Archiv für Oktober, 2015

Bad Kreuznach, Im Gütchen: Wir haben das Gütchen http://www.im-guetchen.com einst nur durch unsere intensive Suche nach einem guten Restaurant hier im Umkreis gefunden. Und es ist durchaus noch als Geheimtipp zu bezeichnen, denn viele werden es immer noch nicht kennen. Und wir finden, das ist auch gut so, denn damit klappt es wenigstens, dass wir ganz spontan noch einen Tisch für zwei bekommen ;-).

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Jan und sein Team kochen definitiv auf Sternniveau, daher ist das Gütchen für Feinschmecker wärmstens zu empfehlen. Ich gebe zu, wir sind sehr wählerisch, wenn es um den Genuss geht. „Essen gehen“ bedeutet für uns, wir wollen genießen und uns wohlfühlen. Wir zelebrieren das „Essen gehen“ auf besondere Art und Weise. So ist es nicht verwunderlich, dass wir uns auf das Gütchen eingeschossen haben.

Lange Rede kurzer Sinn, wir sind nicht nur neugierig, was hinter den Kulissen vom Gütchen läuft, sondern wir wollen immer wieder Feinheiten und Fertigkeiten für uns dazu lernen. Das handhaben wir so schon seit Jahren… von vielen angesagten Köchen konnten wir daher wesentliche Handfertigkeiten rund ums Kochen in Erfahrung bringen. Da kommt uns der Kochkurs im Gütchen ganz recht.

Dieses Mal steht auf unserer Agenda die Jus und die daraus hergestellte Bratensauce. Wie stelle ich eine Bratensoße her, was muss ich beachten, welche Zutaten benötige ich und wie binde ich sie, ohne, dass sie nach Mehl schmeckt und das am besten in großer Menge. Wir bieten z.B. auf dem Weihnachtsmarkt in Konstanz unsere Sau mit Kartoffelknödel und Sauce an, daher sind wir für Bereicherungen jeglicher Kochkunst natürlich empfänglich und es macht uns extrem neugierig, wie das Gütchen das Ganze umsetzt. Gesagt getan – auf ins Kochcoaching: Thema dieses Kochkurses ist Wild – ein sehr spannendes Thema, finden wir. Gerade bei Wild kann man ja bekanntlich so einiges falsch machen und dann wird es nur teuer und enttäuschend, denn das Fleisch ist ja nicht gerade preisgünstig.

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Jan, seine Frau sowie das Team geben alles, um uns die Raffinessen rund um Wild zu vermitteln. Um 13:30 fängt unser Kurs mit Sekt an. Ab diesem Zeitpunkt ist für uns dann auch klar, dass wir ein Taxi nach Hause nehmen werden…

So entspannt haben wir schon lange nicht mehr Seite an Seite mit so einem erfahrenen Koch wie Jan gekocht. Jan ruht in sich selbst und das steckt auf angenehme Art und Weise an. Mal schauen wir Jan über die Schulter, mal er uns oder wir unterstützen uns gegenseitig. Wir lauschen auch der Darbietung von Christian Beisiegel. Beisiegel ist im Gütchen der Haus- und Hoflieferant für ausgesuchtes und erlesenes Qualitätsfleisch: http://www.beisiegel-fleisch.de Er besucht uns zwischen drin, um unseren Wissenshunger in Sachen Fleisch zu stillen. Er zeigt uns, wie das Parieren vom Hirschfilet funktioniert und weiht uns in die Geheimnisse des guten Fleisches ein.

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Jan Treutle zeigt uns indes, was alles zu beachten ist, um zartes und saftiges Fleisch… und um den Nachtisch, die Sabayone… und…. ach ne, wir verraten zu viel… erlebt es selbst.

Unser Menü:

Rehcarpaccio mit Wildrahmsuppe und sautierten Steinpilzen

Wildschweinragout „exotisch“ auf eingelegtem Muskatkürbis

Damhirschfilet im Speckmantel mit Pilzrisotto

Rotweinfeige mit Sekt-Sabayone

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Fazit: Unser Tag ist einfach nur genial – der Abend mit diesem gelungenen Menü einfach absolute Weltklasse und die Erfahrungen die wir sammeln konnten sind wirklich beeindruckend! Für uns persönlich wird das nicht der letzte Kochkurs unter der Regie von Jan Treutle gewesen sein.

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Weit nach Mitternacht verlassen wir das Gütchen ausgeglichen, zufrieden und ausgepowert… denn immerhin sind es mittlerweile über 10 Stunden, die wir gemeinsam im Gütchen gefachsimpelt und gekocht haben.

Mit einem Lächeln und dem guten Gefühl, viel Interessantes gelernt und gar köstlich gegessen zu haben, beenden wir den Abend. Vielen Dank an euch alle, für den tollen Tag und dem sinnlichen Abend bei euch!!

