Es ist eingetütet – unser neues Konzept steht! Unsere Schweine stammen, neben unserer Landschlachterei aus dem Hochtaunuskreis (nur Sauen von Klein- und Nebenerwerbsbauern zu verarbeiten),  künftig aus Aktivstall-Haltung!

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In enger Zusammenarbeit mit unserer Landwirtin Gabriele Mörixmann aus Melle #wirkennendenlandwirt und Schlachthof Brand aus Lohne sowie Fleischerei Kalieber aus Lastrup, ist es uns nun möglich, die Kette „Tierwohl“ bis auf unserem Grill zu garantieren. Hierzu mussten alle verarbeitenden Betriebe das Gleiche forcieren – nämlich im Sinne von Tierwohl zu agieren.

Für uns ist in aller erster Linie die Qualität wichtig und dazu zählt insbesondere der respektvolle Umgang mit dem Lebewesen. Aktivstall-Schweine werden in großen Aktivställen gehalten, in denen ihnen frei zugängliche Bereiche zur Verfügung gestellt werden: Wühlbereiche, Außenklimabereiche, Fressbereiche, Spielbereiche, Ruhezonen, Bällebad, Duschmöglichkeiten, Strohbereiche u.v.m..

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Bildrecht: Landwirtin Gabriele Mörixmann bei ihren Schweinen

Das innovative Stallkonzept stellt einen Mittelweg zwischen konventioneller Schweinemast und Bio-Betrieb dar. Mehr Bewegung, mehr Beschäftigung, mehr Geselligkeit – und das alles unter dem Schlagwort Tierwohlhaltung bzw. ein „mehr an Tierwohl“.

Die Tiere (wir haben uns davon selbst überzeugen dürfen) fühlen sich sichtlich wohler, was sich auf Tiergesundheit und Fleischqualität erheblich auswirkt.

Dadurch erhalten wir einen wertvollen Rohstoff, den wir mit gutem Gewissen weiterverarbeiten. Als Endprodukt  garantieren wir urtypisches, zartes Fleisch und einen hervorragenden Geschmack wie zu Großomas Zeiten.

Hiermit ist uns gelungen, den respektvollen Umgang mit Lebewesen, Einhaltung von Tierwohl, artgerechter Haltung, Herkunftswissen und das schlussendliche Genießen von Fleisch perfekt zu vereinen.

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Kommentare
  1. Ilanah sagt:

    Das ist toll!!!!!
    Wenn das doch bloss noch mehr Leute berücksichtigen würden.

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    • Inzwischen hört man schon im Radio davon. Ich bin sehr zuversichtlich. Es werden immer mehr, die mit einsteigen. 😉

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      • Ilanah sagt:

        Ich würde es mir soooo sehr wünschen.
        Das Leid der Schweine ist unermesslich.
        Am Dienstag lief ein Bericht über diese Schweine-Leid in Panorama….13 Mio Schweine sterben jährlich durch diese leidige Massentierhaltung.
        Allein schon deshalb sollten wir darauf achten, was wir essen, bzw. WOHER unser Essen kommt.

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      • Es hat uns unter den Fingernägeln regelrecht gebrannt, dazu eine gute Lösung zu finden. Es sind alle angesprochen, mal zu schauen, was sie da gerade auf dem Teller haben. Mit „Aktivstall für Schweine“ verfolgen Landwirte sowie Verbraucher einen Weg, um der konventionellen Tierhaltung die kalte Schulter zu zeigen.

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  2. Ilanah sagt:

    Ich finde es nicht so einfach, eine gute Lösung zu finden.
    Die Bio-Bauern wären restlos überfordert, wenn plötzlich mehr als die Hälfte der Leute auf Bio-Fleisch umsteigen würden.
    Wir verbrauchen z.b. über 13 Milliarden Eier, da sind sogar die Bio-Höfe überfordert und die Haltung der Hühner ist trotz Bio nicht wirklich artgerecht.
    Eine wirkliche Alternative fällt mir auch nicht ein.
    Ich will keine Veganerin werden, denn eine Ernährung, wo man Ergänzungsmittel einnehmen muss, um gesund zu bleiben, das kann für mich nicht richtig sein.

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    • Für uns besteht auch gegenüber den Verbrauchern die Problematik, dass Biofleisch auf Veranstaltungen viel zu teuer wäre. Die Lösung „Aktivstall für Schweine“ ist der goldene Mittelweg, sodass wir unsere Gäste mit gutem Fleisch verwöhnen und gleichzeitig die artgerechte Haltung der Tiere unterstützen.
      Biofleisch ausschließlich ist eh nicht umsetzbar, denn dafür müssten die Rohstoffe ja auch angebaut werden, wovon sich die Tier ernähren. Und das möchte ich sehen, das mittellose Menschen dann Fleisch essen können. Das würde alles viel zu teuer werden. Das würde den Rahmen völlig sprengen.
      Ich war 15 Jahre Vegetarierin – es war gut, so wie es war. Aber auch ich als Verbraucher fand irgendwann den Mittelweg. Erlesenes Fleisch ab und zu sowie viel Gemüse, Obst und immer frisch sowie regional. Da fühlt sich nicht nur gut an, sondern damit hat mein Körper das, was er benötigt und ich lebe gesund und kann vertreten, was ich da tue. Denn #ichkennedenlandwirt 😉

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