Archiv für die Kategorie ‘Veranstaltungen – Hintergründe’

Bad Zwischenahn. Norden, oder nördlicher oder einfach nur das Ammerland und 36 km vom Meer entfernt, wie geil ist das denn?!

Für unsere Heimat mussten wir jedoch die letzten drei Jahre viele Kilometer wettmachen. Denn im Norden zu wohnen und südlichen oder östlichen Veranstaltungen gerecht zu werden, das war nicht ohne und mit vielen Kosten verbunden. Schließlich mussten wir viele hundert Kilometer fahren, meist auch schon einen Tag früher da sein, Hotelkosten berücksichtigen, Mehrkosten an Mitarbeitern einberechnen und, und, und…

Das war uns schon lange ein Dorn im Auge. Auf unserer Agenda stand das Jahr 2019, denn in diesem Jahr sollten Tendenzen der Veränderung für uns wahrnehmbar werden.

Das einzige was uns zögern ließ, war unsere langjährige Verpflichtung gegenüber Veranstalter… Um so mehr freute es uns, dass wir im Einverständnis mit einem Veranstalter, der uns sehr am Herzen liegt, nun eine einvernehmliche Trennung in 2019 vollzogen haben. Unser Dank geht an Sündenfrei!

Übrig bleiben unsere Gäste, die nur für uns zu den jeweiligen Veranstaltungen gekommen sind. 😢 Davon trennen wir uns schweren Herzens. Aber wir sagen „Auf Wiedersehen“, denn wir sind uns sicher, es wird sich für euch die Gelegenheit bieten, unsere „Sau vom Spieß“ in Zukunft irgendwo wieder genießen zu können. Glaubt an uns! Denn wir glauben auch an euch! 😘

Veranstaltungen, die wir nicht mehr anreisen werden:

  • Leipziger Umschlag, Leipzig
  • Siegfriedspektakel, Xanten
  • Gaudium, Gelsenkirchen
  • Mittelalterfest, Herne
  • Heidelberger Herbst, Heidelberg
  • Mittelalter- und Fantasytage, Loreley
  • Mittelalter auf dem Zwiebelmarkt, Weimar

Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen manche Menschen Mauern und andere Windmühlen 😉

Daher haben wir folgende nördliche Veranstaltungen für euch:

  • Frühjahrsmarkt Nienburg
  • ANNO 1230, Stemwede
  • Vegesacker, Bremen
  • Hafengeburtstag, Hamburg
  • 100 Jahre Rügenwalder Mühle, Bad Zwischenahn
  • W:O:A, Wacken
  • City Fest, Cloppenburg
  • Werner, DAS RENNEN

für 2020

  • Aethercircus Steampunk, Buxtehude

Hammer, oder?! Endlich me(e)hr im Norden!

Denn hier fühlen wir uns so extrem wohl, hier ist unsere Heimat! Daher mussten wir einige südliche und östliche Termin einfach verabschieden. Es war toll, gar keine Frage! Aber nun wollen wir mehr in und um unsere Heimat vertreten sein. Die genauen Termine dazu findet ihr auf auf unserer Website unter Tourdaten: www.sau-saugut.de

In Gänze „Wacken Winter Nights“ 2019 liegt inzwischen hinter uns.

Auch dieses Mal denken die Veranstalter an alles. Das Veranstaltungszelt „Ice Palace“ ist aufgerückt und steht nun viel näher an der eigentlichen Veranstaltung. Das wirkt sich nicht nur auf erheblich kürzere Wege für Besucher aus. Auch wir profitieren davon, denn die Besucher werden dadurch viel mehr angeregt, zwischen „Ice Palace“ und den ausgefallenen Verkaufsständen und Versorgern zu pendeln.

Das Wetter meint es gut mit uns. Es ist nicht ungemütlich kalt, wir haben moderate Temperaturen und die Sonne scheint, was das Zeug hält.

Das macht auch das gemütlich Flanieren über das Veranstaltungsgelände so richtig Spaß.

Früh morgens an der Sauenfeuerey – man verspürt halt schon am frühen Morgen Appetit auf „Sau vom Spieß“.

Es ist viele los in Wacken zur „Wacken Winter Nights“.

