Mit ‘Sonne’ getaggte Beiträge

Nürburgring. Meine Güte, was für ein Aufwand betrieben werden muss, um als Versorger auf den Ring kommen, das könnt ihr euch überhaupt nicht vorstellen. Und was noch so alles daneben ging, davon berichte ich nun.

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Schon vorweg müssen wir mit dem ganzen Team die Hosen runter lassen. Unsere Daten werden vom Veranstalter vorweg benötigt, um polizeilich auf den Prüfstand gestellt zu werden. Nur mit einem offiziellen „Ok“ dürfen wir nämlich auf den Ring. Hierzu muss von uns eine Excel-Tabelle mit Geburtsdatum, genauer Namensangabe, Nationalität, Adresse usw. über jeden geführt werden, die dann an den Veranstalter geschickt werden muss. Dazu benötigen sie Passbilder, Ausweis-Scan und zig Einverständniserklärungen. Zudem müssen alle Fahrzeuge gemeldet werden – auch hierzu müssen wir eine Excel-Tabelle ausfüllen. Bis ich das alles zusammen habe, vergehen einige Tage. Mitarbeiter ohne elektronische  Möglichkeiten sind bei dem ganzen Wust an Formularen aufgeschmissen. Per Post ist das nicht realisierbar, denn wir haben ganze 4 Tage dafür Zeit… Ich bin in Xanten auf einer Veranstaltung, damit zwei Mitarbeiter die Formulare unterschreiben können. Mit IPad scanne ich alles ein und versende es zum Veranstalter.

Unsere Credential Voucher erhalten wir noch rechtzeitig vor Abfahrt, aber nicht alle und auch nicht vollständig. Bei Arnt fehlt der halbe Nachname, obwohl es in den Excel-Tabellen richtig aufgeführt ist. Ich gehe dem hinterher. Er müsse sich nun nur mit Ausweis anmelden, das würde klappen, denn die Daten sind nun richtig angeglichen… so lautet die Aussage der Accreditation. Irgendwie beschleicht mich trotzdem ein ungutes Gefühl. Von zwei weiteren Mitarbeitern erhalten wir ebenfalls keine Credential Voucher. Auch sie müssen mit Ausweis in der Accreditation vor Ort vorsprechen.

Doch die Misere kommt erst noch… angefangen mit unserem Transporter, der über 14 Tage in der Werkstatt steht und trotzdem nicht fertig wird. Unser zweites Lastenfahrzeug verleihen wir kurz vor Rock am Ring noch an Freunde. Als uns der Anruf am Montag erreicht, fällt uns alles aus dem Gesicht: Auto fährt nicht mehr – sie sind liegen geblieben!! Wohl bemerkt ein neuer Pickup – wir haben mit allem gerechnet, aber nicht damit, dass uns der Wagen auch noch im Stich lässt. Wir bekommen es gerade noch so hin, dass der Wagen durch den ADAC abgeholt werden kann. Kurzerhand müssen wir einen Transporter für viel, viel Geld leihen.

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Wir können die Abfahrt dennoch am Mittwoch um 4 Uhr einhalten. Ich und ein Mitarbeiter kommen recht früh, ich glaube so um 9:30 Uhr am Nürburgring an. Zunächst müssen wir ins Accreditation-Office, um uns einzuchecken. Es klappt. Wir fahren aufs Gelände und müssen nun unseren Standplatz zugewiesen bekommen. Dazu suchen wir das nächste Büro auf – wieder werden zig Formulare benötigt… nun heißt es warten. Arnt holt indes unsere Sauen bei der Schlachterei ab und wird voraussichtlich zwei Stunden später eintreffen. Ich gehe ins nächste Büro, um die Mitarbeiter auf dem Mitarbeitercamping anzumelden. Gegen 12 Uhr erreicht mich der Anruf von Arnt, dass er kurz vor dem Nürburgring ist und gleich ins Accreditation-Office gehen wird.

Heute wollen wir grob aufbauen und den Kühlanhänger, der hinter Arnts LKW hängt, unter Strom setzen.

