Archiv für die Kategorie ‘Veranstaltungen – Hintergründe’

Mendig und Rock am Ring – ob diese Konstellation verantwortlich dafür ist, die Gewitter und Blitze magisch anzuziehen?  Wie im letzten Jahr werden mehr als 90.000 Festivalbesucher durch ein Unwetter heimgesucht. Starkregen und Blitzeinschläge fordern viele Verletzte. Der Matsch ist unsäglich. Mag sein, dass es in Wacken wohl immer so ist, aber die Besucher auf Rock am Ring kennen dies nicht so massiv und können darauf gut und gerne verzichten. Von daher haben einige den Tee / Kaffee bereits Freitagabend auf und reisen nach dem Unwetter ab.

Am Samstag dann das lange Warten auf Nichts – wir sind nicht informiert und wir hoffen, trotz der Schlammmassen, darauf, das pünktlich geöffnet wird. Daher legen wir vier Sauen aufs Feuer… nach und nach sickern Spekulationen zu uns durch: es wird verspätet geöffnet, es verzögert sich noch um ein paar Stunden und zu guter Letzt heißt es, um 21 Uhr, pünktlich zu Red Hot Chili Peppers, ist Einlass.

Wir glauben es nicht, aber nachmittags dann offiziell die erste Rundmeldung, dass es tatsächlich so ist. Die erste Sau zerfällt schon gar vom Spieß. Die nächste folgt…

Vor dem Auftritt von Red Hot Chili Peppers lauschen wir der Aussage vom Veranstalter Marec Lieberberg, dass von der Behörde noch keine Genehmigung für Sonntag vorliegt. Wir ahnen, das Ganze wird blöde ausgehen…

Das Wetter bleibt stabil, Red Hot Chili Peppers gibt sich die Ehre und alle hoffen auf eine Genehmigung. Doch um 3 Uhr nachts dann die offizielle Mitteilung, dass RaR2016 nicht mehr weitergeführt wird, da am Sonntag neue Unwetter zu erwarten sind.

Alle Besucher werden darum gebeten, am Sonntag bis 12 Uhr vom Platz zu sein. Viele pennen schon, bekommen diese Meldung erst Sonntagmorgen durch die Lautsprecher mit, oder verpassen den Aufbruch, weil sie ihren Rausch ausschlafen…

Sonntagmorgen: Über dem Veranstaltungsgelände strahlender Sonnenschein, der Boden eine einzige Schlammschlacht. Ohne Traktoren ist ein herunterkommen vom Gelände gar nicht möglich. Herzlichen Dank an die vielen Bauern, die uns mit schwerem Gefährt beim Abbau und der Rausfahrt geholfen haben!

In der Ferne zieht es sich nach und nach bedrohlich zu. Wir beeilen uns mit dem Abbau. 16 Uhr dann Aufbruch nach Hause. Unterwegs auf der Autobahn durchfahren wir mehrere Unwettergebiete. Gottlob liegt Schlamm und Verwüstung hinter uns. Die sau-saugut ist nun einfach nur noch froh, nach Hause zu kommen. Um zwei Uhr in der Nacht haben wir es geschafft – wir sind zu Hause.

Unsere Gedanken sind bei euch – unsere Genesungswünsche gehen an alle verletzten Besucher. Erholt euch und werdet baldigst gesund.

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Ich habe bewusst nicht unter dem Motto Siegfriedspektakel gepostet, denn wir sind zwar einmal im Jahr im Rahmen vom Siegfriedspektakel in Xanten, aber Xanten hat noch viel mehr zu bieten und davon möchte ich heute auch berichten.

Das Wetter in diesem Jahr ist echt traumhaft gut. Laues Lüftchen und strahlender Sonnenschein. Am Donnerstag ist es auf dem Siegfriedspektakel voll – jeder, der Beine hat, besucht uns zu diesem Anlass. Als sau-saugut haben wir genug zu tun, um alle Besucher mit Sau vom Spieß zu versorgen.

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An Attraktionen und Eindrücken hat es in diesem Jahr auf dem Siegfriedspektakel Xanten auch nicht gefehlt, das muss ich zugeben. Aber seht selbst…

Kuh

Der Kuh war es nicht zu verübeln, dass sie schleunigst an unserem Stand vorbei wollte…. irgendwie war ihr das alles wohl nicht ganz so geheuer…

Marktplatz

Dieser blaue Himmel und dann unter dieser einmaligen Kulisse… ich könnte mich ewig darin verlieren. Da sind die Momente, die ich so sehr schätze, wenn es heißt, Xanten steht vor der Tür.