Na, kennt ihr den? Eingefleischte Festivalfans kennen ihn sicherlich – er wacht nicht nur über das legendäre Festival Wacken im Sommer, sondern nun auch über „Wacken Winter Nights“. 😉

Rundherum ist das Festival „Wacken Winter Nights“ inzwischen zum passenden Auftakt für die alljährliche Festival-Saison geworden.

Herzlichen Dank an an die Veranstalter und an alle Besucher und Gäste. Wir sehen uns ja bald wieder, spätestens auf W:O:A 2019!

Bevor wir es uns auf dem Sofa gemütlich machen können, ist die Saison für uns schon wieder gestartet. Arbeiten wie Buchhaltung, Veranstalter anschreiben, Lager auf Vordermann bringen, LKW in die Werkstatt fahren, Verkaufsstände kontrollieren und diverse Büroarbeiten, sind bereits erledigt. Doch auf unserer Agenda steht noch so viel… wir müssen trotzdem unterbrechen, denn es geht es für uns in den Schnee!

Das Winterfest Sankt Andreasberg, im traumhaft verschneiten Harz, wartet nämlich schon auf uns.

Die Fahrt nach Sankt Andreasberg verläuft, mit Schneeketten auf den LKW-Reifen, verhältnismäßig gut. Wir kommen überall hoch und auch das Rangieren mit Kühlanhänger verläuft ohne Zwischenfälle.

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In diesem Jahr ist das Wetter optimal, es liegt massig viel Schnee.

Die Gegend, rund um den Harz, ist wirklich zu empfehlen. Der Harz ist durch seine Lage perfekt, denn gerade für die nördlichen Bundesländer verläuft eine Reise in die Skigebiete des Harzes einfach und schnell.

Das merke ich am eigenen Leib, denn für mich geht es zum Skifahren mit der microtech GmbH nach Österreich. Von Niedersachsen ist das eine verdammt lange Strecke, das kann ich euch sagen. Spontan für ein Wochenende Skifahren, das funktioniert mit dem Harz wesentlich einfacher.

Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Pisten am Harz verdammt gut besucht sind.  Sie müssen sogar wegen Überfüllung stundenweise geschlossen werden.

Auch am Kurhaus an der Rodelpiste, wo wir mit unserem Stand stehen,  ist viel los.

Die Motorrad-Gespannfahrer, seit vielen Jahren übrigens schon vertreten und somit eine echte Attraktion, haben es sich in ihren Zelten hinter dem Kurhaus gemütlich gemacht.

Keine Ahnung was mit den Jungs falsch läuft. Bei so einem Wetter würde mich bestimmt keiner dazu bewegen, im Zelt zu übernachten, geschweige denn, im Schnee Gespann zu fahren. Ihr seid doch einfach nur irre. 😂

Das Wochenende verläuft nach Plan. Neben Ski- und Rodelspaß bietet das Winterfest Sankt Andreasberg mittelalterliches Treiben, Hexenlich-Erlebniswanderung, Gespannfahrertreffen, taditionelle Winterfestausstellung, Tanz- und Theatergruppen, Laser-Biathlon, Winterfestumzug und vieles mehr.

Und natürlich wird mit allerlei Köstlichkeiten auch für das leibliche Wohl gesorgt.

Bei uns drehen sich zum Beispiel die Schweinchen über dem Buchenholzfeuer.

Und es gibt lecker Bratwurst für den Kleinen und Großen.

Sogar der NDR berichtet in diesem Jahr über das Winterfest Andreasberg.

Fazit, es liegt ein wunderbares Wochenende hinter uns. Mal schauen, wie es im nächsten Jahr sein wird – hoffentlich auch wieder mit viel Schnee. Herzlichen Dank an alle Besucher!

Das ging ja alles rasant vorwärts. Bevor wir uns versehen, sind wir schon in 2019. Mein Blick geht zum letzten Artikel. Ich sehe, eigentlich hatte ich schon das Meiste erzählt. Inzwischen liegt der Weihnachtsmarkt in Konstanz sowie auch das Strandkorb -Silvester auf Rügen hinter uns.

Der Weihnachtsmarkt war, wie immer, fabelhaft und es hat uns viel Spaß bereitet, all die Köstlichkeiten zu kochen und unseren Gästen zu servieren. IMG_2855.JPG

Es waren allerdings für uns alle auch harte drei Wochen, es gab viel zu tun.

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Wir danken auf diesem Wege unseren Gästen für die schöne Zeit in Konstanz.