Wir warten immer noch auf unseren Standplatz…

Eine halbe Stunde später dann der nächste Anruf von Arnt – mir platz fast der Kopf als ich von ihm vernehme, dass er in der Accreditation nicht zugelassen wird. Er kommt NICHT auf das Gelände! Sein Geburtsdatum ist falsch und nun muss er 12 Stunden warten, weil er polizeilich nochmals überprüft werden muss. Ich fasse es nicht! Maurice hat kein LKW-Führerschein, die Schweine stehen draussen mit LKW und müssen gekühlt werden. Wer fährt nun den LKW aufs Gelände? Ich passe nicht rein, da ich zu klein bin –  trotzdem, irgendwie muss es klappen. Ich lasse den LKW bis zum Tor fahren und übernehme ihn. Ich schaue unter dem Lenkrad hinweg, der Sitz lässt sich nicht einstellen, inzwischen ist es mörderheiß und ich könnte schreien vor Wut. Irgendwie bekomme ich den Tross aufs Gelände. Maurice ist inzwischen ins Büro gegangen, um darauf aufmerksam zu machen, dass wir nun sofort einen Standplatz mit Strom benötigen. Unser Stromaggregat am Kühlanhänger ist gleich leer… Wenige Minuten später dann die Platzeinweisung. Da ich LKW und Hänger zwar theoretisch fahren kann, aber halt nichts sehe, beschließe ich, Maurice ans Lenkrad zu setzen und ihm Anweisungen zu geben, wie er zu lenken hat. Wir schaffen es, den Kühlanhänger auf den vorgesehenen Platz zu rangieren und ihn an den Strom anzuschließen.

Arnt steht indes vor dem Tor und muss warten, dass wir fertig werden… was für ein Schwachsinn! Wir schmeißen unseren ganzen Plan über Bord. Wir beschließen den LKW abzuladen, damit Arnt Holz holen fährt. Durch die ganzen Sicherheitsbedingungen ist es uns nämlich nicht mehr möglich, unsere Feuerholz anliefern zu lassen – wir müssen es also abholen.

Maurice und ich laden den LKW ab und legen in Windeseile den Boden bei sengender Hitze. Ich könnte immer noch stumm an die Wand kotzen.

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Ein Mitarbeiter, der inzwischen hätte eintreffen müssen, kommt erst gar nicht. Angeblich hat er verschlafen. Wir bekommen eine lapidare sms mit den Worten „Entschuldigung, ich habe verschlafen“. So laden wir beide den LKW ab… Maurice klärt dabei mit der Schwester des fehlenden Mitarbeiters, dass er sich wenigstens dann mit einem späteren Zug Richtung Nürburgring bewegen soll. Mit dem Mitarbeiter selbst können wir vor und nach seiner sms keine telefonische Verbindung mehr herstellen… ich ahne Böses…

Den abgeladenen LKW übergeben wir Arnt am Einlass, damit er mit Maurice Holz holen fährt. Ich bleibe am Standplatz und ordne schon einmal die Sachen, die wir danach wieder aufladen werden. Zwei Stunden später steht der LKW wieder auf dem Platz und wir räumen die Sachen wieder ein, die unter Umständen gestohlen werden könnten. Mittlerweile ist es nach 16 Uhr… vom fehlenden Mitarbeiter weiterhin keine Info… wir sind platt und fahren mit Arnt zur Ferienwohnung. Die Stimmung ist am Boden…

Am nächsten Tag dann die freudige Nachricht von der Accreditation, dass Arnt rein kann. Wir bauen auf.

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Vom vermissten Mitarbeiter weiterhin keine Meldung. Wir freunden uns daher damit an, dass er gar nicht erst kommen wird. Damit sind wir nun unterbesetzt – Klasse!

Zum Glück funktioniert alles mit dem Aufbau. Doch Maurice verdreht sich dabei sein Knie und es schwillt in kürzester Zeit mordsmäßig an. Scheiße! Wenn Maurice jetzt auch noch ausfällt… dann Gute Nacht!

Walter, unser Freund, der uns ebenfalls an diesem Wochenende helfen wird, kommt ohne Beanstandung auf das Gelände. Er ist auch früher als geplant da, sodass er uns beim Aufbau noch tatkräftig unterstützt. Sylvi, die auch in den Mittagsstunden ankommt, schicken wir gleich in FeWo, denn wir rechnen mit viel Anreiseverkehr und ihr Auto ist nicht gemeldet, sodass sie nirgendwo am Ring parken darf. Sie wird bei uns in der FeWo schlafen und morgen dann mit uns zum Ring fahren und einchecken. Abends sind wir mit dem Aufbau fertig – der vermisste Mitarbeiter meldet sich weiterhin nicht und taucht auch nicht auf. Wir fahren abgekämpft in unsere Ferienwohnung.