Hofmusik

Historische Musik umrahmte die mittelalterliche Atmosphäre.

Hingucker

Beim Schlendern treffe ich dann auf Markus Völlmer. Er ist Holzdesigner und Holzbildhauer und stammt aus Friedrichroda/Thüringen (http://www.aetasmedia.de). Sein Stand zieht mich magisch an. Gerade die Holzmasken, die er mitgebracht hat… die sind echt nur beeindruckend.

Maske

Diese Masken werden eigens für Perchten und Krampusläufe erstellt – jede Maske wird nur ein einziges Mal hergestellt und damit sind alle Masken unverwechselbare Unikate.

Masken

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Über alles wacht „SIE“ – ich nenne sie mal „Sen“, da ich gerade ein türkisches Lied von Koray Avci rauf und runter höre, dass SEN heißt, übersetzt heißt das halt „Sie“ 😉

Bottich

Beim Bottichmacher vorbei, so nenne ich ihn jetzt einfach – er hat übrigens neben Bottichen auch superschöne Stühle, die er in den Wintermonaten in der eigenen Werkstatt anfertigt und dann mit nach Xanten bringt.

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In der Frühe füllt sich schon der mittelalterliche Marktplatz…

Kleider

In Hülle und Fülle schöne Stände – bei diesen Marktleuten mache Kleider gerade „Leute„.

Diese wohltuende Ruhe und dieser Frieden, das spiegelt sich überall auf dem Markt wieder…

Schach

Mein Blick schweift auf Besucher ab, die sich dem Schachspiel hingeben. Im Eifer des Gefechts hab ich nicht gefragt, ob ich das fotografieren darf… daher sind die Gesichter unkenntlich gemacht.

Met

Die wunderschöne Metschänke, die neben uns steht, ist in diesem Jahr nun wirklich einmal ein Bild und eine Erwähnung wert.

Lampe

Apropos Lampe… mir geht gerade ein Licht auf. Ich schweife ja vom eigentlichen Thema ab, ich wollte doch auch noch von Xanten selbst erzählen. Die Zeit in Xanten versüßt man sich nämlich auch mit einem Besuch in der wunderschönen Stadt, wo man unter anderem auch historische Gemäuer betrachten kann. Seht die Bilder, die ich dazu gemacht habe.

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Der Archäologische Park stellt ein weiteres Ausflugsziel dar. Beide (Stadt wie Park) sind unweit vom Siegfriedspektakel entfernt. Zum Eingang des Parks sowie in die Stadt sind es 3 Gehminuten. Die Eindrücke des Archäologischen Parks und des römischen Museums habe ich in einer Bilderfolge für euch zusammengestellt.

Das ist ein Blick in die römische Arena die ein Teil des Archäologischen Parks darstellt und vom Siegfriedspektakel nur einen Steinwurf entfernt liegt.

Arena

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Und nun lasse ich euch mit meinen Bildern und euren Eindrücken allein. Bis bald… eure Angi – Teil des Sauenclans 😉

 

Bad Kreuznach, Im Gütchen: Wir haben das Gütchen http://www.im-guetchen.com einst nur durch unsere intensive Suche nach einem guten Restaurant hier im Umkreis gefunden. Und es ist durchaus noch als Geheimtipp zu bezeichnen, denn viele werden es immer noch nicht kennen. Und wir finden, das ist auch gut so, denn damit klappt es wenigstens, dass wir ganz spontan noch einen Tisch für zwei bekommen ;-).

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Jan und sein Team kochen definitiv auf Sternniveau, daher ist das Gütchen für Feinschmecker wärmstens zu empfehlen. Ich gebe zu, wir sind sehr wählerisch, wenn es um den Genuss geht. „Essen gehen“ bedeutet für uns, wir wollen genießen und uns wohlfühlen. Wir zelebrieren das „Essen gehen“ auf besondere Art und Weise. So ist es nicht verwunderlich, dass wir uns auf das Gütchen eingeschossen haben.

