Mit ‘Hilfe’ getaggte Beiträge

Corona vs. Covid-19 hat uns hart getroffen. Wir und alle, die irgendwie mit Veranstaltungen und Messen zu tun haben, durften durch Sanktionen, gemäß Eindämmung oder Verzögerung der Pandemie, ihren Geschäftsbetrieb zuerst einstellen. Und wir werden auch als letztes unsere Aktivitäten wieder aufnehmen dürfen. 

Wir wissen bis dato nicht, wann nun was passieren wird. Bis zum 31.08. wird erst einmal alles verboten bleiben. Danach sind Großveranstaltungen trotzdem erst einmal in Frage gestellt. Von uns glaubt keiner, dass danach alle zur Normalität zurückkehren werden – wir rechnen noch nicht einmal damit, dass dieses Jahr überhaupt noch etwas laufen wird, geschweige denn in der ersten Halbjahreshälfte 2021.  

Wir müssen daher niemanden erzählen, dass das für uns eine Katastrophe mit dramatischen Auswirkungen ist. Umsatz, den wir in diesem Jahr hätten generieren können, lässt sich im nächsten Jahr nicht aufholen. Die Geldreserven schrumpfen bedrohlich und das täglich! Staatliche Kredite sind zwar schön, verschieben jedoch nur das Problem, denn irgendwann müssen die schließlich zurückgezahlt werden. Wir besitzen nicht wirklich eine Lobby,  müssen daher durchaus befürchten, das im nächsten Jahr viele Landunter anmelden und tausende  Betriebe vor der Insolvenz stehen werden. Auch wir rechnen damit. 

Da kommt uns die Aktion „Night of Light“ gerade recht. Zumindest bekommen wir damit die Gelegenheit ein Zeichen zu setzen. Wir machen auf uns aufmerksam und richten damit den dringenden Appell an die Politik, in der Hoffnung, die Veranstaltungswirtschaft zu retten. Wir brauchen eine Lösung, damit wir aus der Krise finden können!

Mit „Night of Light“ machen wir auf unsere dramatische Lage aufmerksam, indem wir in der Nacht vom 22. auf den 23.06.2020 Event-Locations, Spielstätten sowie ausgewählte Gebäude und Bauwerke rot illuminieren.

Wir werden dabei sein und unseren Geschäftssitz und den davor stehenden Verkaufsstand rot anstrahlen.

Für uns ist Alarmstufe ROT – ein Milliardenmarkt und hunderttausende Arbeitsplätze sind in Gefahr!

#nightoflight2020

Seltsam, dass ausgerechnet das Schwein nicht heilig ist. Ich finde, wir Tiere sollten alle ein entsprechendes Maß an Heiligkeit besitzen. Mit anderen Worten, jedem Tier gebührt Hochachtung. Wir sterben letztendlich ja nicht nur für euch, damit ihr euch den Wanzt vollschlagen könnt. Nein, wir sind eurem Leben quasi ausgesetzt und ggf. müssen wir dadurch ertragen und leiden…

Change.org, die weltweit größte Petitionsplattform, machte mich vor ein paar Wochen auf das Schweinehochhaus aufmerksam. Unglaublich, dass es so etwas in einer zivilisierten Gesellschaft überhaupt gibt. Das ist finstere Wirklichkeit. In diesem Hochhaus werden über mehrere Stockwerke verteilt, Schweine gezüchtet. Auf die grausame Art und Weise der Haltung will ich hier nicht weiter eingehen – ich leite euch später weiter auf die Petitionsseite, dann könnt ihr euch das selbst einmal durchlesen.

Fakt ist, es werden Unterschriften dafür gesammelt, dass das Hochhaus, so schnell es geht, geschlossen wird. Meine Artgenossen müssen unter abartigen Zuständen leben. Es ist unglaublich, dass so etwas von gesetzlicher Seite überhaupt zugelassen wird.Unbenannt-1

Ehrlich, bei der sau-saugut landet das Schwein auf dem Grill, ganz klar und gar keine Frage (von mir  als Maskottchen der sau-saugut 😉 mal abgesehen). Sauen sterben daher für unser leibliches Wohl (ich erwähne hier nur das Wohl der Fleischesser)

Aber ein würdiges Leben sollten wir (ich schließe mich mal mit ein) bitteschön jedem Lebewesen zugestehen – ihr Menschen seid doch erwachsen und ihr könnt bis zwei zählen. Ich meine damit, dass ihr alle des Denkens fähig seid. Und jeder geistig Aktive sollte nachempfinden können, wie unangenehm es ist, wenn man solchen Umständen (Schweinehochhaus) ausgeliefert wäre…

Wir als sau-saugut achten zum Beispiel darauf, das wir unsere Wutzen nachweislich von Neben- und Kleinerwerbsbauern beziehen. Mit anderen Worten, diese Sauen leben entspannt und ihre gute Haltung steht im Mittelpunkt. Wir achten zudem darauf, wie der weitere Ablauf gewährleistet ist. Wir sind uns sogar sicher, wie die Sau stirbt. Wir benötigen diese Gewissheit schon deshalb, weil das  Fleisch nicht irgendeinem Stress ausgeliefert sein darf  – das nämlich wäre, über offenem Buchenholzfeuer gegart, zäh und ungenießbar für den Gast.

Wenngleich ihr als Mensch in Sachen Nächstenliebe und Miteinander offenbar kläglich versagt… ich muss jetzt sicherlich nicht weiter ausführen, was es alles Unerträgliche auf dieser Welt gibt. Es mag auch den Anschein haben, dass es eh zwecklos ist, über solche Themen nachzudenken… Daher liegt die Frage nahe: warum  also solltet ihr ausgerechnet an die lebenswerten Umstände der Tier denken? Es ergibt nur Sinn, wenn ihr euch bewusst werdet, dass ihr das Große und Ganze nicht auf einmal lösen könnt. Aber auch kleine Puzzle können ja irgendwann ein schönes Bild ergeben.

Verinnerlicht es euch als Menschen bitte wenigstens im kleinen Rahmen: Positive Bewegungen, egal wie klein der eigene Anteil sein mag – wenn Viele ein wenig tun, wird letzten Endes eine große Menge daraus. Sie wird für den entscheidenden Wandel in der Zukunft verantwortlich sein. Wenn das klar ist, ist auch das Ziel simpel: Toleranz, Frieden, Gesundheit und eine gesunde Welt, worauf wir leben können – mehr brauchen wir nicht. Merkt ihr, ist es so wenig, was wir als Einzelne zu diesem Thema beitragen müssen. Ein kleiner Teil davon ist: Die Lebewesen achten, die am wenigsten mit der menschlichen Unvernunft umgehen könnten und dem hilflos ausgesetzt wären…

Fangt gleich damit an. Es wäre daher echt hilfreich, wenn ihr euch an der Petition von Change.org beteiligt. Es kostet euch nur 5 Minuten, aber euer Einsatz erzeugt immens viel Wirkung. Ihr könnt dabei anonym bleiben, euch droht kein Ungemach und ihr landet auch nicht auf den Titelseiten der „Picture“-Zeitung. Bitte helft uns und unterschreibt, damit das Schweinehochhaus endlich schließen muss!

Euer Schweini