In der Nacht zieht ein Unwetter über uns hinweg. Auf den Campingplätzen am Ring ist wieder einmal Land unter angesagt.

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Zum Glück passiert Niemanden etwas. Wir beten einfach, dass unserem Stand nichts passiert ist.

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Am nächste Tag schüttet es aus Eimern. Sylvi schicken wir bei unserer Ankunft am Ring erst einmal in die Accreditation. Ihr wisst bestimmt schon, was jetzt kommt? Wenige Minuten später die Gewissheit: AUCH SIE KOMMT NICHT REIN und muss nun stundenlang auf Einlass hoffen. Ich schicke sie zurück in die Ferienwohnung und bleibe per E-Mail mit der Accreditation in Verbindung. Wir haben, trotz Regen viel zu tun. Nach weiteren fünf Stunden dann die Freigabe für Sylvi. Endlich kommt auch sie auf das Gelände. Wir sind, bis auf den fehlenden Mitarbeiter, nun vollzählig und die Nacht wird arg lang.

Samstag ist das Wetter traumhaft – doch die nächste Hiobsbotschaft lässt nicht lange auf sich warten. Sylvi geht es schlecht. Sie hat eine Blasenentzündung und die Schmerzen sind groß. Eigentlich braucht sie Antibiotika, doch dazu müssten sie ins nächst gelegene Krankenhaus. Wenn sie jetzt auch noch ausfällt, dann schaffen wir das mit dem Besucherandrang nicht mehr. Sylvi schafft es nach weiteren Stunden, die Ärzte vor Ort, zu überreden. Sie lassen für sie Antibiotika kommen. Indes bekommt sie gegen die Schmerzen von mir Schmerztabletten. Sie schlagen an und sie kann weiterarbeiten. Maurice Knie geht es auch nicht gut, aber er schlägt sich tapfer mit Schmerztabletten durch.

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Mitten im dicksten Trubel steigt unsere Kasse aus… sie  hat wohl durch den nächtlichen Regen doch zu viel Wasser abbekommen. Wir können sie nicht mehr aktivieren. Nun ist Kopfrechnen angesagt.

Eigentlich können wir bis drei Uhr geöffnet lassen. Wir legen also genügend Fleisch auf den Grill. Doch nach den letzten Act auf der Hauptbühne wird, zu unserem Entsetzen,  durch die Security der Platz  geräumt. IMG_3256.jpg

So müssen wir, ob wir wollen oder nicht, um ein Uhr aufhören. Wir sind inzwischen auf dem Nullpunkt – bei den Standplatzkosten, die wir zu tragen haben, müssen wir so lange es geht verkaufen können. Daher sind wir mit dieser Situation ganz und gar nicht einverstanden – aber müssen uns leider fügen. Wir fahren in unsere Ferienwohnung und schlafen ein paar Stunden.

Am nächsten Tag ist das Wetter wieder traumhaft. Doch wir stellen fest, dass die Besucheranzahl zu den Vorjahren weniger geworden ist. Auch in den Medien wird mittlerweile davon gesprochen. 20.000 Besucher weniger, bedeutet für uns auch weniger Umsatz. Mit diesem ganzen Aufwand rechnet sich so eine Großveranstaltung nicht mehr für uns. Wir tragen es es trotzdem mit Fassung und der Tag verläuft endlich mal ohne Vorkommnisse. Nach der letzten Band sind wir völlig durch und froh ins Bett zu kommen. IMG_3278.jpg

Auch der Abbau am nächsten Tag verläuft gut. Die Volcano-Stage ist mittlerweile auch schon fast abgebaut.