Lange Rede kurzer Sinn, wir sind nicht nur neugierig, was hinter den Kulissen vom Gütchen läuft, sondern wir wollen immer wieder Feinheiten und Fertigkeiten für uns dazu lernen. Das handhaben wir so schon seit Jahren… von vielen angesagten Köchen konnten wir daher wesentliche Handfertigkeiten rund ums Kochen in Erfahrung bringen. Da kommt uns der Kochkurs im Gütchen ganz recht.

Dieses Mal steht auf unserer Agenda die Jus und die daraus hergestellte Bratensauce. Wie stelle ich eine Bratensoße her, was muss ich beachten, welche Zutaten benötige ich und wie binde ich sie, ohne, dass sie nach Mehl schmeckt und das am besten in großer Menge. Wir bieten z.B. auf dem Weihnachtsmarkt in Konstanz unsere Sau mit Kartoffelknödel und Sauce an, daher sind wir für Bereicherungen jeglicher Kochkunst natürlich empfänglich und es macht uns extrem neugierig, wie das Gütchen das Ganze umsetzt. Gesagt getan – auf ins Kochcoaching: Thema dieses Kochkurses ist Wild – ein sehr spannendes Thema, finden wir. Gerade bei Wild kann man ja bekanntlich so einiges falsch machen und dann wird es nur teuer und enttäuschend, denn das Fleisch ist ja nicht gerade preisgünstig.

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Jan, seine Frau sowie das Team geben alles, um uns die Raffinessen rund um Wild zu vermitteln. Um 13:30 fängt unser Kurs mit Sekt an. Ab diesem Zeitpunkt ist für uns dann auch klar, dass wir ein Taxi nach Hause nehmen werden…

So entspannt haben wir schon lange nicht mehr Seite an Seite mit so einem erfahrenen Koch wie Jan gekocht. Jan ruht in sich selbst und das steckt auf angenehme Art und Weise an. Mal schauen wir Jan über die Schulter, mal er uns oder wir unterstützen uns gegenseitig. Wir lauschen auch der Darbietung von Christian Beisiegel. Beisiegel ist im Gütchen der Haus- und Hoflieferant für ausgesuchtes und erlesenes Qualitätsfleisch: http://www.beisiegel-fleisch.de Er besucht uns zwischen drin, um unseren Wissenshunger in Sachen Fleisch zu stillen. Er zeigt uns, wie das Parieren vom Hirschfilet funktioniert und weiht uns in die Geheimnisse des guten Fleisches ein.

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Jan Treutle zeigt uns indes, was alles zu beachten ist, um zartes und saftiges Fleisch… und um den Nachtisch, die Sabayone… und…. ach ne, wir verraten zu viel… erlebt es selbst.

Unser Menü:

Rehcarpaccio mit Wildrahmsuppe und sautierten Steinpilzen

Wildschweinragout „exotisch“ auf eingelegtem Muskatkürbis

Damhirschfilet im Speckmantel mit Pilzrisotto

Rotweinfeige mit Sekt-Sabayone

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Fazit: Unser Tag ist einfach nur genial – der Abend mit diesem gelungenen Menü einfach absolute Weltklasse und die Erfahrungen die wir sammeln konnten sind wirklich beeindruckend! Für uns persönlich wird das nicht der letzte Kochkurs unter der Regie von Jan Treutle gewesen sein.

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Weit nach Mitternacht verlassen wir das Gütchen ausgeglichen, zufrieden und ausgepowert… denn immerhin sind es mittlerweile über 10 Stunden, die wir gemeinsam im Gütchen gefachsimpelt und gekocht haben.

Mit einem Lächeln und dem guten Gefühl, viel Interessantes gelernt und gar köstlich gegessen zu haben, beenden wir den Abend. Vielen Dank an euch alle, für den tollen Tag und dem sinnlichen Abend bei euch!!

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Übrigens, wir haben von unserem Menü schon einiges zu Hause nachgekocht und es war köstlich.