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Im nächsten Jahr… ähm, ne in diesem Jahr, wir sind ja bereits in 2019, geht es wieder rund um Sau vom Spieß mit uns als sau-saugut weiter.

Und da wir es gerade davon haben… mit Volldampf sind wir auf der Insel Rügen beim Strandkorbsilvester in Göhren ins neue Jahr gerutscht. IMG_3098.JPG

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Daher nun auch auf unserem Blog nochmals das Wesentliche…

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Auf das es ein fulminantes 2019  für alle wird.

Wir verschwinden jetzt erst mal in die verdiente Winterpause.

Ich trage gerade meine Termine in den Kalender ein und mir wird bewusst, dass das Jahr sich gen Ende neigt. Ich habe auch eine gefühlte Ewigkeiten nichts mehr in unserem Blog geschrieben. Nach „Werner das Rennen“ sind neben etlichen Strandspaziergängen

IMG_1488.jpghier z.B. in Sankt Peter Ording

Veranstaltungen wie

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„Elfia“,

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der „Heidelberger Herbst“ und

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der „Zwiebelmarkt Weimar“ in einem Wahnsinnstempo an uns vorbei gerauscht.

Als kleine Auszeit gönnen wir uns schnell noch einen Ausflug auf die bezaubernde Insel Borkum.

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Wir stehen ja auf ellenlange Sandstrände und gerade auf Borkum kann man das so richtig zelebrieren und stundenlang am Strand entlanglaufen.

Zudem absolvieren wir auch wieder „Im Gütchen“ ein Kochcoaching unter der Leitung von Jan und Elli.

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Vivian, unsere „Sterneköchin“ ist dieses Mal mit dabei. Arnt und Vivian bei den Vorbereitungen fürs Gänseessen.

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Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, gell? In diesem Fall sind es aber Quitten, die da von Vater und Tochter vorbereitet werden.  😉

Jan ist indes ziemlich zuversichtlich, das Vivian alles richtig macht 🙂

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GäseessenJANLecker waren all die Köstlichkeiten, die wir gemeinsam zubereitet haben.

Inzwischen befinden wir uns mitten in den Vorbereitungen zum anstehenden  Weihnachtsmarkt und sind quasi schon auf dem Sprung. Am Freitag schon geht es los nach Konstanz zum „Weihnachtsmarkt am See“.

Wir freuen uns auf die schöne Stadt Konstanz. Und dieser einmalige Blick über den Bodensee mit beeindruckendem Alpenpanorama… superschön, sag ich euch!PostWeihKonstanz.jpg

Wir freuen uns insbesondere auf unsere Gäste und Freunde, die wir fast alle seit einem Jahr nicht mehr gesehen haben.

Ich sag doch, die Zeit vergeht wie im Flug.

 

Flugplatz Hartenholm, Schleswig Holstein. Eine Legende erwacht zum neuen Höhenflug und beweist gleichzeitig, dass eine Veranstaltung wie „Werner Das Rennen“ besonnen und manierlich verlaufen kann.

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Bildrechte: Angela Roesenberger

Wir sind keine Rocker -wir sehen allenfalls so aus- die über Tische und Bänke gehen, lieber Herr Wrage! Herr Wrage’s Grundstück befindet sich nämlich mitten auf dem Veranstaltungsgelände. Die Veranstalter sind bemüht um Hans Wrage und seinem Hof. Rings herum wird das Gelände aufwändig eingezäunt und nach seinen Worten, muss das gut geklappt haben. Und vier Tage kann man gut und gerne überstehen, davon geht die Welt nicht unter.

Die ist allerdings 1988 durchaus ein klein wenig untergegangen, als 200.000 Besucher zum ersten „Werner Das Rennen“ nach Hartenholm gepilgert sind. Was die Anwohner jedoch heutzutage nicht auf dem Schirm haben, als sie gegen das diesjährige „Werner Das Rennen“ klagen: Wir von damals sind alle älter und gesitteter geworden! Nicht umsonst heißt es nun „Deutschlands größte U50 Party“. So zeigen sich die Besucher an diesem Wochenende von ihrer Schokoladenseite und stellen unter Beweis, dass die Invasion von einst der Vergangenheit angehört.

