Archiv für die Kategorie ‘Veranstaltungen – Hintergründe’

Xanten, Köln, Hamburg. Lustig haben wir das nicht gefunden, als wir drei Veranstaltungen zusagen mussten. Es ließ sich aber nicht vermeiden. Wir sind jedes Jahr in Xanten auf dem Siegfriedspektakel und in Köln auf der Role Play Convention vertreten. Leider finden in diesem Jahr beide am gleichen Wochenende statt… Als ich den Anruf vom Chefkoch des Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL entgegennehme, weiß ich, das Wochenende wird hart für uns.

Am Mittwoch stehen wir in Xanten auf dem Gelände, um unseren Stand aufzubauen. Am darauffolgenden Tag unterstützen Arnt und ich unsere Crew auf dem Siegfriedspektakel, denn es ist viel zu tun – viele Besucher sind gekommen.

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Xanten ist echt schön und die Veranstaltung ebenfalls. Wir sind jedes Jahr gerne in Xanten vertreten.

Bei uns hängen sie auf dem Grill und im mobilen Bauernhof hängen die Schweine einfach nur ab.

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Den herrlichen Klängen der Harfe kann man lauschen

 

Am Freitag heißt es für uns, zum Aufbau nach Köln zu eilen.

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Da findet die Role Play Convention auf dem Messegelände statt. Nach getaner Arbeiter, fallen wir im Hotel früh in den Tiefschlaf. Am Samstag ist herrliches Wetter und wir haben richtig viel zu tun. Gottlob unterstützt uns unser Freund Walter, denn zu zweit würden wir den Andrang gar nicht schaffen. Am Sonntag regnet es durchgehend und trotzdem legen wir zu zweit ein passables Ergebnis hin.  Gegen Abend kommt Walter wieder dazu, um uns beim Abbau zu unterstützen, sonst müsste Arnt allein abbauen.

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Ich muss wieder zurück nach Xanten. Unsere liebenswerten Mitarbeiter haben leider keinen Führerschein für den Kühlanhänger und den muss ich irgendwie von Xanten ja wieder nach Hause bekommen. Als ich ankomme, ist soweit alles gepackt, sodass ich nur noch anhängen muss, um die 270 km nach Hause zu düsen. Um 0:30 Uhr zu Hause angekommen, geht es im Eilschritt an die Vorbereitung Hamburg, für unseren Catering-Auftrag „30 Jahre Spiegel TV“. Arnt ist mittlerweile auch eingetroffen, sodass wir schnell umladen und einladen und um 2 Uhr dann ins Bett fallen.

Kurz vor sechs Uhr stehen wir wieder auf… meine Augen brennen, aber ich habe keine Zeit für Müdigkeit. Wir müssen erst einmal unsere Schweine in Lohne abholen und dann nach Hamburg weiterfahren. Der Verkehrsbericht hört sich nicht gut an… rund um Bremen Stau ohne Ende und vor Hamburg das gleich. Die Zeit drängt, spätestens um 12 müssen wir irgendwie angekommen sein. Denn unsere Sauen benötigen gute 6 Stunden, um gar zu werden. Um 19 Uhr fängt die Veranstaltung an – schwitz… Wir schaffen es jedoch, die Staus recht gut zu umfahren, sodass wir in der Zeit liegen.

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Vor dem Spiegel bauen wir auf

Der Aufbau klappt gut. Das Wetter ist traumhaft nur nervt der Wind etwas – wir stehen genau an der Ecke des Gebäudes, sodass uns jede Windböe gnadenlos erwischt. Wir bekommen unsere Schweinis trotzdem rechtzeitig aufs Feuer.

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Wir atmen das erste Mal durch. Inzwischen merken wir auch unsere Müdigkeit nicht mehr. Trotzdem verläuft nicht alles reibungslos. Wir müssen unsere Brötchen zu Fuss holen… und dafür mehr als 1 km Fussweg in Kauf nehmen. Das ärgert etwas, denn wir hatten eigentlich damit gerechnet, dass die Brötchen zur Filiale nebenan geliefert werden. Der Wind nimmt an Stärke zu, nichts bleibt liegen und ich fürchte, das Zelt wird auch noch wegwehen. Wir sind übermüdet und dann nervt halt alles. Wir lassen uns jedoch nichts anmerken.