Bad Kreuznach, am vergangenen Freitag, den 02. Oktober 2015:

Unter der Devise „wir unterstützen Reinhold und sein kreatives Team und lassen mal so richtig die Schwarte für ihn krachen“, machten wir uns auf den Weg. Immerhin würde es die sau-saugut in der Form nicht geben, wenn nicht Reinhold die kreativen Ideen hätte und Metaller durch und durch wäre 😉

Aber zurück zum Thema. 20 Jahre sind es nun und die sind zu feiern – Metallbautechnik Lorenz feierte, aber wie… Schon in den frühen Morgenstunden ging es den Sauen an den Kragen – auf unserem Grill, fein drapiert auf den Spießen, drehten zwei Sauen munter ihre Runden. Die ersten Gäste trafen um 10 Uhr ein – die Sauen fertig – knusprig und zart das Fleisch – luden gleich zum brunchen ein… dazu gab’s auch gleich ein frisch gezapftes Bier und reichlich gute Laune.

Sau vom Spieß - was sonst ;-)

Sau vom Spieß – was sonst 😉

Gegen Mittag besuchten Metallbau Lorenz zahlreich Mitarbeiter der umliegenden Firmen, um die saftige und knusprige Sau von sau-saugut sau-saugut.de und die frisch zubereiteten Kartoffelchips von Stefan Balzer http://www.metzgerei-balzer.de   zu genießen.

Am Abend folgte die dicke Party mit geladenen Gästen. Reinhold präsentierte seinen Gästen eine Überraschung nach der anderen. Das Festzelt kam so richtig festlich daher – die Beleuchtung dazu, die Musik, die Gäste – alles passte.

Festzelt von Reinhold - man, das habt ihr ja toll hergerichtet!

Festzelt von Reinhold – man, das habt ihr ja toll hergerichtet!

Und mit dabei Photobooth – ihr kennt das nicht? Das müsst ihr aber unbedingt kennen lernen. Kennt ihr noch die Boxen im Bahnhof von früher, wo man sich reinsetzen konnte, um dann Grimassen schneidend seine Passbilder machen zu lassen? Heute ist das ähnlich, aber doch ganz anders. Mit Photobooth http://photobooth-badkreuznach.de macht ihr im Handumdrehen perfekte Bilder in Studioqualität und habt noch Freiraum, um einen Handstand davor zu machen oder ein Rad zu schlagen oder was auch immer…. Für Festivitäten ist das der absolute Burner am Abend. So auch bei Reinhold – wir standen an dem Abend alle irgendwann davor und hatten einen riesen Spaß dabei.

Photo Booth

Photo Booth

Und die Feuershow von Infinity Fire – ja der absolute Wahnsinn ist das. Wir haben schon etliche Feuershows erlebt, aber diese Feuershow, die war einfach nur magisch – das Highlight am Abend – ich versuche es gerade zu beschreiben – aber es will mir nicht gelingen. Die Besonderheiten muss man erleben. Das ist faszinierend, wenn man beobachtet, wie mit Poi, Stab und Co. gewirbelt und experimentiert wird und wie mitten im Wirbel des Pois plötzlich der Schriftzug „Metallbau Lorenz“ zu erkennen ist. Beeindruckend und mal was gaaanz anderes. Das muss man gesehen haben! Schaut euch mal die Website dazu an: http://www.infinityfire.de

that's magic

that’s magic – Infinity Fire

Also von uns gibt’s 10 Punkte für diesen gelungenen Abend. Schade, dass Reinhold mit seiner Metallbautechnik nicht jedes Jahr 20 Jahre Metallbautechnik Lorenz feiern kann. Vielleicht sollten wir mal „und ewig grüßt das Murmeltier“ erwecken… wo ist das Muuuuuurmeeeeltiiiiiir…… e… Ich bin dann mal weg, das Murmeltier suchen….

Heidelberger Herbst 2015

Veröffentlicht: 20. Oktober 2015 in Veranstaltungen - Hintergründe

Und wieder eine Freude – dieses Jahr Heidelberger Herbst. Erstmalig sind wir mit dem großen Stand los, um die kilometerlange Schlange von letztem Jahr zu minimieren. Das ist uns auch gelungen, denn wir sind vollzählig am Start – nun ist die Schlange zweireihig aber dafür nicht mehr so lang 😉

Heidelberger Herbst 2015 - der große Stand

Heidelberger Herbst 2015 – der große Stand

Wir als sau-saugut haben wieder einmal die Schwarte richtig krachen lassen. Unsere Sauen, gar knusprig und zart, erfreute all unsere Gäste auf genüssliche Art und Weise. Und da wir selbst nicht davon lassen können, zauberte uns der Genuss der Sau mal wieder ein paar Kilo mehr auf die Rippen 😉

Stephan, was macht Arnt in deinem kleinsten Pub der Welt?