Die Mucke ist ansprechend. BAB, Otto, Torfrock und Fury in the Slaughterhouse sowie Roger Chapman sind ebenso in die Jahre gekommen, doch genau deswegen passen sie wie Arsch auf Eimer zur großen Party zwischen Geschwindigkeitsrausch und Freiheitsgefühl. Es ist nicht all zu schwer, den Bewohnern von Hartenholm zu beweisen, dass man nach 30 Jahren zahm geworden ist.

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Hauptbühne Kessel Drom. Bildquelle: Angela Roesenberger, sau-saugut GbR

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Und auch Brösel im wirklichen Leben Rötger Feldmann, Comiczeichner „Werner“ und nunmehr 68 Jahre alt, und Holgi Henze mit seinem in die Jahre geratenen 911 Porsche, brauchen an diesem Wochenende ihre Zeit, um in die Gänge zu kommen. Säßen sie auf einer Bank vor dem Altenheim… es würde nicht auffallen. Es klingt hart, aber leider ist das pure Realität. Um so beeindruckender ist es, dass die beiden es noch einmal wagen wollen. Porsche 911 gegen Horex (Red-Porsche-Killer).

Dafür reisen ca. 45.000 Besucher aus Deutschland und dem benachbarten Ausland an, um es auf einem 200 Hektar großen Festivalgelände auf dem Flugplatz Hartenholm vor vier Bühnen und ebenso vielen Rennstrecken krachen zu lassen.

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Von Motocross, Stock-Car-Rennen, Drag Race über Stunt Shows wird alles geboten, was das Herz von einst und heute begehrt.

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Rennstrecke, 1/8 Meile „Werner Das Rennen“. Bildquelle: Angela Roesenberger, sau-saugut GbR

Abends wird nicht mehr, wie vor 30 Jahren, im Graben geschlafen, sondern nun gastiert man gediegen in klimatisierten Caravans und Wohnmobilen aller Art. Mit einem  Kofferraum der gepflegten Familienkutschen oder SUV’s voller Bier, das Eigenheim bezahlt, verheiratet, 2 Kinder und ausgesorgt, lässt es sich unbeschwert feiern.

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Anreise mittels Nobelkarossen. Bildquelle: Angela Roesenberger, sau-saugut GbR

Wie sehr der Comic „Werner“ die Jungendlichen von einst geprägt hat, merkt man heute deutlich an der Umgangssprache. Man spricht von „wir lassen es kesseln“, „hau rein Alder“, „wo ist mein Bölkstoff“, „ich reise mit Schüssel an“, „Paadie Loide“, „warmlöten anna Rennstrecke“ usw.  und es klingt wie Norddeutsch und Comic zusammen.

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Wir haben in den vier Tagen keinerlei Probleme, unsere „Sauen… ne Borsti’s vom Spieß“ zu vergrillen.

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Anderthalb Tonnen Fleisch fliegen bei uns quasi über den Ladentisch. 6 Raummeter Buchenholz benötigen wir, um unsere Sauen schön zart, saftig und kross werden zu lassen.

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Hingegen haben Gastronomen, die sich auf heutige Mainstreamprodukte spezialisieren, ihre Absatzprobleme. „Wat de Bur nich kennt, dat frett he nich“. Auch auf diesem Sektor sind sich die Ü50er einig: „Fleisch woll’n wir und kein‘ Firlefanz wie vegetarische Kost, Low Carp und wat noch so allet“.

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Das Wetter bleibt an den drei Tagen stabil, am Donnerstag ist es staubtrocken, nachts dann der ersehnte Regen, um den Staub zu besiegen und an den folgenden drei Tagen weitgehend trocken und nicht zu warm. Perfektes Wetter für alle.

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Früh morgens, nach dem Regen. Bildquelle: Angela Roesenberger, sau-saugut

Der Veranstalter ICS investiert für „Werner Das Rennen“, laut Medien, vermutlich einen zweistelligen Millionenbetrag. Und sie wissen genau, dass sie mit der Neuauflage erst einmal nichts verdienen werden. Laut Holger Hübner (Wacken-Gründer) wollen sie in diesem Jahr erst einmal ausprobieren, was so geht. Sie werden kein Profit machen, sondern sie haben einfach Bock darauf – schön, dass es noch solche Visionäre gibt, sonst wäre alles ziemlich langweilig. Dafür karren sie 1500 LKW-Ladungen Material an und verlegen massig Glasfaserkabel, um die Jungs und Mädels mit Internet zu versorgen.