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Übrigens, wir haben von unserem Menü schon einiges zu Hause nachgekocht und es war köstlich.

Bad Kreuznach, am vergangenen Freitag, den 02. Oktober 2015:

Unter der Devise „wir unterstützen Reinhold und sein kreatives Team und lassen mal so richtig die Schwarte für ihn krachen“, machten wir uns auf den Weg. Immerhin würde es die sau-saugut in der Form nicht geben, wenn nicht Reinhold die kreativen Ideen hätte und Metaller durch und durch wäre 😉

Aber zurück zum Thema. 20 Jahre sind es nun und die sind zu feiern – Metallbautechnik Lorenz feierte, aber wie… Schon in den frühen Morgenstunden ging es den Sauen an den Kragen – auf unserem Grill, fein drapiert auf den Spießen, drehten zwei Sauen munter ihre Runden. Die ersten Gäste trafen um 10 Uhr ein – die Sauen fertig – knusprig und zart das Fleisch – luden gleich zum brunchen ein… dazu gab’s auch gleich ein frisch gezapftes Bier und reichlich gute Laune.

Sau vom Spieß - was sonst ;-)

Sau vom Spieß – was sonst 😉

Gegen Mittag besuchten Metallbau Lorenz zahlreich Mitarbeiter der umliegenden Firmen, um die saftige und knusprige Sau von sau-saugut sau-saugut.de und die frisch zubereiteten Kartoffelchips von Stefan Balzer http://www.metzgerei-balzer.de   zu genießen.

Am Abend folgte die dicke Party mit geladenen Gästen. Reinhold präsentierte seinen Gästen eine Überraschung nach der anderen. Das Festzelt kam so richtig festlich daher – die Beleuchtung dazu, die Musik, die Gäste – alles passte.

Festzelt von Reinhold - man, das habt ihr ja toll hergerichtet!

Festzelt von Reinhold – man, das habt ihr ja toll hergerichtet!

Und mit dabei Photobooth – ihr kennt das nicht? Das müsst ihr aber unbedingt kennen lernen. Kennt ihr noch die Boxen im Bahnhof von früher, wo man sich reinsetzen konnte, um dann Grimassen schneidend seine Passbilder machen zu lassen? Heute ist das ähnlich, aber doch ganz anders. Mit Photobooth http://photobooth-badkreuznach.de macht ihr im Handumdrehen perfekte Bilder in Studioqualität und habt noch Freiraum, um einen Handstand davor zu machen oder ein Rad zu schlagen oder was auch immer…. Für Festivitäten ist das der absolute Burner am Abend. So auch bei Reinhold – wir standen an dem Abend alle irgendwann davor und hatten einen riesen Spaß dabei.

Photo Booth

Photo Booth

Und die Feuershow von Infinity Fire – ja der absolute Wahnsinn ist das. Wir haben schon etliche Feuershows erlebt, aber diese Feuershow, die war einfach nur magisch – das Highlight am Abend – ich versuche es gerade zu beschreiben – aber es will mir nicht gelingen. Die Besonderheiten muss man erleben. Das ist faszinierend, wenn man beobachtet, wie mit Poi, Stab und Co. gewirbelt und experimentiert wird und wie mitten im Wirbel des Pois plötzlich der Schriftzug „Metallbau Lorenz“ zu erkennen ist. Beeindruckend und mal was gaaanz anderes. Das muss man gesehen haben! Schaut euch mal die Website dazu an: http://www.infinityfire.de

that's magic

that’s magic – Infinity Fire

Also von uns gibt’s 10 Punkte für diesen gelungenen Abend. Schade, dass Reinhold mit seiner Metallbautechnik nicht jedes Jahr 20 Jahre Metallbautechnik Lorenz feiern kann. Vielleicht sollten wir mal „und ewig grüßt das Murmeltier“ erwecken… wo ist das Muuuuuurmeeeeltiiiiiir…… e… Ich bin dann mal weg, das Murmeltier suchen….

Heidelberger Herbst 2015

Veröffentlicht: 20. Oktober 2015 in Veranstaltungen - Hintergründe

Und wieder eine Freude – dieses Jahr Heidelberger Herbst. Erstmalig sind wir mit dem großen Stand los, um die kilometerlange Schlange von letztem Jahr zu minimieren. Das ist uns auch gelungen, denn wir sind vollzählig am Start – nun ist die Schlange zweireihig aber dafür nicht mehr so lang 😉

Heidelberger Herbst 2015 - der große Stand

Heidelberger Herbst 2015 – der große Stand

Wir als sau-saugut haben wieder einmal die Schwarte richtig krachen lassen. Unsere Sauen, gar knusprig und zart, erfreute all unsere Gäste auf genüssliche Art und Weise. Und da wir selbst nicht davon lassen können, zauberte uns der Genuss der Sau mal wieder ein paar Kilo mehr auf die Rippen 😉

Stephan, was macht Arnt in deinem kleinsten Pub der Welt?