Stephan, was macht Arnt in deinem kleinsten Pub der Welt? Der soll sofort in seinen Stand zurück!

Und das in Heidelberg – dieses wundervolle Ambiente erfreut uns jedes Jahr aufs Neue.

Heidelberg, das in einer der wärmsten Regionen Deutschlands liegt, ist an sich schon wunderschön. In die ehemalige, kurpfälzische Residenzstadt verschlägt es viele schon allein wegen der malerischen Altstadt. Wissenschaftler und Besucher werden durch die älteste Hochschule Deutschlands, der renommierten Universität angezogen. Jahrhundertelang galt Heidelberg als eine Residenz des Geistes. Der größte Arbeitgeber Heidelbergs ist die Universität Heidelberg mit ihrem Universitätsklinikum.

Ein lebendiger Baum...

Ein lebendiger Baum…

Bedeutender Wirtschaftsfaktor ist und bleibt der Tourismus. Und das merkt man Heidelberg durchaus an, wenn man durch die Straßen schlendert.

Die historischen Sehenswürdigkeiten wie das Heidelberger Schloss, die Alte Brücke, der Barockbau „Haus zum Riesen“ und die Peterskirche sowie der Neckar, sind nur einige Schönheiten dieser Stadt.

Und die Stadt selbst mit ihren wunderschönen Gassen, die außergewöhnlichen Geschäfte… aber was erzählen wir hier. Erlebt es einfach selbst. Heidelberg und die Umgebung ist einmalig und einen mehrtägigen Besuch wert.

Für uns war es wieder eine Freude, in Heidelberg zu sein. Wir bedanken uns bei euch als Gäste und Besucher und freuen uns auf 2016, wenn es wieder heißt: Heidelberger Herbst.

Dieses Jahr erstmalig auf dem Theaterplatz mit der Epoche 1850 bis 1920. Alle Marktstände, Bühnen und Equipment mussten auf 1850 gestylt werden. Sämtliche Gaukler, Musiker und Darsteller sowie Marktbeschicker kleideten sich a la 1850.

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Die Epoche 1850 – 1920 darzustellen, ist nicht einfach. Das Mittelalter vorbei, die Gründerzeit vor der Tür – eine besondere Herausforderung für alle Beteiligten.

Goethezeit – 1775 herrschte in Weimar ein provinzielles und selbstgenügsames Leben. Zu dieser Zeit sollte Goethe die Erziehung des Erbprinzen Carl August übernehmen. Der Regierungssitz der Herzoginwitwe Anna Amalia diente als Exilort für vertriebene französische Adlige und geplünderten Weimarer Bürger. Zu dem Zeitpunkt war noch nichts vom reichen Adel zu spüren. Auch wurde die Bevölkerung ständig durch Epidemien dahingerafft und Katastrophen wie Schlossbrand, Plünderungen, Gefechte und Theaterbrand beschäftigte das Volk im Dauerzustand.

Während der Regentschaft Anna Amalia und ihrem Sohn Herzog Carl August erlebet Weimar ein goldenes Zeitalter. Persönlichkeiten wie Goethe, Herder, Schiller, Wieland etc. wurden am Hofe beschäftigt – damit einhergehend erlebte die Stadt eine künstlerische und kulturelle Blüte. 1842 mit Franz Liszt als Kapellmeister und 1850 mit der Uraufführung von Wagners Lohengrins nur als ein Beispiel von vielen. Zeitgleich wurde Weimar mit Künstlern wie Böcklin, Lenbach, Begas und ihrer realistischen Kunstströmung geprägt. Die Weimarer Malschule ging damit in die Kunstgeschichte ein…

Es gäbe so viel über Kunst und Kultur zu schreiben. Hiermit geben wir euch nur einen kleinen Einblick über die Epoche.

Lange Rede kurzer Sinn, auch in diesem Jahr hat der Zwiebelmarkt Weimar durch die Darstellung dieser Epoche deutlich an Mehrwert gewonnen.