Ob „Werner Das Rennen“ nun regelmäßig stattfinden wird, hängt wohl nicht nur vom Veranstalter ICS ab, da werden wohl auch die Hartenholmer ein Wörtchen mitreden dürfen. Wir haben alles gegeben, um Hartenholm stehen zu lassen. Nun kommt es darauf an, ob ausreichend Vertrauen entstanden ist. Vertrauen darauf, dass auch die nächsten Jahre friedlich und ohne Vandalismus verlaufen werden.

Auch Brösel und Holgi haben übrigens alles gegeben. Brösel hat mit seinem „Red Porsche Killer“ den ersehnten Sieg gegen Holgi und seinem Porsche 911 T eingefahren.

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Herzlichen Glückwunsch an euch beiden!

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Loide, das war ne fedde Nummer! Wir danken euch! Fump!!! Ein Bier auf die Sieger!

 

Hildesheim, M’era Luna. Sicher, wir sind am Wochenende auf dem Festival, um Geld zu verdienen. M’era ist aber andererseits auch für uns eine Leidenschaft geworden. Die Besucher mit ihren aufwändigen Kostümen, die gute Musik und die entspannte Atmosphäre lockt uns seit Jahren immer wieder zum M’era Luna.

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Dieses Mal fällt mir der Himmel über dem Festival besonders auf. Als wir auf dem Gelände ankommen, um aufzubauen, zieht eine Gewitterfront auf – die Wolkenwand sieht bedrohlich aus. Wir dürfen auch nicht loslegen, sollen erst einmal abwarten, was von oben herunterkommt.

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Daher beschließe ich, das Schauspiel mal fotografisch festzuhalten.

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Für uns macht es keinen Sinn nach einer Stunde warten, loszulegen. Wir sind eh viel zu spät dran, weil wir stundenlang im Stau gestanden haben. Daher beschließen wir für heute Feierabend zu machen.

Der nächste Tag verläuft nach Plan, schnell steht unser Stand und die Vorbereitungen dazu sind gegen Mittag abgeschlossen.

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Der Wind hat alle Gewitterwolken in der Nacht vertrieben und uns weht nun eine steife Brise um die Ohren, sodass wir unser Banner aus Sicherheitsgründen nicht so hoch aufspannen können. Dafür ist es angenehm kühl geworden. Die 30 Grad und mehr sind vertrieben.

Unser Standplatz ist klasse, wir stehen mittendrin, unmittelbar hinter der Bühne.

Am Abend sind wir verkaufsfertig. Ein paar neue Gewitterwolken, die uns gottlob nicht treffen, ziehen an uns vorbei.

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Sie sorgen allerdings für eine tolle Abendstimmung.

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Der erste Tag, der Freitag, ist in der Regel immer entspannend, denn das Infield ist zwar teilweise geöffnet, aber die Bühne bleibt unbespielt. Nur der Diskobereich ist geöffnet. So kann man als Besucher gemütlich das Gelände inspizieren, ohne dass es übermäßig voll ist.

Die nächsten zwei Tage sind gut besucht und wir haben alle Hände voll zu tun.

Gäste

Wir bekommen überraschend Besucher. Unser Lieblingskoch Willi steht plötzlich vor unserem Stand. Unsere Freude ist groß, schließlich haben wir uns seit einem Jahr nicht mehr gesehen.

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Auch Holger mit Frau besuchen uns… zum Selfie schaffen wir es allerdings nicht. Aber Holger dreht einen kleinen Clip von uns und veröffentlicht es kurzerhand auf Instagram, Dankeschön!

Der Tag verläuft für uns gut und als krönenden Abschluss schenkt uns die Natur einen grandiosen Sonnenuntergang über dem Festival.

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Auch der Sonntag verläuft für uns erwartungsgemäß gut. Es ist allerdings wieder ziemlich warm geworden.

Die Stimmung vor der Bühne ist hervorragend, am Himmel ebenfalls. Da haben sich doch glatt Ballonfahrer das Ticket für das Festival erspart… Muss toll sein, so etwas von oben aus zu betrachten.

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Auch aus unserem Stand heraus ist der Sonnenuntergang grandios. Ich laufe nach vorne, um noch ein paar abschließende Bilder einzufangen.

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Herzlichen Dank, M’era Luna – vielen, lieben Dank an alle Besucher und Gäste – es war wieder richtig schön mit euch!

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