Archiv für Dezember, 2021

Tschüss 2021 – Willkommen 2022

Veröffentlicht: 31. Dezember 2021 in Allgemein
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Draußen ist es so warm, man könnte glatt das Motorrad herausholen. Omikron geht uns derweilen mächtig auf den Geist, vom zurückliegenden Jahr ganz zu schweigen. Und die meisten leben seit Ewigkeiten zurückgezogen und mit Bedacht. Eine unwirkliche Zeit, die wir hoffentlich mit dem Jahreswechsel beizeiten verscheuchen können. 


Wir sind alle Helden – das alte Jahr ist gemeistert, wir haben durchgehalten und uns von Corona, Klimakrise, Flutkatastrophe, Vulkanausbrüchen und anderem Unheil auf dieser Welt nicht entmutigen zu lassen.

Nächstes Jahr nehmen wir uns vor, dass alles noch viel besser werden soll. Wir geben die Hoffnung nicht auf und schauen mit Zuversicht auf 2022! 


Danke, dass ihr uns durch das turbulente Jahr begleitet habt. Kommt gut rein!

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„Heilig ist mir zumute“, Auszug aus dem Buch „Hofgeflüster“ von Angela Roesenberger

Und, freut ihr euch schon auf Heiligabend in trauter Zweisamkeit oder sogar mit der gesamten Familie? Wen davon habt ihr schon seit ewigen Zeiten nicht mehr gesehen? Bestimmt seid ihr schon ganz gespannt auf die vielen Geschichten und Neuigkeiten.

Wenigstens zur Weihnachtszeit finden wir die notwendige Zeit, um umfänglich Familie und Verwandtschaft in ihrer ganzen Vielfalt zu subsumieren. In derlei Gesprächen stellt sich oft heraus, was wir alles über das Jahr hinweg nicht mitbekommen haben. 

Meist verläuft das Weihnachtsfest harmonisch, man hat sich ohne Zweifel eine ganze Menge zu erzählen, schließlich sehen wir uns viel zu selten. 

Die Kinder toben ausgelassen um den Weihnachtsbaum herum, während Oma wieder ihr Geschichten aus dem Dorf erzählt. Mutter und Tochter tauschen sich über Stylingtipps aus und Tante Erna berichtet vom neuesten Tratsch aus ihrer Kochgruppe. Derweilen sitzen Vater und Sohn etwas abseits von allen und diskutieren über Arbeit und ihren neusten Projekten bezüglich Hausbau. Und Opa versucht sich gerade in WhatsApp, klein Vivi hilft ihm dabei und ist Feuer und Flamme, ihm zeigen zu können, wie man Emoji versendet. 

Eingebettet von Jubel, Trubel und Heiterkeit verbringen tolle Menschen jedes Jahr aufs Neue miteinander einen ganz besonderen Abend – den Heiligabend. 

Vom ganzen Reden und dem Getümmel erschöpft, liege ich danach im Bett, um so manche Unterhaltung mit einem Schmunzeln noch einmal geistig Revue passieren zu lassen.

Das sind die Momente, in denen ich pures Glück empfinde. Ich bin glücklich darüber, dass Menschen, die mir viel bedeuten, mich in meinem Leben begleiten. Ihre Nähe und Vertrautheit zu genießen, ist höchst wohltuend. Ich weiß, dass ich bei ihnen immer willkommen bin. Meine Familie nimmt mich so, wie ich bin. Familie steht für Zugehörigkeit, Liebe, Geborgenheit, Nähe und Sicherheit.

Ich freue mich daher wieder auf Weihnachten. Denn Weihnachten ist etwas sehr Besonderes und ebendarum ist es mir heilig. Zu keinem anderen Zeitpunkt verspürt man nämlich diese gewisse Geborgenheit mehr. 

Ich wünsche daher allen ein wundervolles Weihnachtsfest mit besonderen Menschen in friedvoller und einzigartiger Atmosphäre.

Bildrechte und Künstler: Marius van Dokkum

Heute ist der Tag, an dem viele noch einmal in die Stadt fahren, um die restlichen Besorgungen für Weihnachten zu erledigen.

Bildrechte und Künstler: Marius van Dokkum

Zu Hause angekommen, werden all die Einkäufe emsig eingelagert und Geschenke verpackt und mit allem möglichen Tüddelkram verziert.

Der Tannenbaum bekommt seinen angestammten Platz im Wohnzimmer und der verstaubte Weihnachtsschmuck wird herausgesucht und geputzt.

Der Staubsauger läuft zu seinen letzten Hochtouren auf, zig mal stolpern wir über dessen Stromkabel und Staubwedel und Feudel erfahren ihren gebührenden Auftritt, bis alles blitzsauber ist.

Und auch die ersten Gerichte für Heiligabend  befinden sich bereits in Vorbereitung.

Jetzt bloß kein Stress aufkommen lassen. Die langen Schlangen vor den Kassen mit einem Lächeln einfach ertragen. Was soll’s. Abends fallen wir, wie immer völlig K. o. auf unser Sofa, aber wir werden alles geschafft haben, was wir uns vorgenommen hatten. Ist halt wie immer, vor Weihnachten.

Heute ist ein besonderer Tag. Der Tag vor Heiligabend.✨

Fragen, auf die wir keine Antwort haben. Wir warten. Worauf, fragt ihr euch? Keine Ahnung! Wir befinden uns nach wie vor in der Warteschleife Corona und sich täglich ändernden Inzidenzwerten.

