Drei Veranstaltungen machen einfach platt

Veröffentlicht: 15. Mai 2018 in Veranstaltungen - Hintergründe
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Xanten, Köln, Hamburg. Lustig haben wir das nicht gefunden, als wir drei Veranstaltungen zusagen mussten. Es ließ sich aber nicht vermeiden. Wir sind jedes Jahr in Xanten auf dem Siegfriedspektakel und in Köln auf der Role Play Convention vertreten. Leider finden in diesem Jahr beide am gleichen Wochenende statt… Als ich den Anruf vom Chefkoch des Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL entgegennehme, weiß ich, das Wochenende wird hart für uns.

Am Mittwoch stehen wir in Xanten auf dem Gelände, um unseren Stand aufzubauen. Am darauffolgenden Tag unterstützen Arnt und ich unsere Crew auf dem Siegfriedspektakel, denn es ist viel zu tun – viele Besucher sind gekommen.

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Xanten ist echt schön und die Veranstaltung ebenfalls. Wir sind jedes Jahr gerne in Xanten vertreten.

Bei uns hängen sie auf dem Grill und im mobilen Bauernhof hängen die Schweine einfach nur ab.

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Den herrlichen Klängen der Harfe kann man lauschen

 

Am Freitag heißt es für uns, zum Aufbau nach Köln zu eilen.

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Da findet die Role Play Convention auf dem Messegelände statt. Nach getaner Arbeiter, fallen wir im Hotel früh in den Tiefschlaf. Am Samstag ist herrliches Wetter und wir haben richtig viel zu tun. Gottlob unterstützt uns unser Freund Walter, denn zu zweit würden wir den Andrang gar nicht schaffen. Am Sonntag regnet es durchgehend und trotzdem legen wir zu zweit ein passables Ergebnis hin.  Gegen Abend kommt Walter wieder dazu, um uns beim Abbau zu unterstützen, sonst müsste Arnt allein abbauen.

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Ich muss wieder zurück nach Xanten. Unsere liebenswerten Mitarbeiter haben leider keinen Führerschein für den Kühlanhänger und den muss ich irgendwie von Xanten ja wieder nach Hause bekommen. Als ich ankomme, ist soweit alles gepackt, sodass ich nur noch anhängen muss, um die 270 km nach Hause zu düsen. Um 0:30 Uhr zu Hause angekommen, geht es im Eilschritt an die Vorbereitung Hamburg, für unseren Catering-Auftrag „30 Jahre Spiegel TV“. Arnt ist mittlerweile auch eingetroffen, sodass wir schnell umladen und einladen und um 2 Uhr dann ins Bett fallen.

Kurz vor sechs Uhr stehen wir wieder auf… meine Augen brennen, aber ich habe keine Zeit für Müdigkeit. Wir müssen erst einmal unsere Schweine in Lohne abholen und dann nach Hamburg weiterfahren. Der Verkehrsbericht hört sich nicht gut an… rund um Bremen Stau ohne Ende und vor Hamburg das gleich. Die Zeit drängt, spätestens um 12 müssen wir irgendwie angekommen sein. Denn unsere Sauen benötigen gute 6 Stunden, um gar zu werden. Um 19 Uhr fängt die Veranstaltung an – schwitz… Wir schaffen es jedoch, die Staus recht gut zu umfahren, sodass wir in der Zeit liegen.

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Vor dem Spiegel bauen wir auf

Der Aufbau klappt gut. Das Wetter ist traumhaft nur nervt der Wind etwas – wir stehen genau an der Ecke des Gebäudes, sodass uns jede Windböe gnadenlos erwischt. Wir bekommen unsere Schweinis trotzdem rechtzeitig aufs Feuer.

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Wir atmen das erste Mal durch. Inzwischen merken wir auch unsere Müdigkeit nicht mehr. Trotzdem verläuft nicht alles reibungslos. Wir müssen unsere Brötchen zu Fuss holen… und dafür mehr als 1 km Fussweg in Kauf nehmen. Das ärgert etwas, denn wir hatten eigentlich damit gerechnet, dass die Brötchen zur Filiale nebenan geliefert werden. Der Wind nimmt an Stärke zu, nichts bleibt liegen und ich fürchte, das Zelt wird auch noch wegwehen. Wir sind übermüdet und dann nervt halt alles. Wir lassen uns jedoch nichts anmerken.

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Um 19 Uhr sind wir bereit, es kann losgehen. Wie schon im letzten Jahr ist der Zuspruch der zahlreichen Gäste gewaltig. Dieses Mal hat Arnt seine Tochter zur Unterstützung mit dazu geholt und das ist gut, denn so verläuft alles nach Plan. Die Gäste müssen nicht lange warten und wir finden auch für den ein oder anderen Plausch Zeit.

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Wir erkennen einige Gäste wieder, nämlich all die, die auch im letzten Jahr zum Sommerfest dabei waren. Hinzu kommen nun eine ganze Reihe von Gästen, die man schon oft gesehen hat, ohne sie persönlich zu kennen, nämlich aus den öffentlichen Medien. Das Gelände wird zudem gut bewacht, einige Security-Mitarbeiter sind bewaffnet. Als der Bürgermeister von Hamburg seine Portion „Sau vom Spieß“ durch den Wachschutz entgegen nimmt, ist für uns deutlich zu spüren, wie er abgeschirmt wird… verständlich, dass der Personenschutz an diesem Abend an erster Stelle steht. Wir fühlen uns irgendwie sicher. Wir haben auf jedem Fall eine Menge Spaß mit unseren Gästen.

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30 Jahre Spiegel TV – Herzlichen Glückwunsch!

Wir halten gut durch, irgendwann schauen wir auf die Uhr und stellen fest, dass es ein Uhr nachts ist. Die Sauen sind gegessen, sodass wir anfangen abzubauen.  Dann noch schnell einen Absacker trinken und dann geht es für uns schnurstracks ins Hotel. Ich glaub… irgendwie um zwei Uhr liegen wir im Bett. Wir schlafen auch schlagartig ein…

Am nächsten Tag laden wir unseren Grill noch schnell ein und fahren dann endlich nach Hause. Hinter uns liegt ein erfolgreiches aber sehr arbeitsintensives Wochenende. Und jetzt werde ich noch schnell was essen und in MEIN Bett entschwinden. Gehabt euch alle wohl, es hat viel, viel Spaß mit euch gemacht.

 

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