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Um ein Uhr sitzen wir in unseren Wagen und können nach Hause fahren. Um 18 Uhr sind wir zu Hause und total müde. Was für ein Wochenende – der Wahnsinn schlecht hin! Nach der Buchhaltung dann wenigstens die Gewissheit, wir haben sogar ein wenig Gewinn gemacht. 😉

Es stellt sich mittlerweile auch nicht mehr die Frage, ob wir Rock am Ring im nächsten Jahr wieder anfahren werden, denn „Die Ärzte“ sind schon als Headliner angemeldet. Da müssen wir dabei sein 😉 Übrigens konnten wir eine neue Lieblingsband für uns gewinnen. Am Freitag wurde Rock am Ring mit Greta Van Fleet eröffnet. Hammermäßiger Sound! Endlich mal wieder richtiger Classic Rock auf dem Ring! Bei Greta Van Fleet handelt es sich um eine Us-amerikanische Classic-Rock-Band aus Michigan. Die Band wurde im Jahr 2012 gegründet – die Bandmitglieder kommen gerade aus der Highschool, aber sie können schon sooo hervorragend spielen… Viele Besucher auf dem Ring sprechen schon davon, dass diese Band in drei Jahren Headliner sein wird und wir können dem nur zustimmen.

So, ist das auch wieder geschwätzt. Übrigens, der eine Mitarbeiter, der uns versetzt hat, ist nicht erschienen. Tolle Wurst – Herzlichen Glückwunsch! Wir haben es trotzdem geschafft. Bei unserem Pickup ist das Abgasrückführungsventil kaputt gewesen. 1000,00 Euro. Unser Transporter ist halbwegs fertig geworden, Kosten 1500,00 Euro. Unser Mietwagen 800,00 Euro. Was für ein Wahnsinn. Na will jemand unseren Job machen?

 

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Ich habe lange überlegt, ob ich darüber berichten soll… ich tue es nun, denn es ist der Situation am Osterwochenende und den Bemühungen des Veranstalters sowie allen  Marktbeschickern und Gästen einfach geschuldet.

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Wir wussten teilweise nicht, ob wir in Wacken oder am Stausee Hohenfelden stehen, so schlammig sind die Bodenverhältnisse an diesem Wochenende. Die Situation ist unzumutbar für alle Besucher, die trotzdem gekommen sind. Die meisten Stände sind mit guten Schuhen erst gar nicht zu erreichen. Mit Gummistiefeln ist man klar im Vorteil. Zudem müssen alle extrem aufpassen, um nicht auf dem Schlamm auszurutschen. Einige zerlegt es trotzdem….

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Das Wetter… es ist von mäßig bescheiden bis zum heulen.  Bis auf den Ostermontag, da ist es dann endlich einmal trocken und sonnig. Der Boden jedoch bleibt aufgeweicht. Die Besucher haben deutlich den Tee auf… wir auch!

Einige Essenstände können gar nicht mehr trockenen Fußes erreicht werden, sodass die meisten sich auf dem asphaltierten Weg tummeln. Hier stehen, neben zwei Tavernen, wir mit Sau vom Spieß und Thüringer Bratwurst und Kartoffelfrank mit seinen Kartoffelecken und Kartoffelpuffern. So ist es nicht verwunderlich, dass die Besucherschlangen vor unseren Ständen lang sind.

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Wir versuchen im Nachhinein zu lächeln, als uns die nölenden Facebook-Kommentare der Besucher erreichen. Danach hätten wir tun können was wir wollen, die Laune der Besucher war bei diesen Zuständen offensichtlich mehr als gekippt. Den einen war wohl die Sau zu teuer, der andere bemängelte an der Thüringer Bratwurst, dass sie nur gebrüht sei… die Meisten bemängelten die Größe der Wikingerboote, das schlechte Wetter und den Matsch.

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Fakt ist, an unserem Stand hat zur Veranstaltung selbst kein Mensch ein Wort darüber verloren. Alle sind zufrieden und meckernde Gäste gab es bei uns überhaupt nicht.

Es handelte sich für alle Beteiligten um eine Erstlingsveranstaltung. Wir wissen daher vorweg nie, was uns erwarten wird. Aus diesem Grunde setzen wir selbst z.B. auf 2/3 ungebrühte und 1/3 gebrühte Bratwürste. Es sind also unsere letzten Bestände, als wir die gebrühten Thüringer und Rindswürste auf den Grill legen und gottlob halten wir damit am letzten Tag bis 17 Uhr durch.