Stephan, was macht Arnt in deinem kleinsten Pub der Welt? Der soll sofort in seinen Stand zurück!

Und das in Heidelberg – dieses wundervolle Ambiente erfreut uns jedes Jahr aufs Neue.

Heidelberg, das in einer der wärmsten Regionen Deutschlands liegt, ist an sich schon wunderschön. In die ehemalige, kurpfälzische Residenzstadt verschlägt es viele schon allein wegen der malerischen Altstadt. Wissenschaftler und Besucher werden durch die älteste Hochschule Deutschlands, der renommierten Universität angezogen. Jahrhundertelang galt Heidelberg als eine Residenz des Geistes. Der größte Arbeitgeber Heidelbergs ist die Universität Heidelberg mit ihrem Universitätsklinikum.

Ein lebendiger Baum...

Ein lebendiger Baum…

Bedeutender Wirtschaftsfaktor ist und bleibt der Tourismus. Und das merkt man Heidelberg durchaus an, wenn man durch die Straßen schlendert.

Die historischen Sehenswürdigkeiten wie das Heidelberger Schloss, die Alte Brücke, der Barockbau „Haus zum Riesen“ und die Peterskirche sowie der Neckar, sind nur einige Schönheiten dieser Stadt.

Und die Stadt selbst mit ihren wunderschönen Gassen, die außergewöhnlichen Geschäfte… aber was erzählen wir hier. Erlebt es einfach selbst. Heidelberg und die Umgebung ist einmalig und einen mehrtägigen Besuch wert.

Für uns war es wieder eine Freude, in Heidelberg zu sein. Wir bedanken uns bei euch als Gäste und Besucher und freuen uns auf 2016, wenn es wieder heißt: Heidelberger Herbst.

Dieses Jahr erstmalig auf dem Theaterplatz mit der Epoche 1850 bis 1920. Alle Marktstände, Bühnen und Equipment mussten auf 1850 gestylt werden. Sämtliche Gaukler, Musiker und Darsteller sowie Marktbeschicker kleideten sich a la 1850.

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Die Epoche 1850 – 1920 darzustellen, ist nicht einfach. Das Mittelalter vorbei, die Gründerzeit vor der Tür – eine besondere Herausforderung für alle Beteiligten.

Goethezeit – 1775 herrschte in Weimar ein provinzielles und selbstgenügsames Leben. Zu dieser Zeit sollte Goethe die Erziehung des Erbprinzen Carl August übernehmen. Der Regierungssitz der Herzoginwitwe Anna Amalia diente als Exilort für vertriebene französische Adlige und geplünderten Weimarer Bürger. Zu dem Zeitpunkt war noch nichts vom reichen Adel zu spüren. Auch wurde die Bevölkerung ständig durch Epidemien dahingerafft und Katastrophen wie Schlossbrand, Plünderungen, Gefechte und Theaterbrand beschäftigte das Volk im Dauerzustand.

Während der Regentschaft Anna Amalia und ihrem Sohn Herzog Carl August erlebet Weimar ein goldenes Zeitalter. Persönlichkeiten wie Goethe, Herder, Schiller, Wieland etc. wurden am Hofe beschäftigt – damit einhergehend erlebte die Stadt eine künstlerische und kulturelle Blüte. 1842 mit Franz Liszt als Kapellmeister und 1850 mit der Uraufführung von Wagners Lohengrins nur als ein Beispiel von vielen. Zeitgleich wurde Weimar mit Künstlern wie Böcklin, Lenbach, Begas und ihrer realistischen Kunstströmung geprägt. Die Weimarer Malschule ging damit in die Kunstgeschichte ein…

Es gäbe so viel über Kunst und Kultur zu schreiben. Hiermit geben wir euch nur einen kleinen Einblick über die Epoche.

Lange Rede kurzer Sinn, auch in diesem Jahr hat der Zwiebelmarkt Weimar durch die Darstellung dieser Epoche deutlich an Mehrwert gewonnen.

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Die Tore der sau-saugut sind bereits um fünf Uhr früh morgens geöffnet. Wir wollen es uns nicht nehmen lassen, den Spuren der Tradition zu folgen. Immer samstags, um 6 Uhr beginnt nämlich die traditionelle Eröffnung mit Oberbürgermeister und Zwiebelmarktkönigin und den Heldrunger Zwiebelbauern mit anschließendem Rundgang und Anstich des Ehringsdorfer Bierfasses. Unsere Sau drehte bereits seit ein paar Stunden und zeigte sich pünktlich zum traditionellen Rundgang von ihrer knusprigen Seite.

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Nächstes Jahr sind wir wieder dabei – unser großer Dank geht an unsere zahlreichen Gäste – DANKESCHÖN – bis nächstes Jahr!