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Um 19 Uhr sind wir bereit, es kann losgehen. Wie schon im letzten Jahr ist der Zuspruch der zahlreichen Gäste gewaltig. Dieses Mal hat Arnt seine Tochter zur Unterstützung mit dazu geholt und das ist gut, denn so verläuft alles nach Plan. Die Gäste müssen nicht lange warten und wir finden auch für den ein oder anderen Plausch Zeit.

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Wir erkennen einige Gäste wieder, nämlich all die, die auch im letzten Jahr zum Sommerfest dabei waren. Hinzu kommen nun eine ganze Reihe von Gästen, die man schon oft gesehen hat, ohne sie persönlich zu kennen, nämlich aus den öffentlichen Medien. Das Gelände wird zudem gut bewacht, einige Security-Mitarbeiter sind bewaffnet. Als der Bürgermeister von Hamburg seine Portion „Sau vom Spieß“ durch den Wachschutz entgegen nimmt, ist für uns deutlich zu spüren, wie er abgeschirmt wird… verständlich, dass der Personenschutz an diesem Abend an erster Stelle steht. Wir fühlen uns irgendwie sicher. Wir haben auf jedem Fall eine Menge Spaß mit unseren Gästen.

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30 Jahre Spiegel TV – Herzlichen Glückwunsch!

Wir halten gut durch, irgendwann schauen wir auf die Uhr und stellen fest, dass es ein Uhr nachts ist. Die Sauen sind gegessen, sodass wir anfangen abzubauen.  Dann noch schnell einen Absacker trinken und dann geht es für uns schnurstracks ins Hotel. Ich glaub… irgendwie um zwei Uhr liegen wir im Bett. Wir schlafen auch schlagartig ein…

Am nächsten Tag laden wir unseren Grill noch schnell ein und fahren dann endlich nach Hause. Hinter uns liegt ein erfolgreiches aber sehr arbeitsintensives Wochenende. Und jetzt werde ich noch schnell was essen und in MEIN Bett entschwinden. Gehabt euch alle wohl, es hat viel, viel Spaß mit euch gemacht.

 

Weilburg, Burg Freienfels. Für die vielen Besucher, die man uns prophezeit hat…  ist die Veranstaltung dann doch eher überschaubar.  Alle Beteiligten sind der Meinung, es sei an diesem Wochenende, obwohl das Wetter gut ist, weniger los.

Erschwerend kommt dazu, dass wir ganz weit weg,  hinter der Bühne stehen.60e1d897-6b06-4b89-85d4-fa9962c3223f.jpg

Wir sind angespannt und skeptisch, ob hier überhaupt was geht.

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Doch die Besucher überzeugen uns vom Gegenteil. Viele wissen bereits, dass wir da sind. Trotz, dass das Gelände recht groß ist und wir so versteckt stehen, werden wir gefunden.

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Uns fällt ein Stein vom Herzen… schließlich haben wir viele Schweine mit. Toll, dass ihr auf die Suche nach uns gegangen seid. So ist die Veranstaltung für uns doch zufriedenstellend verlaufen.

Der Förderverein zur Erhaltung der Burgruine Freienfels e.V. sind grundsätzlich sehr bemüht, diese Veranstaltung, eine der größten und ältesten Mittelalterveranstaltungen in Deutschland und Europa, am Leben zu erhalten.

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In diesem Jahr sind alle Teilnehmer eingeladen, um das Jubiläum „25 Jahre Ritterspiele Freienfels“ zu feiern. Leider können wir nicht daran teilnehmen, denn wir müssen am Sonntag zum Maibaumstellen zurück nach Hause – 420 km Autofahrt liegen vor uns.

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Am Dienstag fahren wir, für den letzten Tag Freienfelser Ritterspiele, wieder die 420 km zurück. Hinter uns liegen eine Menge Kilometer Autofahrt, viel Feierei, eine Menge Spaß und ziemlich wenig Schlaf. Wir sind erleichtert, als es ans Abbauen geht. Am Mittwoch reisen wir endgültig nach Hause und schlafen erst einmal richtig gut aus.

