Archiv für Juni, 2017

sau-saugut sind die Hamburger Harley Days

Veröffentlicht: 27. Juni 2017 in Allgemein

 

Eigentlich hatten wir in diesem Jahr mal wieder Schietwetter auf den Hamburger Harley Days und trotzdem sind extrem viele Motorradfahrer und Besucher gekommen. Für mich unbegreiflich – bei so einem Wetter bleibe ich doch zu Hause… oder etwa nicht? Es ist wieder einfach nur toll und unsere Gäste sind echt der Knaller. Wir freuen uns jedes Jahr aufs Neue auf diese besondere Herzlichkeit.

Worüber wir uns dieses Mal richtig dolle freuen, ist der Besuch aus unserer Heimatstadt Bad Zwischenahn. 30 Jungs und Mädels besuchen uns, um mit uns die Harley Days zu genießen… oder ist es etwa der Cuba Libre? Nein, es ist definitiv der gelungene Abend unter vielen netten Menschen (man, was seid ihr durchgeknallt ;-)) und mitten drin  unser ortsansässiger Fleischer, Henning Meyerjürgens – all das genießen wir und haben viel Spaß. Von Henning beziehen wir so manche Köstlichkeit – auch unsere weltbesten Wildbratwürste und unseren Ammerländer Schinken stammen von ihm.  Sabber… jetzt bekomme ich Appetit. Ich entschuldige mich hiermit und bin weg… Aaaarnt, schmeiß den Grill an und schmier die Stullen!!

Lange Rede kurzer Sinn – ich lasse schnell noch ein paar Bilder sprechen.

Drei Tage Hamburger Harley Days und freitags parallel dazu das Sommerfest für das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL auszurichten, liegen vor uns.

Was für Eindrücke… eingeleitet werden sie durch das Unwetter mit pechschwarzem Himmel und irgendwelchen sensationsgierigen Meldungen, es handele sich dabei sogar um einen Tornado, siehe Bericht.

Nun heißt es warten, bis sich alles beruhigt hat. Gegen 14 Uhr dann endlich das OK vom Veranstalter. Wir können mit dem Aufbau auf dem Großmarktgelände für die Hamburger Harley Days 2017 beginnen. Das Unwetter ist vorbei und unsere Aufgaben gehen uns routiniert von der Hand – wir liegen gut in der Zeit.

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Am nächsten Tag, um 6 Uhr, ist die Nacht für uns beendet. Um neun wollen wir beim Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL für das Sommerfest am Abend aufbauen und sämtliche Vorbereitungen dazu treffen. Wir liegen auch da gut im Timing. Um acht Uhr schütteln wir zum ersten Mal die Hand von Herrn Freeman, Leiter und Koch des Restaurants der Spiegel-Redaktion. Um zehn Uhr sind wir fertig – unsere beiden Sauen drehen sich bereits auf dem, eigens dafür, neu gebauten Grill.

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Den ganzen Tag hören wir vom Spiegelgelände die anfahrenden Motorräder – ein regelrechtes Brummen und Dröhnen ist zu vernehmen. Der Standort beider Veranstaltungen ist die Erklärung. Denn das Verlagshaus liegt nur wenige Schritte vom Großmarkt, auf dem die Harley Days stattfinden, entfernt.

Im Laufe des Tages besuchen uns viele Spiegel-Mitarbeiter, um ihre Vorfreude auf die Sau vom Spieß, kundzutun. Das gesamte Haus duftet wohl schon danach, berichten sie uns. Derweilen laufen die Vorbereitungen für das Sommerfest in der Großküche des Restaurants auf Hochtouren. Wir schauen öfters mal herein und sind von der angenehmen und freundlichen Arbeitsatmosphäre begeistert.

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Die Harley Days sind im vollen Gange, als gegen 19 Uhr beim Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL der Anschnitt erfolgt. Unsere Sauen sind inzwischen butterzart und saftig und fallen quasi auf den Teller.

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Der Ansturm der Spiegel-Mitarbeiter ist gewaltig – das Ende der Schlange ist für uns kaum zu erkennen. Wir sind jedoch kampferprobt, wir kennen so etwas von Veranstaltungen wie Rock am Ring. Auch da arbeiten wir zügig und schnell, damit unsere Gäste nicht lange warten müssen.

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Keine Ahnung, wie viel Zeit vergeht… Irgendwann schau ich auf und blicke in glückliche Gesichter, die ich nicht zum ersten Mal sehe… ihnen hat es also gut geschmeckt. Sie verlangen wiederholt nach der „Sau vom Spieß“. Die Schlange ist „abgearbeitet“. Nun beginnt auch für uns der gemütliche Teil des Abends. Um ein Uhr räumen wir auf, machen alles sauber und lassen den Abend mit Cuba Libre ausklingen.

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Ein ereignisreicher Tag, mit viel Spaß und interessanten Gesprächen, geht für uns um drei Uhr zu Ende. Zufrieden fallen wir wenig später in unserem Hotel in den Tiefschlaf.

Herr Freeman besucht uns am nächsten Tag auf den Harley Days um uns den gewaltigen Zuspruch der Spiegel-Mitarbeiter zukommen zu lassen. Wir freuen uns darüber wie Bolle und sagen herzlichst VIELEN DANK – es hat uns super viel Spaß bereitet, Sie/euch mit unserer köstlichen „Sau vom Spieß“ zu verwöhnen! Und ein besonderes Dankeschön geht an Dich, lieber Alfred-William Freeman. Dass es Dir gefallen hat, was wir tun und die Sau vom Spieß dir so sehr zusagt, das finden wir in Anbetracht deiner Erfahrung, eine besondere Ehre!

