dabei. Im Metal-Schwimmbad, da treffen sich alle Metaller, um Bahnen zu schwimmen, sich abzukühlen und zu sonnen. So was von genial. Ein Händlerkollege berichtet, dass er im Schwimmbad sieht, wie eine Frau gerade dabei ist, vom Dreier zu springen. Sie wird gleich von all den Metallern angefeuert. Daraufhin zieht sie langsam ihr Bikinioberteil aus, dreht es ein paar Mal über ihren Kopf… die Jungs unten sind völlig aus dem Häuschen, grölen und feuern sie lautstark an. Daraufhin springt sie einen Salto vorwärts mit einer perfekt ausgeführten Schraube und landet zielsicher im Wasser. Die Blicke der Jungs? Unbeschreiblich! Der taffen Dame wird aus dem Wasser geholfen, um sie zu einem Bierchen einzuladen. So was muss ja schließlich gefeiert werden. Keinerlei plumpe Anmache, sondern alle klopfen ihr zustimmend auf die Schulter und sie wird an diesem Tag von den Jungs sowie Mädels gefeiert.

Frauen werden übrigens auf Wacken geschätzt und geachtet. Da gibt es sicherlich den ein oder anderen rauen Spruch, aber nichts von alle dem fühlt sich für eine Frau sexistisch oder unangenehm an. Als Frau fühlt man sich vollwertig und man kann ganz gelassen bis tief in die Nacht feiern, ohne sich als Freiwild zu fühlen. Das ist sooo schööön. „We are one Family“ dieser Spruch trifft es auf den Punkt, wenn es um W:O:A geht.

Für uns steht es fest, das wollen wir noch viele, viele Jahre erleben. Wacken ist im Höchstmaße anstrengend aber wirklich einmalig. Das muss man unbedingt erleben. Und dafür braucht man nicht unbedingt auf Heavy Metal 🤘 stehen.

Und Sir Henry Hot – boah – das müsst ihr unbedingt sehen und fühlen… da fliegt einem die Krawatte weg! Das ist die Feuershow am Abend, die mehrmals stattfindet. Eine Feuershow der Superlative – mehr verrate ich nicht.

Unser herzlicher Dank geht an all unsere Gäste, wir freuen uns auf euch wie Bolle im nächsten Jahr.

Unser Dank geht an das Team von Panem et Circenses – wir haben uns richtig gut betreut gefühlt. Mein persönlicher Dank geht an Dominik – Danke, dass du meine scheiß Laune am ersten frühen Morgen so souverän weggesteckt hast! Ich war so sehr angespannt, ich habe alles in den falschen Hals bekommen. Und vielen herzlichen Dank, dass du für uns schon vorher massiv die Stange gehalten hast, sonst wäre ein Wacken gar nicht erst möglich gewesen! Dafür werden wir uns in der Zukunft erkenntlich zeigen, darauf kannst du wetten. Auch ein großes Dankeschön geht an Karin, die treue Seele von Panem et Circenses, für deine tolle Betreuung! Und überhaupt, danke an Alllleeeeeeee Besucher und Gäste und Händlerkollegen!

Auf Wiedersehen, bis nächstes Jahr zu W:O:A 2019

Wir befinden uns mitten in unserer Erholungsphase und es tut gut, einfach mal los zu lassen. Bei uns im Norden sind die Tage meist verregnet, doch wir nutzen die regenfreie Zeit, um durch die Wälder und Landschaften zu streifen.

An der Küste waren wir schon…

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Dann haben wir den Storch besucht… vielmehr er hat uns zugelassen 😉

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Auch sind wir zum Zwischenahner Meer gewandert…

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Und wir sind bei Klinkel’s schön Essen gewesen…

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Und gestern waren wir im Wald, um uns eine passende Birke für das Maibaumaufstellen auszusuchen.

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Wir sind in diesem Jahr dran und das muss ja schließlich alles gut vorbereitet sein. 😉 Von unseren Nachbarn, Dieter und Hilge, bekommen wir den Tipp, wo wir am besten im Wald suchen sollen. Wir werden sofort fündig.

Unseren erfolgreichen Tag lassen wir, gemütlich vor dem Kamin, bei einer Tasse Tee ausklingen.

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Nun werden wir uns auf das Winterfest in Sankt Andreasberg (Harz) vorbereiten und unsere Sachen dazu packen. Das wird spannend werden, denn wir sind das erste Mal im Harz und es soll zum Wochenende eine Menge Schnee fallen. Wir bieten zum Winterfest unsere Sau vom Spieß sowie unseren legendären Grünkohl an.

Wir berichten davon, wenn wir zurück sind.

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Festival ELFIA, Kasteeltuinen Arcen, Niederlande

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Wie wahr dieser Leitsatz ist, dürfen wir auf dem Elfia in Arcen hautnah erleben. Jenseits unserer Vorstellungskraft überschreiten wir an diesem Wochenende unsere geistigen Grenzen und machen wahr, was nicht ist und trotz alldem mit aller Macht und dank unserer Vision zur Wirklichkeit wird.

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80 Prozent der Besucher kommen gewandet und verkleidet. Die Atmosphäre ist ausgelassen, einmalig, mystisch und einfach phänomenal.

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Schon allein die Location ist ausnahmslos genial. Auf dem Castle Arcen mit seinem riesigen Schlosspark bereitet es Besuchern und Gewandeten sichtbar viel Spaß, ihre aufwändigen Kostüme darzubieten und sich damit fotografieren zu lassen.

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Ihr Einfallsreichtum dazu scheint grenzenlos zu sein. Was wir sehen und erleben ist eine bunte Vielfalt von Kostümen aus vielen Epochen und Phantasiewelten – es ist auch für uns einmalig, dabei zu sein und es mit eigenen Augen zu sehen und zu erleben.

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Nur unsere Sauen vom Spieß werden ebenso viel fotografiert. Immer wieder stehen sie vor unserem Stand und wir hören ständig die surrenden Geräusche der Kameras… zack, wieder wird der Auslöser betätigt… einzig und allein um unsere drehenden Sauen über offenem Buchenholzfeuer festzuhalten. Ich wundere mich über die Vielzahl der Fotos, die bei uns an den zwei Tagen entstehen. Es scheint für Viele eine echte Attraktion zu sein, die drei großen Sauen mit der Kamera festzuhalten.

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Wir träumen an diesem Wochenende nicht alleine. Wir lassen uns zwei Tage lang mit 20.000 Besuchern in der nicht endend wollenden Fantasiewelt von Elfia @ Kasteeltuinen Arcen dahintreiben.

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