Schön war es! Herzlichen Dank an alle!

 

Haarzuilens, Kasteel de Haar. ELFIA (Elf Fantasy Fair) in den Niederlanden, unweit von Utrecht gelegen, ist eine Veranstaltung der Superlative. Was da geboten wird, ist einfach atemberaubend. Und das ist nicht übertrieben. Elfia ist schließlich das größte Fantasy Festival Europas.
Es findet im Frühjahr in Haarzuilens und im Spätsommer in den Schlossgärten von Arcen (bei Venlo) statt.

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Das Kostümfestival hat Tausende kostümierte Besucher und über 180 Acts zu bieten – hier kann man der Fantasie freien Lauf lassen. Aufwendig kostümiert als Filmhelden, Märchenfiguren, Larps, Steampunks, Cosplays , Bodypainter, Gothiks, Hogwarts und was weiß ich noch alles, schreiten sie 2 Tage lang durch den riesigen Park.

Sicherlich besitzen die meisten Besucher ein Faible für Kostüme und Fantasie, doch ebenso wird Elfia von vielen Familien besucht, die an den Tagen einfach in die  faszinierende Welt von Fabelwesen und Co. eintauchen wollen – und nicht nur für Kids ist das pure Attraktion, was da geboten wird.

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Die Ursprünge des Schlosses „Kasteel de Haar“ werden für die Mitte des 12. Jahrhunderts vermutet. Durch kriegerische Auseinandersetzungen brannte das Schloss nieder, aber wurde letztendlich, vermutlich Beginn des 16. Jahrhunderts, wieder neu aufgebaut. Ab 1641 verfällt das Schloss erneut. Der Wiederaufbau erfolgt in der Zeit 1892 und 1912  unter der Leitung der Architekten Cuypers.  Zwischen 2001 und 2010 wird Burg und Parkanlage durch die Unterstützung der Stiftung Kasteel de Haar restauriert. Man glaubt kaum, das die Burg, im weitgehend neugotischem Stil gehalten, über 200 Schlafzimmer und 30 Badezimmer verfügt. Von außen sieht sie irgendwie klein und niedlich aus… wie ein Puppenschloss.
Die Wenigsten wissen jedoch, dass diese Burg nicht nur als Baudenkmal anerkannt ist, sondern auch als Industriedenkmal. Denn in ihr wurde ein Generator zur Erzeugung von elektrischen Strom, ein Lift und eine mit Dampf betriebene Zentralheizung eingebaut. Man höre und staune… was es so alles gibt.

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Teile der Parkanlage sollen an die Gärten von Versailles erinnern. Um den Landschaftspark anzulegen, ist sogar die ursprüngliche Ortschaft Haarzuilens genutzt worden. Die Bewohner mussten weichen und in ein neues, etwa ein Kilometer entferntes  Dorf umsiedeln. Auch dieses Dorf wurde von den Architekten Cuypers entworfen – kleine, verträumte Häuser im ländlich-historischem Stil. Richtig niedlich, das muss man ebenso gesehen haben.

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Wir bieten an dem Wochenende unsere „Sau vom Spieß“ im Brötchen und auf dem Teller  an und ärgern uns fast schon darüber, dass wir bei den Temperaturen dazu warmes  Sauerkraut servieren, anstatt unseren frischen, kühlen Krautsalat.
Das Thermometer zeigt nämlich sage und schreibe 28 Grad an. Damit hatten wir nicht gerechnet.

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Gottlob ist der Park durchzogen mit großen und schattenspendenden Bäumen (6000 große Bäume sollen es sein), sodass Besucher und Kostümträger nicht in der prallen Sonne verweilen müssen. Unter so einem Kostüm bei den Temperaturen schwitzt man nämlich mächtig und es kann darunter für den Träger durchaus sehr unangenehm werden.