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Die Tore der sau-saugut sind bereits um fünf Uhr früh morgens geöffnet. Wir wollen es uns nicht nehmen lassen, den Spuren der Tradition zu folgen. Immer samstags, um 6 Uhr beginnt nämlich die traditionelle Eröffnung mit Oberbürgermeister und Zwiebelmarktkönigin und den Heldrunger Zwiebelbauern mit anschließendem Rundgang und Anstich des Ehringsdorfer Bierfasses. Unsere Sau drehte bereits seit ein paar Stunden und zeigte sich pünktlich zum traditionellen Rundgang von ihrer knusprigen Seite.

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Nächstes Jahr sind wir wieder dabei – unser großer Dank geht an unsere zahlreichen Gäste – DANKESCHÖN – bis nächstes Jahr!

Wie schon in unserem letzten Beitrag erwähnt, singt Farin Urlaub „ich würd‘ die Sau vom Spieß essen – wenn Christina mich lässt…“

Hier das erste Video dazu, was bei Instagram eingestellt wurde. 😉 Einfach sau-saugut 🙂

Wenn ihr noch mitgefilmt habt – schickt uns doch euer Video über info@sau-saugut.de
Das beste Video wird von uns belohnt mit frei Sau essen für eine Person auf dem nächsten Festival in 2016, auf dem wir vertreten sind:

Andree ist als erster auserwählt – er wird uns zu Rock am Ring 2016 besuchen und kann sich bei uns das gesamte Wochenende mit seiner Freundin / Freund mit Sau vom Spieß versorgen. Wir freuen uns auf euch!

Dieses Jahr zwei große und wichtige Veranstaltung an einem Wochenende galt es zu meistern. Staufer-Spektakel Waiblingen – hier ist jedes Jahr die ganze Stadt auf Achse und in Wallung. Ein tolles Fest, dass sich durch die ganze Innenstadt zieht und zudem noch mit einem riesigen Mittelalterteil glänzt. Wie in jedem Jahr hat es uns super viel Spaß bereitet, dabei zu sein.

Gleichzeit waren wir an dem Wochenende auf den Harley-Days vertreten. Dieses Mal wurde die Einfahrt zu den Harley Days umgebaut, sodass wir gegenüber unserem alten Standplatz aus 2014 standen. Die gesamte Fläche war unseres Erachtens in diesem Jahre besser, viele Harleyfahrer konnte hier in Ruhe verweilen und der Musik lauschen.

Der Jeverstand gegenüber setzte sich in Szene und unsere Rationen Bier vervielfältigten sich auf wundersame Art und Weise. Neben uns die große Bühne mit tollen Bands bis tief in die Nacht. Dazu die vielen Besucher. Unsere Gäste waren wieder einmal extraklasse. Naja, wer Harley fährt, hat eben guten Geschmack. Daher ist es nicht verwunderlich, dass wir so viel Zulauf hatten.

Krönender Abschluss am Abend dann das aufwändige und schöne Feuerwerk.

Unser Team war erstklassig.

Unser Dank geht an W. und seinem tatkräftigen Engagement! Schnell warst du eingearbeitet, das meiste brauchten wir gar nicht erklären – superklasse.

Auch Maurice hat an diesem Wochenende seine wahren Fähigkeiten präsentiert. Der Sonntag verlief ausschließlich unter seiner Regie. Von der Sau am frühen morgen, bis zum Sau abschneiden, organisieren, Service und Feuer verlief alles wie am Schnürchen. Super professionelle Arbeit, schön dass es dich gibt, lieber Maurice!

Mit dabei auch Volkmar, der Freund meiner Schwester. Auch er hat sein Können beim Sauen zerteilen unter Beweis gestellt. Schön war es… 😉 Insbesondere, weil mein Schwesterherz uns besucht hat.

Wir freuen uns auf nächstes Jahr, wenn es wieder heißt Staufer Spektakel Waiblingen und Harley Days Hamburg.

 

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Hitze pur jetzt gerade…

Sogar der Weg zur Eisdiele wird zur Herausforderung, daher haben wir uns entschieden, unsere Büroarbeit zu machen und zurückzublicken auf unsere Festivals der letzten Wochen.

Hurricane-Festival – meine Fresse, war das turbulent. Wir wussten, dass es kein Kinderspiel wird, doch mit diesem immensen Zuspruch haben wir nicht gerechnet. Das Wetter ausgesprochen durchwachsen, ja für uns ideal, da es nicht so heiß war.