Wir hätten an den Ostertagen für alle Facebook-Kritiker Kaviar herausgeben können… es wäre trotzdem keinem irgendwas recht gewesen. Dieses Wetter und die Bodenverhältnisse haben jeden seelisch heruntergezogen. Ostereier im Matsch suchen, das ist aber auch einfach nur blöd. Wir mussten das Beste daraus machen und das haben wir mit Fug und Recht getan. Unsere Zahlen bestätigen uns auch, dass wir bei besagten 8 gegrillten Sauen, trotz der widrigen Umstände, viele Gäste kulinarische mit Sau vom Spieß glücklich stimmen konnten.

Aber auch wir fahren mit gemischten Gefühlen nach Hause. Die örtlichen Verhältnisse  haben auch uns zugesetzt.

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Momentan verspüre ich persönlich wenig Lust, diese Veranstaltung nochmals anzufahren… Aber dabei handelt es sich nur um eine Momentaufnahmen, das kann sich sicherlich nochmals ändern. Wenn wir im nächsten Jahr wiederkommen sollten, dann werden wir die Bratwurst von Sau vom Spieß räumlich trennen, sodass die Bratwurstfanatiker direkt bestellen können ohne sich noch mit den Gästen für Sau vom Spieß in die Schlange anstellen zu müssen. Umgekehrt ebenso 😉

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Es tut uns leid, dass einigen von euch diese Veranstaltung so verärgert hat. Im Grunde genommen kann man niemanden die Schuld dafür geben. Auch der Veranstalter hat mit solchen Bodenverhältnissen ganz sicher nicht gerechnet. Und auf den Matsch noch Rindenmulch zu legen, das wäre, neben den zusätzlichen Kosten (Transport, Auf- und Abtragung), zu den Feiertagen kurzfristig gar nicht erst möglich gewesen.

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Noch eins zu der Größe der Wikingerboote. Einige stellten sich wohl vor, dass auf dem Stausee Wikingerschiffe anstatt Ruderboote ihre Kreise ziehen werden. Sorry… aber was soll mit so großen Schiffen so eine Veranstaltung denn dann kosten? Das war einigen Besuchern  doch so schon zu teuer? Diese großen Schiffe zu diesem Stausee zu transportieren und aufs Wasser zu lassen, würde zudem komplett den Rahmen sprengen. Was erwartet ihr denn von so einer kleinen Veranstaltung? Zudem ist das Wasserschutzgebiet, das wäre gar nicht zugelassen worden. Also irgendwie sollte man, trotz aller Widrigkeiten, die Kirche einfach mal im Dorf lassen.

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So, ist das auch geschwätzt.

Unsere Nachwehen „Römisches Fest“ sind noch deutlich zu spüren, als wir nach Saarbrücken aufbrechen. Wir freuen uns daher umso mehr auf Saarbrücken, denn diese Veranstaltung wird immer und mit sehr viel Herzblut von Gerdi und seinen fleißigen Helferleins geplant und organisiert. Die lange Fahrt macht uns daher dieses Mal überhaupt nichts aus, die schiere Freude treibt uns an.

Alles verläuft planmäßig, das Wetter am Freitag ist zwar nicht so dolle, aber dafür ist es am Samstag und Sonntag wunderbar und sonnig. Viele alte Bekannte treffen wir und unsere Stammgäste sind auch wieder alle da. Was für eine Wohltat – es macht, wie in jedem Jahr, extrem viel Spaß dabei zu sein!

Die Phantasie- und Mittelaltertage in Saarbrücken sind auch etwas ganz Besonderes. Jeder Stand bietet Dinge an, die man ansonsten nicht oder nur mit großer Anstrengung finden würde. Die Veranstaltung zieht sich durch den gesamten Deutsch-Französischen-Garten und es bereitet den zahlreichen Besuchern jedes Jahr Freude, darin gemütlich zu flanieren, an den Ständen zu verweilen und all die köstlichen Speisen zu genießen… auch unsere „Sau vom Spieß“.

Die Atmosphäre ist einzigartig, die Menschen sind einfach gut gelaunt.

Wir danken euch für euren Besuch und freuen uns schon auf 2018, wenn es wieder heißt: Phantasie- und Mittelaltertage Saarbrücken.