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Wir sprechen da aus eigener Erfahrung, denn auch in unserer Familie werden aufwändige Kostüme gebaut. Miriam (www.cosimage.de) ist mit eigenem Kostüm angereist und ich habe alle Hände voll zu tun, um ihr beim ankleiden und auskleiden zu helfen. Miriam ist nicht nur einmal darüber froh, dass ich ihr aus dem Kostüm helfe – so warm wird es darin… Die Kulisse Kasteel de Haar bietet uns an den zwei Tagen die besten Voraussetzungen für tolle Bilder mit Kostüm, hier könnt ihr eine Menge davon sehen.

Abends kühlt es gut ab und der Appetit der Gäste ist groß. Am Samstag endet die Veranstaltung mit einer riesigen Lasershow. Auf meiner kleinen Kamera bekomme ich die Eindrücke nur schwer festgehalten, sodass ich zum größten Teil einfach nur den tanzenden Laserfiguren am Himmel zuschaue.

 

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Ob verkleidet oder nicht; jeder genießt an den zwei Tagen, die unzähligen und aufwendig gestalteten Kostüme zu bestaunen. Während der Kostüm-Parade, die an beiden Tagen stattfindet, präsentieren Besucher ihre kunst- und fantasievollen Kreationen.

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Ganz ehrlich? Man muss Elf Fantasy Fair (ELFIA) einfach erleben. Weitere Informationen und Tickets findet ihr auf www.elfia.com
Adresse vom Kasteel de Haar:
Kasteellaan 1, 3455 RR Haarzuilens (NL)

 

Übrigens kann man auch einen schönen Wochenendurlaub daraus gestalten. Die Unterkünfte, rund um Haarzuliens sind vielfältig und ebenso aussergewöhnlich. Zum Beispiel kann ich diesbezüglich nur die Loosdrechtse Plassen in Breukelen empfehlen. Viele  niedliche Häuser liegen da direkt am Wasser. Aber schaut selbst mal, echt empfehlenswert!

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Ich habe lange überlegt, ob ich darüber berichten soll… ich tue es nun, denn es ist der Situation am Osterwochenende und den Bemühungen des Veranstalters sowie allen  Marktbeschickern und Gästen einfach geschuldet.

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Wir wussten teilweise nicht, ob wir in Wacken oder am Stausee Hohenfelden stehen, so schlammig sind die Bodenverhältnisse an diesem Wochenende. Die Situation ist unzumutbar für alle Besucher, die trotzdem gekommen sind. Die meisten Stände sind mit guten Schuhen erst gar nicht zu erreichen. Mit Gummistiefeln ist man klar im Vorteil. Zudem müssen alle extrem aufpassen, um nicht auf dem Schlamm auszurutschen. Einige zerlegt es trotzdem….

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Das Wetter… es ist von mäßig bescheiden bis zum heulen.  Bis auf den Ostermontag, da ist es dann endlich einmal trocken und sonnig. Der Boden jedoch bleibt aufgeweicht. Die Besucher haben deutlich den Tee auf… wir auch!

Einige Essenstände können gar nicht mehr trockenen Fußes erreicht werden, sodass die meisten sich auf dem asphaltierten Weg tummeln. Hier stehen, neben zwei Tavernen, wir mit Sau vom Spieß und Thüringer Bratwurst und Kartoffelfrank mit seinen Kartoffelecken und Kartoffelpuffern. So ist es nicht verwunderlich, dass die Besucherschlangen vor unseren Ständen lang sind.

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Wir versuchen im Nachhinein zu lächeln, als uns die nölenden Facebook-Kommentare der Besucher erreichen. Danach hätten wir tun können was wir wollen, die Laune der Besucher war bei diesen Zuständen offensichtlich mehr als gekippt. Den einen war wohl die Sau zu teuer, der andere bemängelte an der Thüringer Bratwurst, dass sie nur gebrüht sei… die Meisten bemängelten die Größe der Wikingerboote, das schlechte Wetter und den Matsch.

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Fakt ist, an unserem Stand hat zur Veranstaltung selbst kein Mensch ein Wort darüber verloren. Alle sind zufrieden und meckernde Gäste gab es bei uns überhaupt nicht.