Das Lineup war alles andere als schlecht. Paul Kalkbrenner war unser Favorit und er hat uns nicht enttäuscht. Wir haben zwischen den drei Bühnen mitten drin gestanden – teilweise bekamen wir daher den Sound aller Bühnen mit. Nichts destotrotz hatten wir einen riesigen Spaß mit unseren Gästen.

Auch zu erwähnen sind unsere Nachbarn „Rauchzeichen“ – eine hippe Fischbude mit einem lebendigen Charakter, den es wohl selten zu genießen gibt. Etliche Fischbrötchen wechselten von Rauchzeichen zu sau-saugut. Den Spaß, den wir miteinander hatten, war einfach genial. Auf Anhieb haben wir uns verstanden… so als ob wir schon zig Jahre zusammenarbeiten würden. Wir denken, dass wir euch nicht das letzte Mal gesehen haben 😉

Unsere Crew – ein Traum! Gelassen und professionell wurde von ihnen dieses Festival gemeistert. Und zum feiern sind wir zudem auch gekommen – wenngleich wir dadurch doch recht wenig Schlaf hatten. Alles ist gut. 😉

Das bargeldlose Zahlungssystem von Scorpio als Veranstalter war für uns eine immense Erleichterung. Kein Geld erst auseinanderfalten, kein Wechselgeld, kein Herumgerechne – einfach nur dranhalten und weiter zum nächsten Gast. Absolut stressfrei. Für die Besucher bedeutete es am Anfang etwas Aufwand, um den Chip aufzuladen… man wechselte quasi von Schlange Kassenautomat zu Schlange Essensstände. Trotzdem, ihr habt das mit einer Gelassenheit gemeistert, die war echt beeindruckend.

An Team 412 geht unser Dank insbesondere wegen der gesamten Organisation. Dafür, dass es für euch das erste Mal war, habt ihr das richtig klasse gemeistert.

Daher freuen wir uns im nächsten Jahr wieder auf das gemeinsame Hurricane-Festival mit euch. Wahrscheinlich werden wir dann zusätzlich noch auf dem Southside –Festival vertreten sein. Liebe Southsider, wir kommen wieder. Nur in diesem Jahr mussten wir uns mal auf das Schwester-Festival Hurricane konzentrieren und schauen, was da so abgeht.

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RaR 2015

Veröffentlicht: 10. Juni 2015 in Veranstaltungen - Hintergründe
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Die sau-saugut ist zurück vom Rock am Ring, erstmalig stattgefunden in Mendig.

30 Jahre nun besteht RaR und mit einem gehörigen Paukenschlag sollte Rock am Ring anfangen… oder eher am ersten Tag enden. Das Unwetter schlug fulminant zu und die Blitze auf dem Gelände ein. Fast alle kamen mit einem gehörigen Schrecken und nassen Klamotten davon. Ein großes Lob geht an die Organisation, die es im Griff hatten, die Besucher  mit Bedacht in Schutz zu bringen. Da waren die Schottenpisten, die noch Stunden vorher für Unmut gesorgt haben, vergessen.

Doch zum eigentlichen Thema, denn die Musik war aller erste Sahne. Freitag abends ging es los mit „Die Toten Hosen“ – es war brechend voll und doch sehr übersichtlich und keineswegs zu eng. Mit den ersten, von der Ferne zu sehenden Blitzeinschlägen, verabschieden sich Die Toten Hosen nach gefühlten 2 Stunden megageilem Sound. Stunde vorher besuchte uns Campino und inspizierte den Platz, wo seine Fans wenige Stunde später zu seinen Songs feiern sollten. Natürlich bekamen wir ein Autogramm von ihm – Vielen herzlichen Dank Campino, schön, dass du so bodenständig geblieben bist!

Nach vielen guten Bands am zweiten Tag der Headline am Abend: Prodidy – einfach nur geil.

Am dritten und letzten Tag dann der Headline Foo Fighters als krönender Abschluss.

Round about eine gelungene Veranstaltung – im nächsten Jahr soll die Situation für die Besucher weiter optimiert werden, versprach Lieberberg. Wir denken, er wird sein Versprechen einhalten, denn die Location in Mendig ist megageil. Wir brauchen keinen Nürburgring, wenn wir Mending haben.

An die Gäste der sau-saugut: Ihr seid die Besten – vielen Dank für euer Vertrauen!

Nun lässt die sau-saugut Bilder sprechen:

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