Gerne sind wir wieder für euch da, wenn es heißt: Sau vom Spieß von sau-saugut!

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Krämerbrückenfest Erfurt 2017

Veröffentlicht: 26. Juni 2017 in Allgemein

Wir sind zum ersten Mal mit Sau vom Spieß beim Krämerbrückenfest in den Erfurt vertreten. Die Stadt ist wunderschön, die engen Gassen mit den niedlichen Läden an und auf der Krämer Brücke, erinnern mich ein wenig an Venedig. Für uns ist es eine erfolgreiche Veranstaltung, es hat viel Spaß gemacht und wir kommen ganz sicher wieder. Vielen Dank an all die lieben Gäste, die zu uns gefunden haben!

Recklinghausen ist alt

Veröffentlicht: 13. Juni 2017 in Allgemein

Zum großen Fest, 1000 Jahre Recklinghausen, wussten wir einiges zu präsentieren. Natürlich war die Sau vom Spieß zweimal vertreten.  Schön war es. Wir lassen Bilder sprechen.

„Bomben“stimmung bei Rock am Ring

Veröffentlicht: 6. Juni 2017 in Allgemein

2017 Nürburgring – endlich wieder zu Hause, denn hier ist es sicherer als in Mendig – so denken wir noch kurz vor Rock am Ring…

Die Veranstaltung endlich wieder auf dem Nürburgring stattfinden zu lassen, ist ganz klar die beste Entscheidung, die man treffen konnte. Schließlich ist alles asphaltiert und der Ring ist hoch gelegen, sodass sich Unwetter, wie in den letzten beiden Jahren in Mendig, nicht so leicht verfangen können. Nur aus diesem Grund sind wir wieder dabei. Ein weiteres Mendig wäre für uns nicht mehr in Frage gekommen. Die Freude aber auch die Anspannung ist daher für uns in diesem Jahr RaR groß. Und mit unserem Bauchgefühl hinsichtlich der Anspannung liegen wir leider genau richtig.

Denn was heutzutage sicher ist, darüber kann man inzwischen leider streiten…

Dass die Sicherheit von einer anderen Gefahrenquelle in Frage gestellt werden könnte, damit rechneten wohl die Wenigsten. Denn immerhin befinden sich über 90.000 Festivalbesucher auf dem Festivalgelände, als es freitagabends dann plötzlich heißt, kontrolliert das Gelände zu verlassen. Uns weicht die Farbe aus dem Gesicht…

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Wird das diesjährige RaR zum Desaster für alle?

Mit dieser Frage hauen wir uns mehr schlecht als recht die Nacht um die Ohren. Gibt es grundsätzlich noch eine Möglichkeit für Festivals und Großveranstaltungen, denn wer will für die Sicherheit die Verantwortung übernehmen, gerade in Zeiten der Gewalt und des Terrors? Für uns stellt sich am Abend nicht nur eine Frage. Macht es überhaupt noch Sinn, in Zukunft auf solche Veranstaltungen zu gehen? Das Risiko eines Abbruches wegen Terrorwarnung ist inzwischen hoch. Ständige Abbrüche führen dazu, dass die Unsicherheit steigt, aber auch Veranstalter wirtschaftlich immer mehr geschröpft werden; von den Besuchern, die eine Menge Geld bezahlt haben, ganz zu schweigen und erst recht von uns Versorgern… Wird der Welt soeben, durch diese fehlgeleiteten Geschöpfe, der Spaß genommen? Müssen wir mit allem und zu jeder Zeit rechnen? Werden wir womöglich dadurch in unserer Freiheit eingeschränkt und wen machen wir letztendlich dafür verantwortlich? Wo setzen wir an, um diesem Terror und diesem Wahnsinn ein Ende zu setzen? Oder fängt es gerade erst an – vernichtet sich die Menschheit gerade selbst? Die Kosten, um die Sicherheit für die Besucher von Veranstaltungen zu gewährleisten, sind immens hoch – wer finanziert das in Zukunft? Wir diskutieren bis spät in die Nacht und finden keine Antworten…

Nächsten Tag um 11 Uhr wird verkündet, ob es weiter geht, wir können nur abwarten.

Bereits in der Nacht und am nächsten Morgen stellt die Polizei das Gelände auf den Kopf. Für mich schellt um 5 Uhr der Wecker. Um 6 Uhr befinde ich mich auf dem Gelände, um der Polizei und den Suchhunden die Möglichkeit einzuräumen, auch unseren Stand zu checken.

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Als ich unseren Kühlanhänger öffne, ist die Freude für die aufmerksame Spürhunddame bei dem Anblick der vielen Schweine groß. Ich glaube, sie würde gerne mal ihre Zähne in das Fleisch schlagen. Aber ihre Arbeit geht vor – systematisch wird das restliche Gelände nach Sprengstoff abgesucht. Nach ein paar Stunden ist klar, das Gelände ist „sauber“!

Wenig später dann die erlösende Entscheidung: Rock am Ring wird fortgesetzt!

Meine Güte, das waren quälende Stunden der Anspannung – einen weiteren Abbruch hätten viele Mitwirkende wirtschaftlich nicht verkraftet. Und die Enttäuschung der Festivalbesucher wäre grenzenlos gewesen.

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Vielen, herzlichen Dank an alle Einsatzkräfte – das ist eine echte Herausforderung gewesen, dieses riesige Gelände zu durchsuchen und unsere Sicherheit zu gewährleisten!

Also wir hatten unseren Spaß 😉 Wir lassen uns den auch nicht von so einem verblendeten 99-Jungfrauen-Nieselpriem verderben 🙂

Beweisvideo >>>>Bombenstimmung<<<<<

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