Es handelte sich für alle Beteiligten um eine Erstlingsveranstaltung. Wir wissen daher vorweg nie, was uns erwarten wird. Aus diesem Grunde setzen wir selbst z.B. auf 2/3 ungebrühte und 1/3 gebrühte Bratwürste. Es sind also unsere letzten Bestände, als wir die gebrühten Thüringer und Rindswürste auf den Grill legen und gottlob halten wir damit am letzten Tag bis 17 Uhr durch.

Wir hätten an den Ostertagen für alle Facebook-Kritiker Kaviar herausgeben können… es wäre trotzdem keinem irgendwas recht gewesen. Dieses Wetter und die Bodenverhältnisse haben jeden seelisch heruntergezogen. Ostereier im Matsch suchen, das ist aber auch einfach nur blöd. Wir mussten das Beste daraus machen und das haben wir mit Fug und Recht getan. Unsere Zahlen bestätigen uns auch, dass wir bei besagten 8 gegrillten Sauen, trotz der widrigen Umstände, viele Gäste kulinarische mit Sau vom Spieß glücklich stimmen konnten.

Aber auch wir fahren mit gemischten Gefühlen nach Hause. Die örtlichen Verhältnisse  haben auch uns zugesetzt.

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Momentan verspüre ich persönlich wenig Lust, diese Veranstaltung nochmals anzufahren… Aber dabei handelt es sich nur um eine Momentaufnahmen, das kann sich sicherlich nochmals ändern. Wenn wir im nächsten Jahr wiederkommen sollten, dann werden wir die Bratwurst von Sau vom Spieß räumlich trennen, sodass die Bratwurstfanatiker direkt bestellen können ohne sich noch mit den Gästen für Sau vom Spieß in die Schlange anstellen zu müssen. Umgekehrt ebenso 😉

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Es tut uns leid, dass einigen von euch diese Veranstaltung so verärgert hat. Im Grunde genommen kann man niemanden die Schuld dafür geben. Auch der Veranstalter hat mit solchen Bodenverhältnissen ganz sicher nicht gerechnet. Und auf den Matsch noch Rindenmulch zu legen, das wäre, neben den zusätzlichen Kosten (Transport, Auf- und Abtragung), zu den Feiertagen kurzfristig gar nicht erst möglich gewesen.

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Noch eins zu der Größe der Wikingerboote. Einige stellten sich wohl vor, dass auf dem Stausee Wikingerschiffe anstatt Ruderboote ihre Kreise ziehen werden. Sorry… aber was soll mit so großen Schiffen so eine Veranstaltung denn dann kosten? Das war einigen Besuchern  doch so schon zu teuer? Diese großen Schiffe zu diesem Stausee zu transportieren und aufs Wasser zu lassen, würde zudem komplett den Rahmen sprengen. Was erwartet ihr denn von so einer kleinen Veranstaltung? Zudem ist das Wasserschutzgebiet, das wäre gar nicht zugelassen worden. Also irgendwie sollte man, trotz aller Widrigkeiten, die Kirche einfach mal im Dorf lassen.

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So, ist das auch geschwätzt.

Ereignisreiche Wochen liegen hinter uns und irgendwie hat uns der Schnee und die Kälte, seitdem wir in Sankt Andreasberg zum Winterfest waren, nicht mehr losgelassen.

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Der Weg nach Sankt Andreasberg

Am dem Tag, als der Pilsumer Leuchtturm geklaut wird… liegt die Küste ebenfalls unter einer Zuckerdecke Schnee.

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Es wird auf dem See gestanden und geschliddert, anstatt zu schwimmen 😉

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Wacken WinterNights findet auch im Schnee statt…

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Unsere Fellnase Georgia zieht bei uns ein… und es liegt Schnee. Frisch aus Andalusien angekommen, ist sie auf mäßigere Temperaturen eingestellt. Wir müssen sie in Bewegung halten, damit sie nicht friert 🙂

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Das Zwischenahner Meer ist fast zugefroren.