Bildrechte: Angela Roesenberger – future4web –

Wir nehmen Menschen wahr, die auf den Intensivstationen elendig nach Luft ringen, wir vernehmen in allen möglichen Medien die Aktivitäten unserer Ampelkoalition und sehen im Fernsehen, wie verblendete Idioten auf die Straße gehen, um wegen Corona zu randalieren. Indes gehen wir nur noch zum Einkaufen unter Leute und ansonsten leben wir abgeschottet auf unserem Hof.

Weihnachten? Ach, Gottchen … jetzt nicht auch noch so ein Kram. Das kann man zelebrieren, wenn es einem danach ist, aber doch nicht gerade jetzt! Allerdings, wir haben uns durchgerungen für einen Adventskranz und ja es wird wohl auch eine Nordmanntanne mit Ballen werden. Wenigstens in Sachen Umweltschutz können wir nach Weihnachten dann unseren Beitrag leisten. Unsere Tanne wird anschließend in unserem Garten einen gebührenden Platz bekommen. 

Wir sind bereits geboostert (wir hatten Glück wegen vorhergehender Impfung mit Johnson & Johnson), um diesem unsäglichen Leid von der Schippe zu springen. Wer will schon riskieren, auf der Intensivstation, kurz vor dem Intubieren nur noch ein letztes Mal mit seiner Familie sprechen zu können? Und das alles in der weisen Absicht, aus der bevorstehenden langen Reise womöglich nie mehr aufzuwachen. 

Und wir hangeln uns von einer Hoffnung zur nächsten. Es ist nichts verloren, aber schon dieses Warten macht einfach nur mürbe. Wir kämpfen uns derweilen durch unseren Urwald Garten, räumen alle möglichen Dinge auf, backen Weihnachtsplätzchen, rennen mit unseren Hunden im Wald herum und träumen von besseren Zeiten. 

Wenigstens kann ich als virtuelle Assistentin noch arbeiten. Das ist viel wert. Nicht vorrangig wegen Geld, denke ich das. Sondern weil ich immer spannende Aufträge erledigen kann. Ich verspüre also keine Langeweile und entwickle mich immer weiter.  

Bildrechte: Angela Roesenberger -future4web –


Ganz ehrlich, wir sind trotzdem wirklich froh, wenn dieser ganze Spuk endlich vorbei ist. Und es gibt ja bereits einen Lichtblick. Ein Medikament, dass offensichtlich ziemlich gut gegen schlimme Verläufe einer Erkrankung an Corona hilft … auch gegen Omikron.


Euch wünschen wir erst einmal weiterhin eine besinnliche Vorweihnachtszeit. Bleibt gesund und zuversichtlich. 

Wir sind keine trüben Tassen… wir trinken allenfalls Meerwasser aus Tassen. Das macht so schön plietsch.

Momentan lauschen wir dem Sturm, der um unser Haus fegt. Hoffentlich ist wenigstens nach dem Sturm das ganze Blattzeugs weggeweht. Kein Bock, den ganzen Mist aufzusammeln.

Und wir überlegen, denken auch manchmal dabei, stieren Löcher in die Wände, verspachteln die wieder, raffen uns auf, gehen mit den Hunden in den Wald, machen uns was zu essen und abends kämpfen wir mit uns, ganz früh ins Bett zu gehen, um den Rest einfach zu verschlafen.

Funktioniert leider nicht, denn der Kopf will nicht stillstehen – er hält uns momentan ganz schön auf Trapp.

Ich nehme gerade zu allen möglichen alten und neuen Geschäftsbeziehungen wieder Kontakt auf. Um wenigsten als selbständige, virtuelle Assistentin Kohle verdienen zu können. Morgen steht ein Telefonat nach Südafrika an. Bin schon sehr gespannt darauf. Kunst und Kultur nach Deutschland bringen, ist das Thema.

Wir sind uns noch nicht darüber im Klaren, ob wir Weihnachtsgänse vom Buchenholzgrill anbieten sollen. Wenigstens ein wenig Geld verdienen…

Die Regierung schweigt sich indes bezüglich Unterstützung aus. Die in Aussicht gestellten Coronahilfen sind wieder mal nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Unsere Kosten können wir damit nicht decken. Wäre trotzdem schon mal ein Schritt, um unsere Belastung nicht sofort eskalieren zu lassen. Total Mist, dass man davon nun wieder abhängig sein muss.

Was wir allerdings beobachten, sind die Fehler aus letztem Jahr. Wieder sind zu wenig Impfdosen da, wieder geht es drunter und drüber wenn es um Impfzentren und Ärzte geht, wieder nur Diskussionen und keine Ergebnisse, wieder verpennt jeder seinen Einsatz und immer noch stehen wir ohne neuen Gesundheitsminister da. Das ist doch alles nur noch lächerlich.

Und Omikron… nichts Konkretes weiß man aktuell. Kotzt mich echt an, der ganze Scheiß.

Mein Mann, Arnt, hat inzwischen einen Brandbrief an unsere designierten Oberhäupter der Regierung geschrieben. Uns reicht es nämlich mächtig!

Seid mir nicht böse… ich habe vorerst den Brief wegen verschiedenster Gründe wieder rausnehmen müssen.

In diesem Sinne… gehe ich jetzt gepflegt an den Bierkasten. Schönen Abend noch…