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Zur Veranstaltung Leipziger Umschlag ist es ebenfalls lausig kalt… aber das spielt es an diesem Wochenende keine Rolle, denn die Veranstaltung findet im Kohlrabizirkus statt. Nur wer was zünftiges zu essen haben möchte, muss die riesige Kuppelhalle für einige Minuten verlassen.Der Kohlrabizirkus ist ein Veranstaltungsort der ganz besonderen Art. Zwei markante, achteckige Kuppelhallen ziehen die Menschen optisch in den Bann.

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Zur Veranstaltung mittelalterlicher Jahrmarkt in Mannheim das gleiche Bild… Schnee und es ist kalt. Seltene Eindrücke, wie Bambuswald im Schnee, bekommen wir an diesem Wochenende geboten.

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Im Stand ist uns die Kälte allerdings schnuppe. Unser Feuer, über die sich munter die  Säue drehen, wärmt uns ausreichend.

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Nur abends, wenn die vier Feuer ausgehen, dann merken wir deutlich, wie kalt es eigentlich ist.

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Als wir in Bad Kreuznach, unserem Zwischenziel ankommen, sind wir über das Feuer im   Kamin im HinterConti dann doch ziemlich dankbar.

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Indes hat Iffi schon alle Gegenmaßnahmen unternommen und zwingt den Winter mit  frühlingshafter Deko in die Knie. Immer wieder schön ist es hier! Auch die Zimmer sind geschmackvoll eingerichtet – das HinterConti ist auf unseren Reisen schon lange zum zweiten Zuhause geworden.

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Der lodernde Kamin lässt uns ein wenig auftauen, bevor wir abends weiter zu unseren Freunden Elli und Jan Treutle fahren. Im Gütchen, in einem wunderschönen Barockgut gelegen, essen wir erst einmal lecker und versacken darin natürlich wieder bis drei Uhr Nachts… 😉 ob wir auch mal früher aus dem Gütchen gehen? Lasst mich genau nachdenken…. Nö!

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Und auch „Im Gütchen“ ist alles auf Frühling dekoriert. Jetzt wird es Zeit für wärmere Temperaturen, oder nicht?

Wieder zu Hause angekommen, präsentiert sich die Sonne schon einmal von ihrer schönen Seite.

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In zwei Wochen ist Ostern. Und wir werden in Thüringen, genauer gesagt am Stausee  Hohenfelden sein, wenn es heißt „Die Wikinger kommen„.

Zudem werden jetzt am Sonntag die Uhren auf Sommerzeit umgestellt… Der Winter lässt sich daher nicht mehr lange bitten – bald weicht er unserem Nachdruck auf Frühling.

Grün fing es an… als wir uns auf dem Weg in den Harz befinden, ist es überall grün und weit und breit ist kein Schnee zu sehen. Erst als wir tiefer in den Harz eindringen… mit anderen Worten, wir höher kommen, fällt die Temperatur um 6 Grad und alles ist etwas angezuckert – etwas Schnee ist zu erkennen.

Als wir in Sankt Andreasberg ankommen, werden wir schon von Urs  (der eine mobile Bäckerei auf der Veranstaltung betreibt – übrigens mit super leckeren Köstlichkeiten) empfangen und sogleich eingewiesen. Der Aufbau geht uns gut von der Hand, bevor es dunkel ist, sind wir fertig.

Am nächsten Tag zeigt sich die Landschaft von ihrer weißen Seite – über Nacht hat es geschneit. Wir bereiten alles vor und gegen Mittag stehen die ersten Gäste vor unserem Stand… Bis 21 Uhr haben wir geöffnet und der erste Tag liegt hinter uns. Inzwischen ist reichlich Schnee gefallen und die Landschaft sieht völlig verändert aus.

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Udo, der das Winterfest mit organisiert, warnt uns für das nächste Jahr schon vor. In diesem Jahr würde nicht viel Schnee fallen, aber das kann auch ganz anders sein. Dann würden stündlich 50 cm Schnee fallen… Uns wird klar, dass wir im nächsten Jahr zusätzlich mit unserem Allrad anfahren. Schließlich muss der Kühlanhänger sicher nach Hause gebracht werden.

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Als wir am Samstag an unseren Stand kommen, trauen wir unseren Augen nicht – es liegt inzwischen ganz schön viel Schnee (naja, für uns als Flachlandtiroler zumindest).

Die Rodelpiste ist gut besucht.

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Inzwischen sind auch die Motorräder mit Beiwagen (bestimmt 40 bis 50!!) eingetroffen – sie zelten!!  hinter dem Kurhaus. Man glaubt es kaum…

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Hammerhart die Jungs, die aus allen Herrgotts Ländern anfahren!

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„Tief“ verschneit geht es für uns ans Tagwerk „Sau vom Spieß“.

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Ein wenig Herumalbern darf nicht fehlen. Es schneit die ganze Zeit durch.

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Wir haben gut zu tun und schaffe es nicht, den Umzug, der von der Stadt bis zum Kurhaus zieht, zu sehen. Im nächsten Jahr nehme ich mir vor, das mal mit ein paar Fotos  festzuhalten.

Wir schließen den Samstag erfolgreich ab. Wir leihen uns von Rodlern kurzerhand einen Schlitten und sausen, zum gebührenden Abschluss des Tages, erst einmal die Piste herunter. DAS hat GAUDI gemacht!! 🙂

Sonntags lassen wir es ruhig angehen, gegen 16 Uhr ist das Winterfest Sankt Andreasberg zu Ende und wir räumen schon einmal zusammen. Am nächsten Tag bauen wir unseren Stand ab, bleiben kurz mit dem LKW stecken, aber schaffen es dann doch noch sicher auf die geräumte Strasse und fahren mit einem sehr guten Gefühl und schönen Eindrücken nach Hause.

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Es war richtig toll und wir kommen ganz sicher im nächsten Jahr wieder, wenn es wieder heißt „Winterfest Sankt Andreasberg 2019“. Aber dann werden wir noch ein paar Tage dranhängen. Denn wir wollen die wunderschöne Gegend erkunden, ein wenig wandern gehen und Langlaufski fahren.

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Hoffentlich habe ich bis dahin mehr Kondition. Die Wege in Sank Andreasberg sind steil und man muss ganz schön hochkraxeln.

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Da unten, den Berg runter, befand sich unsere Tango-Pension. Übrigens sehr zu empfehlen. Sehr sauber, ruhig und das Betreiber-Ehepaar war wirklich sehr zuvorkommend und freundlich. Das Frühstück war ebenfalls klasse und vielfältig.

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Auf Wiedersehen und herzlichen Dank für die tolle Gastfreundschaft in Sankt Andreasberg!

Ich schmecke quasi noch den Glühwein vom Weihnachtsmarkt, schon ist das neue Jahr angebrochen. Hinter uns liegt die Insel Rügen und Strandkorb-Silvester Göhren.

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Wieder konnten wir einen enormen Zuspruch verbuchen und ehrlich gestanden bin ich sehr froh darüber, nicht mit der geplanten Crew diese Veranstaltung gemacht zu haben. Denn diesen Spaß aber auch die harte Arbeit zu erledigen und alles unter einen Hut zu bekommen, das können wir nur mit unserem eingespielten Team.

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Unsere Stammcrew und wir hatten alle Hände voll zu tun und trotzdem hatten wir genügend Zeit, um es zur Jahreswende richtig krachen zu lassen.

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Sogar ein Piratennest am Strand gab es zum Strandkorb-Silvester und die Kanonen waren keine Attrappen. Laut und ständig wurden sie zur Freude der Besucher gezündet.

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Kurzfristig konnten wir mit unserem Personal zwei weitere Tage planen, um uns die Insel in Ruhe anzuschauen und das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Wunderschöne Eindrücke sind uns geblieben und…

Zwei treue Mitarbeiter, die jeden Cent, den sie verdienen, auch zu Recht wert sind.

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Vielen Dank Maurice & Jim – ihr macht einen sehr guten Job und wir sind froh, euch an unserer Seite zu haben. Auf euch können wir uns verlassen und das ist eine Menge wert.

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